Kirche St. Johannes der Täufer, Bohinj

Kirche St. Johannes der Täufer, Bohinj

Upper Carniola

70/10060 min

Die Kirche St. Johannes der Täufer in Bohinj ist eine reizvolle historische Kirche auf einem Hügel über dem ruhigen Bohinjsee in der Region Oberkrain in Slowenien. Sie wurde noch vor 1300 gegründet und ist ein wichtiges kultur- und geschichtliches Denkmal, das wegen ihres architektonischen und künstlerischen Erbes geschützt wird. Die Kirche vereint Stile von Romanik bis Barock: Besonders hervorgehoben ist der markante barocke Glockenturm, der im 18. Jahrhundert ergänzt wurde und eine doppelte Zwiebeldach-Kuppel sowie ein Schindeldach trägt. Im Inneren können Besucher beeindruckende Fresken aus dem 13. Jahrhundert bewundern, die etwa 72 Heilige und verschiedene religiöse Motive zeigen, darunter drei übereinanderliegende Darstellungen von St. Christopher an der südlichen Außenwand, die Schutz für Reisende und Pilger symbolisieren. Ein bemerkenswertes Exponat ist der hölzerne Kopf von St. Johannes der Täufer aus dem Jahr 1380, der vom Institut zum Schutz des Natur- und Kulturerbes aufbewahrt wird. Außerdem beherbergt die Kirche drei hölzerne Altäre aus unterschiedlichen Perioden des 17. Jahrhunderts. Archäologische Funde in der Umgebung deuten auf eine menschliche Besiedlung vom 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. hin. Die reiche Bildsprache der Kirche umfasst zudem einzigartige mythologische Motive wie den „Weißen Teufel“ und Drachenbilder – eine Mischung aus biblischen und lokalen Sagenstoffen, die Besucher wie den französischen Schriftsteller Jean Paul Sartre in den 1960er-Jahren faszinierte. Zusammen mit der benachbarten Steinbrücke gehört die Kirche zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Bohinj und vermittelt sowohl spirituelle als auch kulturelle Einblicke – eingebettet in die beeindruckende alpine Landschaft.

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Tipp: Besuchen Sie die Kirche in den wärmeren Monaten, um die schöne Umgebung des Bohinjsees und die Lage der Kirche auf dem Hügel besonders zu genießen. In der Hauptsaison empfiehlt sich, Tickets im Voraus zu buchen. Für Gruppen und Senioren sind möglicherweise Ermäßigungen verfügbar. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, die nahe gelegene Steinbrücke zu erkunden, und nehmen Sie an geführten Touren teil, um mehr über die einzigartigen Fresken und Folklore-Motive der Kirche zu erfahren.

Interessante Fakten

  • Die Kirche zeigt Fresken mit etwa 72 verschiedenen Heiligen und religiösen Motiven.
  • Der hölzerne Kopf von St. Johannes der Täufer aus dem Jahr 1380 ist ein selten erhaltenes Exponat, das vom Institut zum Schutz des Natur- und Kulturerbes aufbewahrt wird.
  • Der barocke Glockenturm ist besonders wegen seiner doppelten Zwiebeldach-Kuppel und der schindelgedeckten Ausführung hervorzuheben – ein markantes architektonisches Merkmal in der Region.
  • Die Fresken der Kirche umfassen drei Ebenen von Darstellungen des St. Christopher an der südlichen Außenwand, die Schutz für Reisende und Pilger symbolisieren.
  • Das einzigartige Fresko vom „Weißen Teufel“ im Inneren der Kirche erregte während seines Besuchs in den 1960er-Jahren die Aufmerksamkeit des französischen Schriftstellers Jean Paul Sartre.
  • Archäologische Funde in der Nähe der Kirche reichen bis ins 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. und belegen damit eine frühe menschliche Besiedlung im Gebiet.

Geschichte

Die Kirche St.

1300

Johannes der Täufer wurde vor dem Jahr 1300 erbaut und diente als spirituelles Zentrum für die lokale Gemeinde in Bohinj.

Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr sie architektonische Verbesserungen, insbesondere durch den Anbau des barocken Glockenturms und eines Eingangsvorbaus im 18.

Jahrhundert.

Die Fresken der Kirche, von denen einige aus dem 13.

Jahrhundert stammen, spiegeln die im Gebiet verbreitete mittelalterliche religiöse Malerei wider.

Archäologische Entdeckungen rund um den Standort belegen menschliche Aktivitäten vom 1.

bis 5.

Jahrhundert n.

Chr.

und zeigen damit die lang anhaltende kulturelle Bedeutung der Region.

Die Kirche hat ihre Wichtigkeit als Kulturdenkmal und Wallfahrtsort über die Jahrhunderte hinweg bewahrt und dabei einzigartige Kunstwerke und lokale Legenden erhalten.

Ortsführer

1
Barocker Glockenturm18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert ergänzt, trägt dieser markante Turm eine doppelte Zwiebeldach-Kuppel und ein Schindeldach und macht ihn so zum besonderen architektonischen Highlight der Kirche.

2
Fresken aus dem 13. Jahrhundert13. Jahrhundert

Das Innere der Kirche sowie die südlichen Außenwände sind mit Fresken verziert, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Dargestellt sind etwa 72 Heilige und religiöse Motive – darunter drei Ebenen von St.-Christopher-Darstellungen.

3
Hölzerner Kopf des St. Johannes des Täufers1380

Ein seltenes hölzernes Exponat aus dem Jahr 1380, das St. Johannes den Täufer darstellt und vom Institut zum Schutz des Natur- und Kulturerbes aufbewahrt wird.

4
Drei hölzerne Altäre17. Jahrhundert

Diese Altäre stammen aus unterschiedlichen Zeiträumen des 17. Jahrhunderts und zeigen die Entwicklung religiöser Kunst und Handwerkskunst in der Kirche.

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