Wat Phra Singh

Wat Phra Singh

Northern Thailand Region

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Der Wat Phra Singh liegt in der Altstadt von Chiang Mai und ist einer der bedeutendsten buddhistischen Tempel der Region. Berühmt ist er dafür, die heilige Buddha-Sihing-Statue zu beherbergen. Gegründet wurde der Tempel 1345 von König Phayu aus der Lan-Na-Dynastie und hat bis heute große historische und religiöse Bedeutung für Nordthailand. Zum Tempelkomplex gehören herausragende Bauten wie der Viharn Luang, der 1924 im klassischen Lanna-Stil errichtet wurde und die Statue Phra Sri Sanphet beherbergt, sowie der Viharn Lai Kham, der zwischen 1815 und 1821 entstand. Besonders bekannt ist er für seine kunstvollen Verzierungen aus Blattgold und Lack sowie für detaillierte Wandmalereien mit Motiven lokaler Legenden. Der Tempel wurde mehrfach restauriert, unter anderem durch bedeutende Persönlichkeiten wie Khruba Siwichai, um spirituelles und architektonisches Erbe zu bewahren. Seit 1935 gilt Wat Phra Singh als königlicher Tempel der ersten Klasse und ist bis heute ein lebendiger Mittelpunkt für buddhistischen Gottesdienst und kulturelles Erbe – zahlreiche Besucher kommen, um die Kunstfertigkeit und die geschichtliche Tiefe zu erleben.

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Tipp: Besuchen Sie den Wat Phra Singh am Morgen, um eine ruhige Atmosphäre zu erleben und den Ritualen der Mönche beizuwohnen. In der Hauptsaison empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu kaufen, damit Sie nicht in langen Schlangen warten müssen. Da es sich um eine heilige Stätte handelt, ist angemessene, zurückhaltende Kleidung erforderlich. Wenn Sie das reiche Wissen und die feine Kunst des Tempels noch besser genießen möchten, lohnt sich die Buchung eines lokalen Guides. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Schüler und Senioren.

Interessante Fakten

  • Das Phra-Buddha-Sihing-Bildnis zählt zu den am meisten verehrten Buddha-Statuen in Thailand und soll Schutz und Segen bringen.
  • Der Viharn Lai Kham ist berühmt für seine kunstvollen Skulpturen aus Blattgold und Lack sowie für Wandmalereien, die die Geschichten von Sang Thong und Suwannahongse zeigen.
  • Der Tempel hieß ursprünglich Wat Lee Chiang Phra, weil der vordere Bereich als Markt für die Stadt diente.
  • Khruba Siwichai, ein bekannter Mönch, spielte eine entscheidende Rolle dabei, den Wat Phra Singh und weitere Lan-Na-Tempel im frühen 20. Jahrhundert wiederherzustellen.

Geschichte

1345

Der Wat Phra Singh wurde 1345 von König Phayu aus der Lan-Na-Dynastie gegründet, um die Asche seines Vaters beizusetzen.

Ursprünglich hieß er Wat Lee Chiang Phra – wegen seines Standorts im Marktbereich der Stadt.

1400

Nachdem dort um 1400 die Phra-Buddha-Sihing-Bildnis in den Tempel aufgenommen wurde, erhielt er seinen heutigen Namen.

1558

Während der burmesischen Herrschaft zwischen 1558 und 1775 nahm der Tempel einen Niedergang.

1782

Ab 1782 wurde er unter König Kawila wiederhergestellt.

Weitere Renovierungen wurden Anfang des 20.

Jahrhunderts von Khruba Siwichai durchgeführt, wodurch die religiöse Bedeutung des Tempels neu belebt wurde.

1935

1935 wurde er von König Ananda Mahidol (Rama VIII) zum königlichen Tempel der ersten Klasse ernannt.

Ortsführer

1
Viharn Luang1924

Der wichtigste Vihara, der 1924 erbaut wurde. Er besticht durch Lanna-Architektur mit einem massiven Teakdach und kunstvollen Mustern aus Schwalbenschwanz-Ziegeln. Hier steht die Statue Phra Sri Sanphet. Der Bau verfügt über mehrere Türen und Fenster, die natürliches Licht und eine gute Belüftung ermöglichen.

2
Viharn Lai Kham1815-1821
Prince Thammalangka

Dieser zwischen 1815 und 1821 errichtete Lanna-Stil-Anbau ist eine Kapelle, in der die verehrte Buddha-Sihing-Statue aufbewahrt wird. Besonders bekannt ist er für seine aufwendigen Dekorationen aus Blattgold und Lack an Wänden, Pfeilern und Holzkonstruktionen sowie für mit Pigmenten gemalte Wandbilder, die lokale Legenden darstellen.

3
Kulai Chedi1345
King Phayu

Eine bedeutende Stupa innerhalb des Tempelgeländes, die mit der Asche des Vaters von König Phayu verbunden ist – und die die Gründungsabsicht des Tempels symbolisiert.

4
Ho Trai (Temple Library)

Die Tempelbibliothek beherbergt heilige buddhistische Schriften und Manuskripte und spiegelt damit die Rolle des Tempels wider, religiöses Wissen zu bewahren.

Kontakt

Telefon: 099 249 9395