Slavín-Kriegerdenkmal

Slavín-Kriegerdenkmal

Bratislava Region

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Das Slavín-Kriegerdenkmal ist ein bedeutendes Monument und ein Friedhof auf einem Hügel in Bratislava in der Slowakei. Es ist den Tausenden sowjetischer Soldaten gewidmet, die während der Befreiung der Stadt im April 1945 starben. Zwischen 1957 und 1960 errichtet, wurde es am 15. Jahrestag der Befreiung von Bratislava eingeweiht. Das Denkmal besteht aus einem 42 Meter hohen Obelisken, gekrönt von einer 12,5 Meter hohen Bronzestatue eines sowjetischen Soldaten des Künstlers Alexander Trizuljak. Die Figur hält eine Flagge und zermalmt unter seinem Stiefel ein Hakenkreuz. Zum Gelände gehören eine würdige Treppenanlage, ein Friedhof mit 6 Massengräbern und 278 Einzelgräbern für 6.845 Soldaten sowie eine zentrale, feierliche Halle, die mit Inschriften zu Befreiungsdaten aus ganz der Slowakei geschmückt ist. Die bronzene Kasettentür im Bereich der Zeremonienhalle ist mit Reliefs von R. Pribiš verziert, die die Entbehrungen und Härten des Krieges zeigen. Auf dem Hügel Slavín gelegen, bietet das Denkmal einen Panoramablick über Bratislava und wird von Skulpturen namhafter slowakischer Künstler umrahmt. Es war mehrfach Schauplatz offizieller Gedenkveranstaltungen, darunter auch Besuche internationaler Persönlichkeiten wie Vladimir Putin und Sergey Lavrov. Das Denkmal bleibt ein bedeutendes Kultur- und Geschichtsdenkmal – ein Symbol für die Befreiung der Stadt und für die Opfer der sowjetischen Soldaten.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Slavín ist im Frühling und im Herbst, wenn das Wetter klare Panoramablicke über Bratislava ermöglicht. Besucher werden gebeten, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen und bei nationalen Gedenktagen wie dem 4. April – dem Tag der Befreiung von Bratislava – Tickets rechtzeitig im Voraus zu besorgen, wenn Zeremonien stattfinden. Für Senioren, Studierende und Gruppen können Ermäßigungen verfügbar sein. Das Denkmal ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und ein beliebter Ort für Spaziergänge vor Ort, daher kann ein Besuch unter der Woche eine ruhigere Erfahrung bieten.

Interessante Fakten

  • Die Statue auf dem 42 Meter hohen Obelisken ist 12,5 Meter hoch und zeigt einen sowjetischen Soldaten, der mit seinem Stiefel ein Hakenkreuz zertritt.
  • Slavín beherbergt die Gräber von 6.845 sowjetischen Soldaten: in sechs Massengräbern und 278 Einzelgräbern.
  • Die bronzene Kasettentür der Zeremonienhalle des Denkmals ist mit Reliefs von R. Pribiš verziert, die die Härten des Zweiten Weltkriegs darstellen.
  • Der Hügel des Denkmals bietet Panoramablicke auf Bratislava und ist deshalb ein beliebtes Ziel für Spaziergänge.
  • Im Jahr 2005 besuchte der russische Präsident Vladimir Putin Slavín während seines Treffens mit US-Präsident George W. Bush in Bratislava.
  • Der Tag der Befreiung von Bratislava, der 4. April, wird jedes Jahr in Slavín mit Zeremonien begangen, an denen der slowakische Präsident teilnimmt.

Geschichte

1957

Slavín wurde zwischen 1957 und 1960 an der Stelle eines früheren Feldfriedhofs errichtet und offiziell am 3.

1960

April 1960 eröffnet – als Zeichen des 15.

Jahrestags der Befreiung von Bratislava durch die Sowjetarmee.

1961

Entworfen vom slowakischen Architekten und Bildhauer Ján Svetlík, wurde es 1961 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärt.

Bei der Bauausführung wurde der Turm der Kirche der Jungfrau Maria vom Schnee abgerissen, um die Sicht auf das Denkmal zu bewahren.

Im Laufe der Jahrzehnte diente Slavín als bedeutender Ort für Gedenkveranstaltungen und Staatsbesuche und spiegelt so seine anhaltende symbolische Bedeutung wider.

Ortsführer

1
Würdige Treppenanlage

Die monumentale Treppe dient als Hauptzugang zum Denkmal, sorgt für eine feierliche Stimmung und führt Besucher durch das Zeremoniengelände.

2
Militärfriedhof1945

Der Friedhof umfasst sechs Massengräber und 278 Einzelgräber von 6.845 sowjetischen Soldaten, die während der Befreiung von Bratislava im Zweiten Weltkrieg fielen.

3
Zentrale Zeremonienhalle1960
Ján Svetlík (Entwurf)

Diese Halle bietet einen symbolischen weißen Marmorsarkophag, Statuen sowie Inschriften zu Befreiungsdaten slowakischer Städte. Außerdem ist die bronzene Kasettentür mit Reliefs von R. Pribiš verziert.

4
Obelisk und Soldatenstatue1960
Alexander Trizuljak

Ein 42 Meter hoher Obelisk, gekrönt von einer 12,5 Meter hohen Bronzestatue eines sowjetischen Soldaten, der eine Flagge hält und ein Hakenkreuz zertritt – als Symbol für den Sieg über den Faschismus.

5
Skulpturen-Ensemble1957-1960

Das Denkmalgelände umfasst mehrere Skulpturen slowakischer Künstler wie Ján Kulich, Tibor Bártfay und Jozef Kostka. So wird der künstlerische und erinnernde Wert des Ortes zusätzlich hervorgehoben.