Pha Taem Nationalpark

Pha Taem Nationalpark

Northeastern Thailand Region

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Der Pha Taem Nationalpark liegt in der Provinz Ubon Ratchathani am Mekong und ist vor allem wegen seiner umfangreichen prähistorischen Felskunst bekannt, die auf 3.000 bis 4.000 Jahre zurückgeht. Die Klippen des Parks zeigen über 300 alte Motive – darunter menschähnliche Figuren, Handabdrücke und Darstellungen von Tieren wie dem riesigen Mekong-Salmler (Riesen-Mekongwels), die eine kulturelle Bedeutung haben. Der Park umfasst etwa 340 Quadratkilometer und bewahrt Dipterocarp-Wälder, die von Shorea-Arten dominiert werden. Hier lebt eine vielfältige Tierwelt, darunter Siam-Raubhasen, Muntjaks (bellendes Reh), Zibetkatzen, Wildschweine, Serows sowie wandernde Wildelefanten. Besucher können auf abwechslungsreichen Wegen wandern und Panoramaausblicke auf den Mekong und das benachbarte Laos genießen. Zu den besonderen geologischen Merkmalen zählen auffällige, pilzförmige Felsformationen, die durch Erosion entstanden sind. Auch kulturell ist der Park bedeutend: Er gilt als Ort von Thailands erster Sonnenaufgang des neuen Jahres und zieht viele Besucher an. Die Schutzmaßnahmen konzentrieren sich darauf, die empfindlichen Felsmalereien vor natürlichen und menschlichen Schäden zu bewahren – damit bleibt diese einzigartige Verbindung aus Archäologie, Ökologie und Naturerlebnis erhalten.

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Tipp: Die beste Zeit, den Pha Taem Nationalpark zu besuchen, ist während der kühleren Trockenzeit von November bis Februar. Dann sind die Bedingungen zum Wandern angenehm und die Sicht auf den Mekong klar. In der Hauptsaison sollten Besucher Tickets am besten im Voraus kaufen – besonders rund um den Neujahrstag, wenn der Park wegen des Erlebnisses von Thailands erstem Sonnenaufgang besonders beliebt ist. Geführte Touren können helfen, die prähistorische Felskunst und die lokale Ökologie besser zu verstehen. Geeignetes Schuhwerk für Wanderungen mitbringen und sich darauf einstellen, dass es in einigen Parkbereichen nur eingeschränkte Einrichtungen gibt. Ermäßigte Tarife können für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Der Park beherbergt Felsskulpturen mit prähistorischer Felskunst, die sich über bis zu 180 Meter erstrecken und über 300 Motive enthalten.
  • Pha Taem wird in lokalen Legenden der „Berg des Todes“ genannt, weil es einst als heilig galt.
  • Hier gibt es Thailands größtes Blumenfeld, das Naturfreunde in der Blütezeit anzieht.
  • Zwischen Februar und März wandern Wildelefanten aus Laos in den Park ein – angelockt von reichlich vorhandenen Futterquellen.
  • Die pilzförmigen Felsformationen im Park sind natürliche Erosionserscheinungen, die es so einzigartig in der Region gibt.

Geschichte

Der Pha Taem Nationalpark wurde offiziell als Thailands 74.

Nationalpark am 31.

1991

Dezember 1991 eingerichtet und umfasst etwa 340 Quadratkilometer.

Vor der Ausweisung galt das Gebiet als heilig und wurde von den Einheimischen weitgehend gemieden – aufgrund von Überzeugungen, dass es sich um einen verbotenen Berg handele, der mit Krankheit oder Tod verbunden sei.

000

Archäologische Forschungen Anfang der 1980er-Jahre durch die Abteilung für Archäologie der Silpakorn University legten umfangreiche prähistorische Felsmalereien frei, die auf 3.000 bis 4.000 Jahre geschätzt werden.

Diese Entdeckungen führten zu Bemühungen, den Wald und den Berg zu schützen, was schließlich in den Status als Nationalpark mündete.

Die Grenze des Parks entlang des Mekongs bildet Thailands längste Nationalpark-Grenze und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Phou Xieng Thong National Protected Area in Laos.

Ortsführer

1
Klippen der Pha-Taem-Felskunst3000-4000 years ago

Diese Klippen zeigen einige der ältesten bislang bekannten prähistorischen Malereien in Südostasien – mit Darstellungen von Menschen, Tieren und symbolischen Handabdrücken. Das längste Panel ist 180 Meter lang und enthält über 300 Motive. So bietet es einen seltenen Einblick in das Leben und die Vorstellungen der Menschen in der Antike.

2
Pilzfelsen

Diese einzigartigen geologischen Formationen sind durch unterschiedliche Erosionsprozesse entstanden. Die pilzförmigen Säulen tragen zum landschaftlichen und wissenschaftlichen Reiz des Parks bei. Sie sind natürliche Orientierungspunkte entlang der Wanderwege und beliebte Fotospots.

3
Cha-Na-Dai-Klippe

Diese Klippe ist berühmt dafür, der erste Ort in Thailand zu sein, an dem am Neujahrstag die Sonne aufgeht. Von hier aus hat man eine beeindruckende Panoramasicht über den Mekong und Laos – daher ist sie bei Besucherinnen und Besuchern während der Neujahrsfeierlichkeiten ein besonders beliebter Treffpunkt.