St. Theresa Cathedral

St. Theresa Cathedral

Central Equatoria

40/10030 min

Die St. Theresa Cathedral ist die Hauptkirche des römisch-katholischen Metropolitans-Erzbistums von Juba. Sie liegt an der Unity Avenue im Stadtteil Kator in Juba, im Südsudan. Der Bau begann 1952, und 1974 wurde die Kirche nach der Errichtung des Erzbistums durch Papst Paul VI. zum Dom erhoben. Architektonisch ist sie ein bedeutendes religiöses Wahrzeichen der Region und steht sinnbildlich für die katholische Präsenz im Südsudan. Während des Bürgerkriegs erlangte der Dom besondere historische Bedeutung: Etwa 5.000 Menschen suchten in gewaltsamen Auseinandersetzungen Zuflucht in seinen Mauern. Seine Rolle als Zufluchtsort in Konfliktzeiten unterstreicht seine kulturelle und humanitäre Bedeutung – weit über seine religiöse Funktion hinaus.

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Tipp: Besucher sollten vor dem Besuch die lokalen Bedingungen und Öffnungszeiten prüfen, da der Dom in Betrieb ist und wegen religiöser Zeremonien oder besonderer Veranstaltungen schließen kann. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Tagesstunden – vor allem aus Sicherheitsgründen und um die Architektur des Gebäudes in Ruhe zu bewundern. Der Eintritt ist in der Regel frei, aber Spenden zur Unterstützung der Kirche und ihrer Gemeindedienste sind willkommen. Karten zu kaufen oder geführte Besuche im Voraus zu arrangieren ist nicht notwendig, kann aber das Erlebnis bereichern.

Interessante Fakten

  • Ungefähr 5.000 Menschen nahmen während des Bürgerkriegs im Süden Sudans Zuflucht im Inneren des Doms.
  • Der Dom wurde 1974 von Papst Paul VI. zum Sitz des Metropolitans-Erzbistums von Juba bestimmt.
  • Mit dem Bau wurde 1952 begonnen, wodurch der Dom zu den älteren religiösen Bauten in Juba zählt.

Geschichte

Der Bau der St.

1952

Theresa Cathedral begann 1952 und spiegelte das Wachstum der katholischen Kirche in der Region wider.

1974

Zum Dom wurde die Kirche 1974 erhoben, als Papst Paul VI.

das Erzbistum von Juba durch die päpstliche Bulle Cum in Sudania errichtete.

Während des Bürgerkriegs im Südsudan diente der Dom als wichtige Zuflucht und bot Tausenden Schutz in gewaltsamen Konflikten.

Diese humanitäre Rolle bildete einen entscheidenden Abschnitt in seiner Geschichte und verband religiöse Bedeutung mit sozialer Widerstandskraft.