
Galtström Eisenwerk
Västernorrlands län
Das Galtström Eisenwerk wurde 1673 von Magnus Blix gegründet und ist ein historisch bedeutendes Eisenwerk in der Kirchengemeinde Njurunda, in der Gemeinde Sundsvall, Schweden. Es war das erste Eisenwerk in Medelpad und wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum größten Industrieareal der Region; 1870 arbeiteten hier über 300 Menschen. Das Eisenwerk produzierte Stabeisen und lieferte es vor allem nach Stockholm, bis es 1916 geschlossen wurde. Das Sägewerk stellte 1919 den Betrieb ein. Das Gelände bewahrt einen großen Teil der ursprünglichen industriellen Umgebung – darunter einen Hochofen und mit Wasserkraft betriebene Hammerwerke –, die den technischen Fortschritt seiner Zeit widerspiegeln. Die angrenzende Kirche des Galtström Eisenwerks, die 1680 gegründet wurde, diente der lokalen Bevölkerung und wurde durch moderne Restaurierungen erhalten. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben mehrere Restaurierungsarbeiten die Gebäude und die Umgebung des Eisenwerks verändert und bewahrt – als Kulturdenkmal. Heute gehört das Galtström Eisenwerk der Svenska Cellulosa Aktiebolaget (SCA) und ist seit 1995 als denkmalgeschütztes Gebäude gelistet. Besucher können das historische Industrieensemble erkunden, die Küstenlandschaft genießen und an Veranstaltungen teilnehmen, die die reiche Geschichte des Ortes würdigen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Galtström Eisenwerk sind die wärmeren Monate, wenn sich die Küstenumgebung am besten genießen lässt. Es empfiehlt sich, die offizielle Website zu prüfen, um aktuelle Veranstaltungen und geführte Touren zu finden und den Besuch noch abwechslungsreicher zu machen. Ermäßigungen beim Eintritt können für Seniorinnen und Senioren, Studierende und Gruppen verfügbar sein. In den Veranstaltungszeiträumen wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen, um die Verfügbarkeit zu sichern. Der nahegelegene Strand von Vitsand bietet einen schönen Ort für Picknicks und Entspannung, nachdem man das Eisenwerk besichtigt hat.
Interessante Fakten
- •Galtström war 1673 das erste Eisenwerk, das in der Region Medelpad gegründet wurde.
- •Im Hochpunkt Ende der 1800er-Jahre beschäftigte das Eisenwerk 333 Menschen, die in 84 Haushalten lebten.
- •Auf dem Gelände gibt es einen Hochofen und mit Wasserkraft betriebene Hammerwerke – ein Zeugnis früher Industrie-Technik.
- •Die Kirche des Galtström Eisenwerks hielt 1680 ihren ersten Gottesdienst ab und gehörte zu einer eigenen bruksförsamling (Werkspfarrei).
- •Das Eisenwerk ist seit 1995 ein geschütztes Denkmal unter schwedischem Denkmalschutzrecht.
Geschichte
Das Galtström Eisenwerk wurde 1673 von Magnus Blix gegründet – als erstes Eisenwerk in Medelpad.
Bis 1686 gehörten zum Standort zwei Hammerwerke in der Nähe eines Hochofens, die beachtliche Mengen Stabeisen für den Versand nach Stockholm produzierten.
Im 19.
Jahrhundert wuchs es zum größten Industriebetrieb der Region heran, mit einer großen Belegschaft, die vor Ort lebte.
Der Betrieb im Eisenwerk wurde 1916 eingestellt, und das Sägewerk schloss 1919.
Restaurierungsmaßnahmen begannen in den 1950er-Jahren und wurden seither immer wieder fortgeführt, wodurch der Ort als wichtiges kultur- und historisches Wahrzeichen erhalten blieb.
Das Eisenwerk wurde 1995 als denkmalgeschütztes Gebäude ausgewiesen und damit für zukünftige Generationen geschützt.
Ortsführer
Hochofen17. Jahrhundert
Die zentrale Industrieanlage, in der Eisenerz geschmolzen wurde, um Stabeisen herzustellen. Dieser Ofen war entscheidend für die Eisenproduktion von Galtström und ist ein gut erhaltendes Beispiel für die Technologie des 17. Jahrhunderts.
Mit Wasserkraft betriebene Hammerwerke17. Jahrhundert
Zwei Hammerwerke, die mit Wasserkraft angetrieben wurden und dazu dienten, das Eisen zu formen und zu veredeln. Diese Mühlen zeigen die industrielle Einfallsreichheit der Zeit und gehören zur originalen Ausstattung, die vor Ort erhalten blieb.
Kirche des Galtström Eisenwerks1680
Diese 1680 gegründete Kirche diente der Gemeinde des Eisenwerks und gehörte zur Galtström bruksförsamling. Sie wurde mehrfach restauriert, zuletzt 1990, und ist bis heute ein bedeutendes Kulturdenkmal.
Historisches Industriearbeiterdorf19. Jahrhundert
Der Wohnbereich, in dem die Arbeiter und ihre Familien lebten – mit 84 Haushalten im Jahr 1870. Dieses Dorf veranschaulicht die Sozialgeschichte und das Gemeinschaftsleben rund um das Eisenwerk.
Kontakt
Telefon: 060-51 31 61