
Wat Arun
Central Thailand Region
Wat Arun Ratchawararam Ratchawaramahawihan, oder der Tempel der Morgenröte, ist ein buddhistischer Tempel am Westufer des Chao-Phraya-Flusses im Stadtteil Thonburi von Bangkok. Der Name leitet sich von Aruṇa ab, dem hinduistischen Gott, der mit der aufgehenden Sonne verbunden ist, und steht symbolisch für das Leuchten der Morgendämmerung. Der Tempel besitzt einen markanten zentralen Prang (Fiale), der sich rund 70 Meter in die Höhe erhebt. Er ist mit farbenfrohen chinesischen Porzellan-Mosaiken verziert, die detaillierte Muster aus Blumen, Tieren und mythischen Wesen bilden. Der Tempel existierte bereits mindestens seit dem 17. Jahrhundert zur Zeit des Königreichs Ayutthaya; im frühen 19. Jahrhundert wurde er unter den Herrschern Rama II und Rama III restauriert und deutlich erweitert. Wat Arun war ein königlicher Tempel und beherbergte einst den Smaragd-Buddha, bevor dieser nach Wat Phra Kaew verlegt wurde. Die einzigartige Mischung aus indischen, hinduistischen und buddhistischen architektonischen Elementen spiegelt die siamesische kulturelle Identität wider. Der Tempel gilt als Wahrzeichen von Bangkok und wird besonders für seine spektakuläre Lage direkt am Fluss bewundert – vor allem bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, wenn die Porzellanverzierungen zu funkeln beginnen. Wat Arun zählt bis heute zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Thailands und ist zugleich ein bedeutender spiritueller Ort für Einheimische und Besucher.
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Tipp: Besuchen Sie Wat Arun früh am Morgen oder am späten Nachmittag, um den Tempel im schönen natürlichen Licht zu erleben – ideal für Fotos. Kaufen Sie in der Hauptsaison Tickets im Voraus, damit Sie keine langen Wartezeiten haben. Für den Besuch des Tempelgeländes ist eine angemessene, eher schlichte Kleidung erforderlich. Kombinieren Sie Ihren Besuch in Wat Arun am besten mit einer Bootsfahrt auf dem Chao-Phraya-Fluss – das macht das Erlebnis noch abwechslungsreicher. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende und Senioren; fragen Sie dazu an der Ticketstelle nach.
Interessante Fakten
- •Der zentrale Prang von Wat Arun ist mit Tausenden farbiger Stücke aus chinesischem Porzellan und Muscheln verziert, die kunstvolle Mosaikmuster bilden.
- •Der Name von Wat Arun bedeutet „Tempel der Morgenröte“ und ist inspiriert von Aruṇa, dem Sonnen-Gefährten bzw. Wagenlenker des Sonnengottes Surya in der hinduistischen Mythologie.
- •Der Tempel gehörte einst zum Areal des königlichen Palastes während der Herrschaft von König Taksin und beherbergte den Smaragd-Buddha, bevor er nach Wat Phra Kaew gebracht wurde.
- •Der französische Entdecker Henri Mouhot beschrieb Wat Arun 1858 als die erste Sehenswürdigkeit, die Reisende sehen, wenn sie mit dem Schiff in Bangkok ankommen.
- •Der zentrale Prang ist etwa 70 Meter hoch und dauerte im 19. Jahrhundert neun Jahre, bis er vollendet war.
Geschichte
Seit der Zeit des Königreichs Ayutthaya gab es an der Stelle von Wat Arun bereits einen buddhistischen Tempel, ursprünglich unter dem Namen Wat Bang Makok.
Später wurde er im späten 18.
Jahrhundert von König Taksin in Wat Chaeng umbenannt, als er Thonburi zur Hauptstadt machte.
Der Tempel wurde restauriert; der Bau des zentralen Prang begann unter Rama II und wurde 1851 während der Regierungszeit von Rama III fertiggestellt.
Der Tempel beherbergte einst den Smaragd-Buddha, bevor dieser an seinen heutigen Standort in Wat Phra Kaew verlegt wurde.
Wat Arun war im gesamten Verlauf der thailändischen Geschichte ein bedeutender religiöser und königlicher Ort und steht bis heute sinnbildlich für das kulturelle Erbe von Bangkok.
Ortsführer
Central Prang1851
Die mächtige zentrale Turmspitze von Wat Arun, rund 70 Meter hoch, ist aufwendig mit chinesischen Porzellan-Mosaiken verziert, die florale und mythische Motive zeigen. Sie symbolisiert den Mount Meru, das Zentrum des Universums in der buddhistischen Kosmologie.
Four Smaller Prangs19th century
Rund um den zentralen Prang stehen vier kleinere Satelliten-Prangs. Jeder ist mit ähnlichen Porzellan-Mosaikdekorationen sowie Statuen verziert, die schützende Gestalten darstellen.
Temple Grounds and Gardens
Der Tempelkomplex umfasst Wohnbereiche der Mönche, Versammlungshallen, eine Bibliothek sowie wunderschön gepflegte Blumen- und Obstgärten, Teiche und Statuen, die aus China importiert wurden.
Kontakt
Telefon: 02 891 2185