Schloss Smolenice

Schloss Smolenice

Trnava Region

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Das Schloss Smolenice, das sich am östlichen Hang der Kleinen Karpaten nahe der Stadt Smolenice in der Slowakei befindet, ist eine geschichtlich bedeutende Anlage mit Ursprüngen, die bis ins 14. und 15. Jahrhundert zurückreichen. Ursprünglich als mittelalterliche Festung errichtet, um die Gebirgspässe zu bewachen, wurde es im frühen 15. Jahrhundert königliches Eigentum, bevor es über adlige Familien wie die Ország- und Erdődy-Familien weitergegeben wurde. Während des Unabhängigkeitskriegs von Rákóczi wurde das Schloss zerstört und später in den Napoleonischen Kriegen beschädigt, sodass es schließlich schon im frühen 19. Jahrhundert verfiel. Im 20. Jahrhundert ließ Graf József Pálffy eine Rekonstruktion in Anlehnung an das nahe Wien gelegene Schloss Kreuzenstein erstellen. Daraus entstand ein historizistisches Schloss im Stil einer Anlage mit zwei Flügeln und einem Turm – gebaut mit Ferrobeton. Die Rekonstruktion erfolgte unter Beteiligung von Handwerkern aus Italien, Deutschland, Österreich und Ungarn sowie mit lokalen Arbeitskräften. Erneut wurde das Schloss im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1945 staatliches Eigentum. Seit 1953 befindet es sich im Besitz der Slowakischen Akademie der Wissenschaften und wird vor allem als Tagungszentrum genutzt. Für die Öffentlichkeit ist das Schloss hauptsächlich im Juli und August zugänglich: Dann sind Teile der Gärten, des Innenhofs sowie ausgewählte Räume für Besucher geöffnet. Das Schloss bleibt ein kulturelles Wahrzeichen und ein Veranstaltungsort für nationale und internationale wissenschaftliche Konferenzen – und bietet zudem Raum für Events wie Hochzeiten.

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Tipp: Besucher sollten ihre Reise ins Schloss Smolenice am besten in den Monaten Juli und August einplanen, wenn es für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Es empfiehlt sich, vorher nach Konferenzplänen oder besonderen Veranstaltungen zu schauen, die den Zugang einschränken könnten. Das Schloss bietet eine schöne Steigung mit 156 Stufen vom Tor bis zum Turm – daher sind bequeme Schuhe empfehlenswert. Tickets können unter Umständen mit Rabatten für Gruppen oder Studierende erhältlich sein. Gerade in den meistbesuchten Sommermonaten wird eine vorherige Buchung empfohlen, um den Einlass sicherzustellen – insbesondere bei geführten Touren oder Veranstaltungen.

Interessante Fakten

  • Das heutige Schlossdesign wurde vom Schloss Kreuzenstein nahe Wien inspiriert.
  • Bei der Rekonstruktion wirkten Handwerker aus mehreren europäischen Ländern mit, darunter Italien, Deutschland, Österreich und Ungarn.
  • Das Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1945 in staatliches Eigentum überführt.
  • Besucher steigen 156 Stufen vom Tor, um den Schloss-Turm zu erreichen.
  • Die Pálffy-Familie, die früheren Besitzer, hat eine Familiengrabstätte auf dem örtlichen Friedhof nahe dem Schloss.

Geschichte

Die ursprüngliche mittelalterliche Festung wurde im 14.

Jahrhundert als letzte der bewachenden Burgen nahe den Gebirgspässen der Kleinen Karpaten errichtet.

Bis zum frühen 15.

Jahrhundert wurde sie königliches Eigentum und gehörte später bedeutenden Adelsfamilien, darunter die Ország- und Erdődy-Linien.

Das Schloss erlitt Zerstörungen während des Unabhängigkeitskriegs von Rákóczi und der Napoleonischen Kriege, wodurch es im frühen 19.

Jahrhundert in den Ruin verfiel.

Anfang des 20.

Jahrhunderts ließ Graf József Pálffy eine historizistische Rekonstruktion anstoßen, die sich am Schloss Kreuzenstein orientierte; sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgeschlossen.

1953

Seit 1953 befindet sich das Schloss im Besitz der Slowakischen Akademie der Wissenschaften und dient als Tagungszentrum.

Ortsführer

1
Hauptgebäude20. Jahrhundert
Jozef Hubert (Architekt), Pavol Reiter (Aufsicht)

Die Hauptstruktur des Schlosses besteht aus zwei Flügeln und einem zentralen Turm. Sie wurde im Zuge der Rekonstruktion im 20. Jahrhundert, inspiriert vom Schloss Kreuzenstein, mit Ferrobeton errichtet. Im Inneren befinden sich Tagungseinrichtungen und ausgewählte Räume, die Besuchern zugänglich sind.

2
Schlossgärten und Innenhof

Die Gärten und der Innenhof rund um das Schloss sind teilweise für die Öffentlichkeit geöffnet. So entstehen malerische Ausblicke auf die Kleinen Karpaten und eine angenehme Umgebung für Besucher.

3
SchlossturmRekonstruktion im 20. Jahrhundert

Der Turm ist ein markantes Element des Schlosses. Er ist nach dem Hinaufsteigen von 156 Stufen von der Eingangspforte erreichbar und bietet schöne Ausblicke über die umliegende Landschaft.

Kontakt

Telefon: 033/596 32 48