Archäologisches Museum Burdur

Archäologisches Museum Burdur

Mediterranean Region

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Das 1969 gegründete Archäologische Museum Burdur ist eine bedeutende Kultureinrichtung im Stadtzentrum von Burdur, Türkei. Die Sammlung umfasst mehr als 69.000 Exponate – darunter archäologische Funde und ethnografische Stücke aus Epochen von der persischen, über die klassische, hellenistische und römische Zeit bis zur byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Epoche. Das Museum ist im historischen Bibliotheksgebäude der Bulguroğlu (Pirkulzade) Madrasa untergebracht und wird durch architektonisch stimmige moderne Anbauten ergänzt, die zwischen 2001 und 2006 errichtet wurden. Das Museum ist in drei Hauptbereiche unterteilt: den Garten, die Säulen-/Statuenhalle und die Halle der kleinen Denkmäler, die Besuchern einen umfassenden Einblick in die reiche Geschichte der Region bieten. Zu den herausragenden Ausstellungen zählen die Statue des Dionysos aus dem antiken Antonine-Brunnen sowie die Friesdarstellungen der „Dancing Girls“ aus der nahegelegenen antiken Stadt Sagalassos. Außerdem veranstaltet das Museum seit 1986 einen jährlichen Cartoon-Wettbewerb, der sich mit der Beziehung zwischen antiken Fundstücken, Museen und Menschen befasst. Der Wettbewerb findet am Internationalen Museumstag statt. Aufgrund seiner kulturellen Bedeutung war das Museum 2008 Kandidat für „Europas Museum des Jahres“ und erhielt im selben Jahr die Auszeichnung „Worth Visiting Museum“.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Archäologischen Museum Burdur ist im Frühling und im Herbst, wenn das Wetter mild ist. Besucher werden gebeten, die offizielle Website des Museums zu prüfen oder sich für die aktuellen Öffnungszeiten und Sonderausstellungen direkt zu erkundigen. In der Hochsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen. Möglicherweise gibt es Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie für Gruppen. Durch die Lage im Stadtzentrum ist das Museum bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto zu erreichen.

Interessante Fakten

  • Die Sammlung des Museums umfasst über 69.000 Exponate aus dem archäologischen und ethnografischen Bereich.
  • Die ausgestellte Statue des Dionysos wurde 1989 von Prof. Dr. Marc Waelkens aus der antiken Stadt Sagalassos ausgegraben.
  • Das Museum veranstaltet seit 1986 jährlich einen Cartoon-Wettbewerb zum Thema der Beziehung zwischen antiken Fundstücken, Museen und Menschen.
  • Das Museum wurde 2008 für „Europas Museum des Jahres“ nominiert und gewann im selben Jahr die Auszeichnung „Worth Visiting Museum“.

Geschichte

1969

Das Archäologische Museum Burdur wurde 1969 offiziell gegründet und beherbergte zunächst seine Sammlung in der Bibliothek des historischen Bulguroğlu (Pirkulzade) Madrasa-Gebäudes.

1956

Seit 1956 wurden hier Artefakte gesammelt und aufbewahrt – so entstand der Kern der heutigen Museumsbestände.

1992

Aufgrund von Platzmangel wurde das Museum in den 1990er-Jahren erweitert und 1992 zusätzliches Land erworben.

2001

Von 2001 bis 2006 wurden neue Ausstellungsräume, ein Verwaltungsgebäude und ein Konferenzsaal errichtet, die in einer großen Wiedereröffnung im Juli 2006 mündeten.

000

Im Laufe der Zeit wuchs die Sammlung auf über 69.000 Objekte an – ein Spiegel der vielfältigen historischen Epochen der Region.

Ortsführer

1
Säulen-/Statuenhalle

Diese Halle präsentiert bedeutende Statuen, darunter die berühmte Statue des Dionysos aus dem Antonine-Brunnen, die nahe Sagalassos ausgegraben wurde. Sie zeigt das künstlerische Erbe der Region.

2
Halle der kleinen Denkmäler

Ein Bereich, der kleineren archäologischen Funden und Denkmälern aus verschiedenen historischen Epochen gewidmet ist, die in der umfangreichen Sammlung des Museums vertreten sind.

3
Garten

Ein Bereich im Freien mit archäologischen Fundstücken und Skulpturen – für Besucher ein besonderes Erlebnis mit den Outdoor-Ausstellungen des Museums.

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