Lorong Halus Wetland
North East
Lorong Halus Wetland ist eine bedeutende Naturlandschaft im Bereich von Pasir Ris in Singapur. Ursprünglich war das Gebiet in den 1970er-Jahren Ackerland mit malaiischen Dörfern und Plantagen. Später wurde es zu einer Kläranlage und einer Müllkippe. Der Klärbetrieb wurde in den 1980er-Jahren eingestellt, und die Deponie wurde 1999 geschlossen. Seitdem wurde das Areal zu einem Küstenfeuchtgebiet renaturiert, das Wasser auf natürliche Weise aufbereitet und die lokale Biodiversität unterstützt. Das Feuchtgebiet ist über die Lorong Halus Road erreichbar, die an Industrie- und Landwirtschaftsgebiete anbindet. Es ist für die Öffentlichkeit zugänglich und dient als Beispiel für Singapurs Bemühungen, natürliche Lebensräume wiederherzustellen – bei gleichzeitiger Bewältigung städtischen Abfalls. Die nahegelegenen Stationen Pasir Ris MRT und Riviera LRT bieten eine bequeme Anbindung. Das Feuchtgebiet gibt Besuchern die Möglichkeit, eine einzigartige Mischung aus ökologischer Wiederherstellung und natürlicher Schönheit mitten in einem urbanen Umfeld zu erleben.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Lorong Halus Wetland ist am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn es kühler ist und sich mehr Tiere zeigen. Besucher werden ermutigt, bequeme Laufschuhe zu tragen und Wasser mitzunehmen. Es gibt keine Eintrittsgebühren, und das Gelände ist täglich geöffnet. Tickets sind nicht erforderlich. Um das Erlebnis zu verbessern, empfiehlt es sich, unter der Woche zu kommen, um den Andrang am Wochenende zu vermeiden. Für Vogelbeobachtung und Naturfotografie werden Ferngläser und Kameras empfohlen.
Interessante Fakten
- •Lorong Halus bedeutet auf Malaiisch „Thin/Tiny Lane“.
- •Das Gebiet war einst eine Kläranlage und Müllkippe, bevor es in ein Feuchtgebiet umgewandelt wurde.
- •Seit 1999 wurde der gesamte Müll in Singapur zum Pulau Semakau Landfill gebracht – nach der Schließung der Deponie in Lorong Halus.
Geschichte
Lorong Halus war ursprünglich in den 1970er-Jahren ein ländliches Landwirtschaftsgebiet mit malaiischen Dörfern und Plantagen.
Später diente es bis in die 1980er-Jahre als Kläranlage zur Sammlung von Fäkalien und wurde anschließend bis zu seiner Schließung 1999 als Müllkippe genutzt.
Nach der Schließung der Deponie wurde das Gebiet wiederhergestellt, um es zu einem Küstenfeuchtgebiet zurückzuführen.
Diese Entwicklung spiegelt Singapurs Wandel von traditionellen Methoden der Abfallentsorgung hin zu modernen, nachhaltigen Ansätzen im Umweltmanagement wider.