Millesgården

Millesgården

Stockholms län

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Millesgården ist ein renommiertes Kunstmuseum und ein Skulpturengarten auf der Insel Lidingö nahe Stockholm, Schweden. Ursprünglich war der Ort das Zuhause und Atelier des bedeutenden Bildhauers Carl Milles und seiner Frau, der Künstlerin Olga Milles. Das Gelände gliedert sich in drei Hauptbereiche: die ehemalige Wohnstätte der Künstler, eine Galerie und ein weitläufiger Skulpturenpark mit vielen Werken von Carl Milles. Das Haus wurde vom Architekten Karl M. Bengtson entworfen und 1908 eingeweiht; spätere Erweiterungen erfolgten durch Carls Bruder, den Architekten Evert Milles. Millesgården wurde 1936 in eine Stiftung umgewandelt und an das schwedische Volk verschenkt. Zum Areal gehören die Woodland Chapel, die Grabstätte von Carl und Olga Milles, sowie Annes Haus, das Anfang der 1950er-Jahre für Milles’ Sekretärin und Kuratorin Anne Hedmark gebaut wurde. Die jüngste Ergänzung ist die Millesgården Art Hall, entworfen von Johan Celsing und eröffnet im Jahr 1999. Der Skulpturengarten zeigt ikonische Werke wie „Europa and the Bull“, „Man and Pegasus“ und „God's Hand“ – Kunst und Natur gehen hier in einer ruhigen Umgebung ineinander über. Millesgården ist bis heute ein inspirierendes Kulturziel, das die schwedische Bildhauerei und das künstlerische Erbe feiert.

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Tipp: Besuchen Sie Millesgården in den Frühlings- und Sommermonaten, um den Outdoor-Skulpturengarten bei angenehmem Wetter in vollen Zügen zu genießen. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten zu prüfen und Tickets nach Möglichkeit im Voraus zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Ermäßigungen können für Senioren, Studierende und Gruppen verfügbar sein. Oft werden geführte Touren angeboten, die spannende Einblicke in Kunst und Geschichte des Ortes geben. Bequeme Wanderschuhe sind empfehlenswert, um die Terrassen und Gärten gründlich zu erkunden.

Interessante Fakten

  • Millesgården diente als Schauplatz für die Eröffnungsszene von Poul Andersons Science-Fiction-Roman Tau Zero (1970).
  • Die Walker Brothers haben ihren Hit „The Sun Ain't Gonna Shine Anymore“ im Skulpturengarten gedreht.
  • Die Skulptur „Man and Pegasus“ war ein Symbol, das in Stockholms Bewerbung für die Olympischen Spiele 2004 verwendet wurde.

Geschichte

1906

Carl und Olga Milles kauften 1906 das Land auf Lidingö und ließen ihr Zuhause von Karl M.

1908

Bengtson entwerfen, das 1908 eröffnet wurde.

Das Grundstück wurde in Zusammenarbeit mit Carls Bruder Evert Milles erweitert.

1931

Millesgården diente dem Paar bis 1931 als Wohnsitz.

1936

1936 wurde das Anwesen als Stiftung eingerichtet und an das schwedische Volk verschenkt.

Die Woodland Chapel kam Ende der 1940er-Jahre hinzu und wurde zur Grabstätte des Paares.

Annes Haus wurde Anfang der 1950er-Jahre für Anne Hedmark gebaut, die langjährige Kuratorin und Gastgeberin.

1999

Die Millesgården Art Hall wurde 1999 eingeweiht und markiert die bislang letzte Erweiterung des Museumsensembles.

Ortsführer

1
Artists' Former Home1908
Karl M. Bengtson

Das ursprüngliche Wohnhaus, entworfen von Karl M. Bengtson, zeigt das Wohn- und Arbeitsumfeld von Carl und Olga Milles – unter anderem Carls Atelier und die Antiquitätensammlung.

2
Sculpture Garden
Carl Milles

Ein Outdoor-Park mit vielen der ikonischen Skulpturen von Carl Milles wie „Europa and the Bull“, „Man and Pegasus“ und „God's Hand“ – Kunst verschmilzt hier mit der natürlichen Landschaft.

3
Woodland Chapellate 1940s

Eine Kapelle, die Ende der 1940er-Jahre ergänzt wurde und als Grabstätte von Carl und Olga Milles dient – sie verkörpert einen friedvollen, spirituellen Rückzugsort auf dem Gelände.

4
Anne's Houseearly 1950s
Evert Milles

Anfang der 1950er-Jahre für Anne Hedmark gebaut, Millesgårdens langjährige Sekretärin, Gastgeberin und Kuratorin – ein Zeichen für die fortdauernde persönliche Geschichte des Ortes.

5
Millesgården Art Hall1999
Johan Celsing

Eine moderne Kunsthalle, entworfen von Johan Celsing und 1999 eingeweiht. Sie zeigt Ausstellungen und ergänzt die historischen Teile von Millesgården.

Kontakt

Telefon: 08-446 75 90