See Bohinj

See Bohinj

Upper Carniola

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Der See Bohinj mit einer Fläche von 318 Hektar ist der größte dauerhafte See Sloweniens und liegt im malerischen Bohinj-Tal der Julischen Alpen. Dieser Gletschersee entstand durch einen Moränenstaudamm und ist 4,2 Kilometer lang sowie bis zu 1 Kilometer breit. Der See wird vor allem vom Bach Savica gespeist, der in der Nähe vom Schwarzen See entspringt, und zeichnet sich durch besonders klares Wasser aus, das vielfältiges Leben im Wasser ermöglicht – unter anderem mit Bachforelle, Lota (Quappe) und der Seesaibling-artigen Form „Arctic char“. Der Abfluss des Sees, der Jezernica-Bach, mündet in den Fluss Mostnica und bildet dabei die Sava Bohinjka, einen bedeutenden Nebenfluss der Save. Der See Bohinj ist ein beliebtes Ziel zum Schwimmen, Kajakfahren und für weitere Wassersportarten und zieht Tagesbesucher an, die die ruhige Schönheit und die alpine Umgebung genießen möchten. Am Ufer steht eine Statue, die an die legendäre Gämse Zlatorog (Goldhorn) erinnert – eine Gestalt, die in lokaler Folklore und Dichtung gefeiert wird. Seine unberührte Natur und die Lage innerhalb des Triglav-Nationalparks machen den See Bohinj zu einem besonderen Naturjuwel, das sowohl Erholungs- als auch ökologische Bedeutung bietet.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Sees Bohinj sind die Monate vom späten Frühjahr bis zum frühen Herbst, wenn es am wärmsten ist und sich Wasseraktivitäten besonders gut genießen lassen. In der Hauptsaison wird Besuchern empfohlen, Tickets oder Genehmigungen für den Triglav-Nationalpark im Voraus zu kaufen, um den Zugang sicherzustellen. Möglicherweise gibt es Ermäßigungen für Familien, Studierende und Seniorinnen und Senioren. Ein Besuch am frühen Morgen sorgt für besonders stille Ausblicke und weniger Andrang. Nehmen Sie geeignetes Equipment für Wanderungen oder Wassersport mit, um das Angebot des Sees voll auszukosten.

Interessante Fakten

  • Der See Bohinj ist der größte dauerhafte See Sloweniens und umfasst 318 Hektar.
  • Der See ist ein Gletschersee und durch einen Moränenstausee aufgestaut, der während der letzten Eiszeit entstanden ist.
  • Der Naturforscher Belsazar Hacquet stellte im 18. Jahrhundert fest, dass mehr Wasser aus dem See abfließt als in ihn hinein gelangt – aufgrund unterirdischer Wasserquellen.
  • Der See beherbergt verschiedene Fischarten, darunter Bachforelle und Arctic char.
  • Am Ufer des Sees steht eine Statue der legendären Gämse Zlatorog (Goldhorn), inspiriert von lokaler Folklore und Dichtung.

Geschichte

Der See Bohinj wurde durch glaziale Einflüsse geformt; sein Moränenstaudamm entstand während der letzten Eiszeit.

Das Gebiet ist spätestens seit dem 18.

Jahrhundert bekannt, als der Naturforscher Belsazar Hacquet seine besondere Hydrologie untersuchte.

Dabei stellte er fest, dass der See mehr Wasser abgibt als er aufnimmt – erklärt durch unterirdische Wasserquellen.

Über die Jahrhunderte hinweg war der See ein wichtiger Naturort in der Region Oberkrain und wird heute innerhalb des Triglav-Nationalparks geschützt – ein Zeichen für seine ökologische und kulturelle Bedeutung.

Ortsführer

1
Savica-Wasserfall und -Bach

Der Bach Savica, die größte Zuleitung zum See Bohinj, entspringt dem nahegelegenen Schwarzen See und bietet mit dem malerischen Savica-Wasserfall eine beliebte Wanderattraktion.

2
Zlatorog-Statue
Rudolf Baumbach (Dichter)

Eine Statue am Ufer des Sees erinnert an die sagenhafte Gämse Zlatorog – ein Zeichen der lokalen Legende und der kulturellen Identität.