Coney Island

Coney Island

North East

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Coney Island, auch bekannt als Pulau Serangoon, ist eine 133 Hektar große Insel vor der nordöstlichen Küste Singapurs nahe Punggol. Die Insel bietet eine vielfältige Auswahl an Lebensräumen – darunter Küstenwälder, Graslandschaften und Mangroven. So ist sie eine wichtige Naturoase, die von der National Parks Board Singapurs verwaltet wird. Historisch gesehen gehörte die Insel einst den Unternehmern Aw Boon Haw und Aw Boon Par, bevor sie 1950 verkauft wurde – mit der Absicht, ein Resort zu entwickeln, das von New Yorks Coney Island inspiriert ist. Durch Landgewinnung wuchs die Insel über mehrere Jahrzehnte deutlich von 32 Hektar auf 133 Hektar, während Pläne für Wohn- und Freizeitzonen entstanden. Doch ein Großteil der Insel bleibt ein Naturpark: Er wurde 2015 für die Öffentlichkeit geöffnet und bietet einen 2 Kilometer langen Strand sowie einen 2,4 Kilometer langen Pfad, der Teil des Park-Connector-Netzwerks von Singapur ist. Der Park ist beliebt für Aktivitäten wie Jetski fahren, Campen und die Beobachtung von Wildtieren – darunter auch Sichtungen von frei umherziehenden Brahman-Rindern. Trotz der Nutzung zur Erholung werden Besucher dazu ermutigt, die natürliche Umgebung zu schützen, da Müll ein wiederkehrendes Problem ist.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Coney Island Park sind die kühleren Morgenstunden: Dann lassen sich die ruhigen Spaziergänge entlang des 2,4 km langen Pfads und am 2 km langen Strand besonders entspannt genießen. Wenn es verfügbar ist, lohnt sich der Kauf von Eintrittskarten oder Pässen im Voraus. Außerdem sollte man nach Vergünstigungen für Senior:innen oder Familien Ausschau halten. Da der Park ein natürlicher Lebensraum ist, empfiehlt es sich, Insektenschutzmittel und ausreichend Wasser mitzunehmen und keinen Müll liegen zu lassen, um die Umwelt zu bewahren. Die Insel ist über zwei Brücken erreichbar, die sie mit dem Festland verbinden – planen Sie Ihren Besuch entsprechend für Anreise und Parkplatz.

Interessante Fakten

  • Coney Island gehörte einst dem berühmten Aw Boon Haw und Aw Boon Par, die für ihre Tiger-Balm-Marke bekannt waren.
  • Die Insel wurde durch Landgewinnung zwischen 1975 und den 1990er-Jahren von 32 Hektar auf 133 Hektar vergrößert.
  • Im ersten Jahr als öffentlicher Park wurde auf der Insel eine frei umherziehende Brahman-Kuh gesichtet.
  • Die Insel wurde als Hauptschauplatz für das 23. World Scout Jamboree vorgeschlagen, doch der Antrag war nicht erfolgreich.
  • Der Park hat einen 2 km langen Strand und einen 2,4 km langen Pfad, der an das Park-Connector-Netzwerk von Singapur angeschlossen ist.

Geschichte

1950

Ursprünglich hieß die Insel Pulau Serangoon und gehörte den Aw-Brüdern, bevor sie 1950 an einen indischen Geschäftsmann verkauft wurde, der ein Resort entwickeln wollte, das nach New Yorks Coney Island gestaltet sein sollte.

1975

Umfassende Landgewinnungsmaßnahmen begannen 1975 und vergrößerten die Insel bis in die 1990er-Jahre von 32 auf 133 Hektar.

Pläne für die Entwicklung von Wohn- und Erholungsflächen wurden im Singapore Master Plan skizziert, doch ein Großteil des Landes wurde als Parkgelände erhalten.

2015

Der Coney Island Park wurde 2015 offiziell eröffnet – ein Schritt vom Ausbau hin zu Naturschutz und öffentlicher Freizeitnutzung.

Ortsführer

1
Coney Island Park Trail

Ein 2,4 km langer Naturpfad, der Küstenwälder, Graslandschaften und Mangroven durchquert. Er bietet Besuchern die Möglichkeit, vielfältiges Wildleben zu beobachten und die ruhige Natur in vollen Zügen zu genießen.

2
Coney Island Beach

Ein 2 km langer Küstenabschnitt mit natürlichem Strand, ideal zum Spazieren, für Vogelbeobachtung und zum Entspannen am Meer. Der Strand ist Teil des Parks und zeigt Singapurs Küstenökosystem.