
Södermanland Museum
Södermanlands län
Das Södermanland Museum liegt in der schwedischen Provinz Södermanland und ist ein Regionalmuseum mit Schwerpunkt auf Kulturgeschichte. 1913 gegründet, ist es auf etwa 100.000 Objekte, eine Million Fotografien und umfangreiche Archivmaterialien angewachsen. Die Sammlungen des Museums zeigen gesellschaftliche Veränderungen im Zuge der Industrialisierung und umfassen außerdem Volkskultur, Kunst und historische Fotografien. Die Kunstsammlung beinhaltet Werke bedeutender schwedischer Künstler wie Josef Wilhelm Wallander und Henning Petri. Das Museum bewahrt zudem seltene fotografische Arbeiten auf, darunter einige der frühesten schwedischen Daguerreotypien. Seit 2018 arbeitet das Museum in modernen Räumlichkeiten am westlichen Hafen von Nyköping, entworfen von Carlstedts arkitekter, mit Ausstellungsbereichen, Archiven, einem Konzertsaal und Werkstätten. Das Museum ist in der gesamten Region aktiv und pflegt den Austausch durch Ausstellungen und Kooperationsprojekte – es bewahrt und vermittelt das reiche kulturelle Erbe von Södermanland.
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Tipp: Besuchen Sie das Södermanland Museum unter der Woche für ein ruhigeren Erlebnis und um die sehr geschätzten Mittagessen-Angebote zu genießen. Für Werkstätten und besondere Veranstaltungen empfiehlt sich eine vorherige Ticketbuchung. Der Museumsshop bietet einzigartige regionale Bücher, Keramik und Poster. Schauen Sie vor Ihrem Besuch auf der Website des Museums nach den aktuellen Ausstellungen und Programmen, um Ihr Erlebnis optimal zu nutzen.
Interessante Fakten
- •Die Sammlungen des Museums umfassen rund eine Million Fotografien, darunter einige der frühesten schwedischen Daguerreotypien von 1844.
- •Die Kunstsammlung enthält Werke bedeutender schwedischer Künstler wie Josef Wilhelm Wallander und Henning Petri.
- •Das Södermanland Museum verwaltet in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen das Museum Malmahed in Malmköping.
- •Das aktuelle Museumsgebäude, eröffnet 2018, wurde von Carlstedts arkitekter entworfen und umfasst einen Konzertsaal sowie Werkstätten.
- •Die Sammlungen spiegeln die gesellschaftlichen Veränderungen während der Industrialisierung in Schweden um die Wende zum 20. Jahrhundert wider.
Geschichte
Das Södermanland Museum wurde 1913 von der Södermanland County Museum Association gegründet, unterstützt von lokalen Persönlichkeiten, darunter Prinz Wilhelm.
Die ersten Ausstellungen wurden 1918 in der Alten Residenz im Nyköpingshus eröffnet.
Im Laufe der Zeit wuchs das Museum auf verschiedene Standorte aus – darunter der Turm Kungstornet und eine umgewandelte Kunsthalle eines Gaswerks, die 1959 eingeweiht wurde.
1986 begann es, das Museum Malmahed in Malmköping zu verwalten.
Das Museum erlebte zudem verwaltungstechnische Veränderungen: Es wurde eine Stiftung und später Teil von Region Sömland.
Das heutige Museumsgebäude am westlichen Hafen von Nyköping eröffnete 2018 und markierte damit eine neue, moderne Ära für die Einrichtung.
Ortsführer
Haupte Ausstellungsräume
Die Hauptausstellungsflächen zeigen kulturgeschichtliche Exponate, Objekte der Volkskultur, Kunstwerke und historische Fotografien, die das Erbe von Södermanland repräsentieren.
Kunstsammlung
Die Sammlung zeigt Werke schwedischer Künstler wie Josef Wilhelm Wallander, Henning Petri, Döderhultaren und Erik Dahlbergh und bildet so sowohl regionale als auch nationale Kunstgeschichte ab.
Fotografische Archive
Hier werden rund eine Million Fotografien aufbewahrt – von den 1840er-Jahren bis in die Gegenwart. Dazu zählen Daguerreotypien und Ferrotypen, die die regionale Geschichte und herausragende Fotografen dokumentieren.
Museumsshop und Werkstätten
Das Museum bietet Besuchern die Möglichkeit, regionale Bücher, Keramik und Poster zu kaufen. Die Werkstätten ermöglichen praktische Einblicke in traditionelle Techniken und Handwerkskunst.
Kontakt
Telefon: 072-213 47 11