Brownsberg-Naturpark

Brownsberg-Naturpark

Brokopondo

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Der Brownsberg-Naturpark ist ein 12.000 Hektar großes Schutzgebiet für tropischen Regenwald im Distrikt Brokopondo in Suriname, ungefähr 130 km südlich von Paramaribo. Das Herzstück des Parks ist Brownsberg, ein 500 Meter hoher Berg, der spektakuläre Ausblicke auf den nahegelegenen Brokopondo-Reservoir bietet. Der Park wird von STINASU verwaltet und ist vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Biodiversität bekannt – darunter etwa 1.450 Pflanzenarten und 350 Vogelarten wie Tukane, Grauflügel-Seidenschnäpper und Brüllaffen. Besucher können zahlreiche Wanderwege erkunden, die zu Wasserfällen und natürlichen Becken führen, und sich so mitten in die üppige Pflanzen- und Tierwelt der Guianan-Moist-Forest-Ökoregion vertiefen. Außerdem gibt es Besucherangebote wie Unterkünfte, ein Informationszentrum und ein Restaurant in der Nähe des Berges. Trotz seiner natürlichen Schönheit sieht sich der Brownsberg immer wieder mit Bedrohungen durch illeginen Goldabbau konfrontiert, der zu Quecksilberbelastungen und Umweltzerstörung geführt hat. Jährlich kommen etwa 20.000 Besucher, um das einzigartige Ökosystem und die landschaftliche Vielfalt des Parks zu erleben.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Brownsberg-Naturpark ist während der Trockenzeit, damit Sie das Wandern und die Wasserfall-Routen in vollen Zügen genießen können. Es empfiehlt sich, Unterkünfte und geführte Touren im Voraus zu buchen – besonders in den Monaten mit hohem Besucherandrang. Rechnen Sie mit tropischem Wetter und bringen Sie Insektenschutz mit. Bleiben Sie beim Erkunden auf markierten Wegen, um die Umwelt zu schützen und die Sicherheit zu gewährleisten. Für Gruppen oder Studierende sind möglicherweise Ermäßigungen verfügbar; fragen Sie vor dem Besuch im Informationszentrum des Parks nach.

Interessante Fakten

  • Der Park umfasst eine Fläche von 12.000 Hektar und besitzt mit Brownsberg einen 500 Meter hohen Berg.
  • Er beherbergt ungefähr 1.450 Pflanzenarten und 350 Vogelarten, darunter Tukane und Brüllaffen.
  • Von hier aus blickt man auf den Brokopondo-Reservoir – einen der größten Stauseen in Suriname.
  • Der illegale Goldabbau ist eine anhaltende Bedrohung: Im Boden wurde eine Quecksilberkontamination nachgewiesen.
  • Der Brownsberg-Naturpark erhält rund 20.000 Besucher pro Jahr und ist damit ein beliebtes Ziel für Ökotourismus.

Geschichte

Der Brownsberg-Naturpark wurde nach John Brown benannt, einem Goldschürfer, der im späten 19.

Jahrhundert ankam.

1969

Zunächst wurde die Gegend für Gold genutzt, später auch für Bauxit; bis schließlich Bergbauversuche unternommen wurden, bevor das Gebiet 1969 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde.

Seitdem wird der Park von STINASU verwaltet, um seine reiche biologische Vielfalt zu bewahren.

1999

Allerdings hat sich der illegale Goldabbau seit 1999 wieder verstärkt – angetrieben durch steigende Goldpreise – und stellt die Naturschutzbemühungen vor große Herausforderungen.

Ortsführer

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Berg Brownsberg

Der zentrale Berg des Parks ist 500 Meter hoch und bietet Panoramablicke auf den Brokopondo-Reservoir sowie auf den umliegenden Regenwald. Von hier aus beginnen Wanderwege, die zu verschiedenen Wasserfällen und natürlichen Badebecken führen.

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Wanderwege zu Wasserfällen

Mehrere Wanderpfade vom Berg Brownsberg führen Besucher zu beeindruckenden Wasserfällen und natürlichen Badeplätzen innerhalb des Parks. So werden die vielfältige Biodiversität und die landschaftliche Schönheit des Regenwaldes erlebbar gemacht.

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Besucherzentrum und Unterkünfte

Das Besucherzentrum liegt in der Nähe des Berges Brownsberg und bietet Informationen, geführte Touren sowie Bildungsausstellungen über die Ökologie des Parks und die Naturschutzbemühungen. In der Nähe unterstützen Unterkünfte und ein Restaurant den Tourismus.

Kontakt

Telefon: 427-102