
Vasa-Museum
Stockholms län
Das Vasa-Museum auf der Insel Djurgården in Stockholm ist ein maritimes Museum und zeigt das einzige fast vollständig erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert, das jemals geborgen wurde: die Vasa, das Kriegsschiff, das auf seiner Jungfernfahrt 1628 sank. Das Museum wurde 1990 eröffnet und so konzipiert, dass das Schiff in einem Gebäude untergebracht werden konnte, dessen großes Kupferdach große, stilisierte Masten trägt, die die ursprüngliche Höhe der Vasa symbolisieren. Besucher können das Schiff von sechs Ebenen aus betrachten – vom Kiel bis zur Spitze des Achterkastells – und zahlreiche Ausstellungen zur Konstruktion des Schiffs, zum Untergang, zur Bergung und zur schwedischen Geschichte des 17. Jahrhunderts entdecken. Die Ersatzteile am Schiff sind klar vom ursprünglichen Holz zu unterscheiden, das sich nach Jahrhunderten unter Wasser deutlich verdunkelte. Außerdem umfasst das Museum vier historische Schiffe, die draußen vor dem Gebäude festgemacht sind, und bereichern so das maritime Erlebnis. Es gehört zu den Schwedischen Nationalen Maritimen Museen (Swedish National Maritime Museums) und zieht jährlich über eine Million Besucher an – ein Zeichen für seine kulturelle und historische Bedeutung.
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Tipp: Für das beste Erlebnis kommen Sie unter der Woche oder am Mittwochabend, wenn das Museum bis 20:00 Uhr geöffnet bleibt. Kaufen Sie Tickets am besten im Voraus online, um den Einlass zu sichern. Beachten Sie, dass das Museum bargeldlos ist und große Taschen nicht erlaubt sind. Besucher unter 19 Jahren zahlen keinen Eintritt. Planen Sie rund 90 bis 120 Minuten ein, um das Museum und seine Ausstellungen vollständig zu erkunden.
Interessante Fakten
- •Die Vasa ist das einzige fast vollständig erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert, das weltweit jemals geborgen wurde.
- •Der höchste Mast auf dem Dach des Museumsgebäudes entspricht der Höhe des ursprünglichen Hauptmasts der Vasa, nämlich 52,5 Meter.
- •Das Schiff wurde über mehr als zwei Jahrzehnte mit Polyethylenglykol behandelt, um sein Holz zu erhalten.
- •Besucher können das Schiff in sechs unterschiedlichen Ebenen innerhalb des Museums betrachten – vom Kiel bis zum Achterkastell.
- •Das Museum zeigt außerdem vier historische Schiffe, die draußen vor Anker liegen: den Eisbrecher Sankt Erik, das Leuchtfeuerschiff Finngrundet, das Torpedoboot Spica und das Rettungsboot Bernhard Ingelsson.
Geschichte
Die Vasa sank 1628 auf ihrer Jungfernfahrt und wurde in den späten 1950er-Jahren von Anders Franzén wiederentdeckt.
Die Bergungsarbeiten begannen 1961; zunächst wurde das Schiff in einer provisorischen Struktur namens Wasavarvet untergebracht, in der es eine Konservierungsbehandlung erhielt.
In den 1980er-Jahren führte ein Designwettbewerb zum Bau des heutigen Museumsgebäudes, das 1990 eröffnet wurde.
Seitdem ist das Museum zu einem bedeutenden kulturellen Wahrzeichen geworden – begleitet von laufenden archäologischen Veröffentlichungen, die die Bergung und Konservierung des Schiffs würdigen.
Ortsführer
Das Vasa-Schiff1628
Der Mittelpunkt des Museums: Das 64-Kanonen-Kriegsschiff Vasa sank auf ihrer Jungfernfahrt 1628 und wurde 1961 nahezu vollständig geborgen. Besucher können das Schiff von sechs Ebenen aus betrachten und dabei originale sowie Ersatzteile erkennen. Die Takelage und Masten wurden so wiederhergestellt, dass sie sein historisches Erscheinungsbild widerspiegeln.
Ausstellungsgalerien
Rund um das Schiff informieren Ausstellungen über die archäologischen Funde, den Schiffsbau, die Gründe für seinen Untergang und die schwedische Geschichte des 17. Jahrhunderts – und geben so Kontext zur Geschichte der Vasa.
Schwimmende Museums-Schiffe
Draußen am Jagarpiren liegen vier historische Schiffe fest vertäut: der Eisbrecher Sankt Erik (1915), das Leuchtfeuerschiff Finngrundet (1903), das Torpedoboot Spica (1966) und das Rettungsboot Bernhard Ingelsson (1944). So erhalten Besucher zusätzliche Erlebnisse rund um das maritime Kulturerbe.
Kontakt
Telefon: 08-519 548 80