
Mrigadayavan-Palast
Western Thailand Region
Der Mrigadayavan-Palast liegt in der Region Westthailand in der Provinz Phetchaburi und war eine Sommerresidenz von König Vajiravudh (Rama VI), der von 1910 bis 1925 regierte. Als Ferienvilla in Auftrag gegeben, um der Gesundheit des Königs zugutekommen, wurde der Palast zwischen 1923 und 1924 unter der Aufsicht des italienischen Architekten Ercole Manfredi errichtet – auf Basis der eigenen Entwürfe des Königs. Die Palastanlage umfasst sechzehn Teakgebäude, die auf Betonpfeilern erhöht sind, und ist durch lange überdachte Holzgalerien verbunden, die sich nahezu 400 Meter parallel zum Meer erstrecken. Die Architektur setzt auf Schlichtheit und Eleganz und fügt sich harmonisch in das tropisch-maritimes Klima ein. Zum Grundriss gehören drei Hauptgruppen von Gebäuden, darunter die Samosorn Sevakamart und die Samutphiman-Quartiere für Männer, wobei an jedem Ende Badepavillons liegen, um Meeres- und Bergbrisen einzufangen. Der Palast war zudem bemerkenswert nah an einem vom König eingerichteten Wildtierreservat, was sein Interesse am Naturschutz widerspiegelt. Obwohl König Vajiravudh den Palast nur zweimal besuchte – 1924 und 1925 – ist er bis heute eine wichtige kultur- und historisch bedeutende Stätte, die von der Crown Property Bureau und der Foundation of Mrigadayavan Palace verwaltet wird.
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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch in den kühleren Monaten planen, um das Meeresklima angenehm genießen zu können. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen und Tickets möglichst vorher zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende, Seniorinnen und Senioren oder Gruppen. Die hölzernen Laufwege und Treppen im Palast erfordern bequeme Schuhe. Geführte Touren können das Erlebnis bereichern, indem sie historischen Kontext und architektonische Einblicke bieten.
Interessante Fakten
- •Der Name „Mrigadayavan“ leitet sich von einem heiligen Hirschpark in Indien ab, in dem Buddha seine erste Predigt hielt.
- •Die Palastanlage erstreckt sich über nahezu 400 Meter entlang der Küste und ist über überdachte Teak-Korridore miteinander verbunden.
- •König Vajiravudh zeichnete die architektonischen Pläne des Palastes selbst, bevor er mit dem italienischen Architekten Ercole Manfredi zusammenarbeitete.
- •Der Palast wurde auf Betonpfeilern gebaut, um sich an das tropisch-maritimes Umfeld anzupassen und Meeresbrisen zu ermöglichen.
- •Das Gebiet rund um den Palast wurde von König Vajiravudh 1924 als Wildtierreservat ausgewiesen, um die heimische Tierwelt zu schützen.
Geschichte
Der Mrigadayavan-Palast wurde zwischen 1923 und 1924 als Sommerrefugium für König Vajiravudh gebaut, der an rheumatoider Arthritis litt und ein warmes Klima an der Küste suchte.
Zunächst wohnte der König in einem Sommerpalast am Chao Samran Beach, wechselte jedoch aufgrund von Wassermangel, Erreichbarkeitsproblemen und Belästigungen durch nahegelegene Fischerdörfer an den heutigen Standort in Huai Sai Nua.
Der nach der lokalen Population von Sumpf-/Schmalwild (Hog Deer) benannte Ort wurde 1924 vom König zum Wildtierreservat erklärt.
Der Palast spiegelt den Wunsch des Königs wider, eine bescheidene, aber elegante Residenz zu schaffen – im Gegensatz zu prunkvolleren königlichen Palästen.
Er ist ein Zeugnis der königlichen Architektur Thailands zu Beginn des 20.
Jahrhunderts und zeigt die persönliche Einbindung des Königs in die Gestaltung.
Ortsführer
Samosorn Sevakamart1923-1924
Diese Gebäudegruppe diente als zentrale Empfangs- und Servicezone des Palastes und zeigte traditionelle Teakarchitektur. Sie bot außerdem Räume für offizielle Anlässe während der Aufenthalte des Königs.
Samutphiman-Gruppe von Gebäuden (Quartiere für Männer)1923-1924
Diese Gebäude waren die privaten Quartiere für den König und seine männlichen Bediensteten. Sie umfassten mehrere Räume, die über zweiundzwanzig Treppen zugänglich waren, und wurden für Komfort und Zweckmäßigkeit im tropischen Klima gestaltet.
Kontakt
Telefon: 032 508 444