Liptovská Mara

Liptovská Mara

Žilina Region

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Liptovská Mara ist ein bedeutender Stausee am Fluss Váh in der Region Žilina in der Nordslowakei, nahe der Stadt Liptovský Mikuláš. Der Stausee wurde zwischen 1965 und 1975 errichtet und erstreckt sich über eine Fläche von rund 22 Quadratkilometern. Die maximale Tiefe beträgt 45 Meter, das Fassungsvermögen liegt bei 360 Millionen Kubikmetern. Der Hauptzweck der Talsperre ist der Hochwasserschutz, sie trägt jedoch auch zur Erzeugung von Wasserkraft bei. Durch die Anlage des Stausees wurden dreizehn Dörfer überflutet, und eine wichtige Bahn- sowie eine Straßenverbindung mussten verlegt werden. Heute ist Liptovská Mara ein beliebtes Ausflugs- und Erholungsziel. Besucher kommen hier unter anderem zum Bootfahren, Angeln und Wandern. Besonders hervorzuheben ist, dass das rekonstruierte keltische Oppidum Havránok auf einem Hügel über dem Stausee liegt und spannende kulturelle sowie historische Einblicke in die frühe Vergangenheit der Region bietet.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Liptovská Mara ist der Zeitraum vom späten Frühjahr bis in den frühen Herbst, wenn die Freizeitaktivitäten auf dem Wasser besonders viel Spaß machen. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte einen Besuch der nahegelegenen archäologischen Stätte Havránok einplanen. Es empfiehlt sich, vorab die lokalen Informationen zu prüfen, ob geführte Touren angeboten werden, und Tickets für das Oppidum im Voraus zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Ermäßigungen sind möglicherweise für Schüler, Senioren und Gruppen verfügbar. Die Anreise mit dem Auto ist bequem, und nahe am Stausee gibt es Parkmöglichkeiten sowie lokale Einkaufsmöglichkeiten und Annehmlichkeiten.

Interessante Fakten

  • Liptovská Mara hat eine Fläche von 22 Quadratkilometern und gehört damit zu den größten Stauseen in der Slowakei.
  • Der Stausee hat eine maximale Tiefe von 45 Metern und ein Fassungsvermögen von 360 Millionen Kubikmetern Wasser.
  • Für die Schaffung des Stausees wurden dreizehn Dörfer überflutet, zudem musste eine wichtige Bahnstrecke und Straße verlegt werden.
  • Das rekonstruierte keltische Oppidum Havránok, eine bedeutende archäologische Stätte, überblickt den Stausee.
  • Die Talsperre dient sowohl dem Hochwasserschutz als auch der Erzeugung von Wasserkraft.

Geschichte

1965

Der Bau von Liptovská Mara begann 1965 und wurde 1975 als großes wasserbautechnisches Projekt zur Hochwasserkontrolle am Fluss Váh abgeschlossen.

Durch die Anlage des Stausees wurden dreizehn Dörfer überflutet, wodurch sich die Landschaft vor Ort deutlich veränderte und ganze Gemeinschaften vertrieben wurden.

Neben dem Hochwasserschutz war die Talsperre auch darauf ausgelegt, Wasserkraft zu erzeugen und damit zur Energieversorgung der Region beizutragen.

In den folgenden Jahrzehnten hat sich Liptovská Mara zu einem Ort für Erholung entwickelt, während das historische Erbe durch nahegelegene Stätten wie das Oppidum Havránok bewahrt wird.

Ortsführer

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Havránok keltisches Oppidumcirca 2. Jahrhundert v. Chr. bis 1. Jahrhundert n. Chr.

Eine rekonstruierte archäologische Stätte einer keltischen befestigten Siedlung auf einem Hügel über Liptovská Mara. Sie vermittelt Einblicke in die antike keltische Kultur und religiösen Praktiken in der Region.