IFAN Museum of African Arts

IFAN Museum of African Arts

Dakar

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Das Théodore Monod African Art Museum in Dakar (Senegal) zählt zu den ältesten Kunstmuseen in Westafrika. Ursprünglich wurde es 1936 im Rahmen des Institut Fondamental d'Afrique Noire (IFAN) gegründet. Nach dem Vorbild des ersten senegalesischen Präsidenten Léopold Senghor wurde es gefördert und 2007 zu Ehren des französischen Naturforschers Théodore André Monod umbenannt. Das Museum befindet sich in zwei architektonisch bedeutenden Gebäuden, die neosudanesischen und kolonialen Stil miteinander verbinden. Sie liegen zentral im Stadtteil Plateau in der Nähe der Nationalversammlung und der Kathedrale von Dakar. Das Haus beherbergt umfangreiche Bestände aus dem gesamten frankophonen Afrika und bewahrt sowie feiert das afrikanische Erbe – durch Dauer- und Sonderausstellungen. Zudem fungiert das Museum als kulturelles Forschungszentrum, das mit der Cheikh Anta Diop University verbunden ist, und nimmt regelmäßig an der Dakar Biennale teil. Dabei werden zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus Afrika sowie aus der Diaspora präsentiert. Die Gärten bieten seltene tropische Pflanzenarten und schaffen eine ruhige Atmosphäre, die das abwechslungsreiche Kunsterlebnis perfekt ergänzt.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche, um größeren Andrang zu vermeiden und die Dauer- sowie wechselnden Ausstellungen in Ruhe zu genießen. Es empfiehlt sich, die Tickets im Voraus zu buchen – besonders während der Dakar Biennale, wenn spezielle Sonderausstellungen stattfinden. Nehmen Sie sich Zeit, um im tropischen Garten des Museums zu entspannen: ein friedlicher Rückzugsort mitten im urbanen Umfeld von Dakar. Informationen zu den aktuellen Öffnungszeiten und besonderen Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Museums oder telefonisch. Ermäßigungen sind möglicherweise für Studierende und Gruppen verfügbar.

Interessante Fakten

  • Das Museum gehört zu den ältesten Kunstmuseen in Westafrika und wurde 1936 gegründet.
  • Es wurde von Léopold Senghor gefördert – dem ersten Präsidenten Senegals sowie einem bekannten Dichter und Kulturfürsprecher.
  • Das Museum veranstaltet regelmäßig Ausstellungen im Rahmen der Dakar Biennale, eines der wichtigsten Events für zeitgenössische afrikanische Kunst.
  • Die Architektur vereint neosudanesische und koloniale Stile – die Gebäude sind damit zu Wahrzeichen im Viertel Plateau von Dakar geworden.
  • Der tropische Garten beherbergt seltene Pflanzenarten, die in Dakar durch die Urbanisierung zunehmend rar werden.

Geschichte

1936

Das Museum wurde 1936 als Teil des Institut Fondamental d'Afrique Noire unter französischer Kolialverwaltung gegründet.

1931

Zunächst war es in einem zwischen 1931 und 1932 errichteten Gebäude untergebracht, das verschiedene administrative Aufgaben erfüllte, bevor es 1966 zu einem Museumsraum wurde.

1960

Nach der Unabhängigkeit Senegals im Jahr 1960 wurde IFAN in die Cheikh Anta Diop University integriert, und das Museum wurde in seiner heutigen Form eingerichtet.

2007

2007 wurde es in Anlehnung an sein Engagement für afrikanische Kunst und Kultur zu Ehren von Théodore André Monod umbenannt.

1991

Ein zweites Gebäude kam 1991–1992 hinzu, um Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen zu erweitern und seine Rolle als kultureller Anlaufpunkt in Dakar zu stärken.

Ortsführer

1
Building A - Historic Museum Building1931-1932

Dieses Gebäude wurde zwischen 1931 und 1932 errichtet. Es diente anfangs als Palast für den Kommandanten von Dakar und später als Verwaltungssitz von Westafrika unter französischer Herrschaft, bevor es zur wichtigsten Museumsanlage wurde. Hier befindet sich die Dauerausstellung im Erdgeschoss, im ersten Stock die Wechselausstellungen zur Kunst der Antike sowie die Sammlungsreserven.

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Building B - Contemporary Exhibition Space1991-1992

Dieses Gebäude wurde 1991–1992 errichtet. Es ergänzt das ursprüngliche Haus mit einem ähnlichen architektonischen Stil und umfasst eine große Galerie mit 620 m² für Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst und Handwerkskunst. Außerdem gibt es einen Konferenzsaal, Büros und Catering-/Banketträume – das unterstützt kulturelle Veranstaltungen und Residenzen. Für zu Gast kommende Künstlerinnen und Künstler sind dabei Studios mit Einrichtung vorhanden.

3
Tropical Garden

Der Garten des Museums zeigt seltene tropische Pflanzenarten, die in Dakar aufgrund der rasanten Urbanisierung zunehmend seltener werden. Er bietet Sitzgelegenheiten zum Ausruhen und Nachdenken – ideal, um sich nach dem Rundgang durch die Ausstellungen eine kurze Pause zu gönnen.

Kontakt

Telefon: 33 823 92 68