Stjernsund-Schloss

Stjernsund-Schloss

Örebro län

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Das Stjernsund-Schloss ist ein neoklassizistisches Herrenhaus in der Gemeinde Askersund in der Region Närke in Schweden. Es wurde zwischen 1798 und 1801 nach Entwürfen des Architekten Carl Fredrik Sundvall erbaut. Der Hauptbau verfügt über zwei Stockwerke und einen markanten Mittelteil, der von vier massiven Säulen getragen wird, die auf einer hohen Steintreppe stehen. Das Schloss liegt auf einer hohen Halbinsel zwischen Stora Hammarsundet und Alsen, den nördlichen Teilen des Sees Vättern. Der Landsitz entstand 1637, als Johan Gabrielsson Oxenstierna mehrere Höfe zusammenlegte, und ging später in die Hände verschiedener Adelsfamilien über, darunter die Familien Soop und Dohna. Das heutige Schloss ersetzte eine frühere Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, von der noch Reste erhalten sind – unter anderem Keller und steinerne Terrassen. Im 19. Jahrhundert war Stjernsund im Besitz des Hochadels, darunter König Karl XIV Johan und Prinz Gustaf, die das Schloss mit Hilfe des Architekten P.A. Nyström restaurieren ließen. Der Landsitz inspirierte außerdem die Kompositionen von Prinz Gustaf. Später kam das Anwesen in den Besitz des Industriellen Knut Cassel und wurde anschließend dank eines Vermächtnisses von Augusta Cassel von der Königlichen Schwedischen Akademie für Briefe, Geschichte und Altertümer als Kulturdenkmal bewahrt. Heute ist das Schloss in den Sommermonaten für die Öffentlichkeit zugänglich und beherbergt ein Kutschenmuseum, eine Molkerei und ein Café. Der Landsitz ist zudem die Ursprungstätte der schwedischen Rotschecken-Rinderrasse.

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Tipp: Besuchen Sie das Stjernsund-Schloss im Sommer, wenn es für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Kaufen Sie nach Möglichkeit Tickets im Voraus, um den Einlass sicherzustellen – besonders, wenn Sie das Kutschenmuseum besichtigen und im Café einkehren möchten. Prüfen Sie vor Ihrer Anreise die Öffnungszeiten und erkundigen Sie sich nach möglichen Ermäßigungen für Seniorinnen und Senioren oder Gruppen. Die malerische Lage am See Vättern bietet hervorragende Gelegenheiten für Fotografie und gemütliche Spaziergänge rund um das Gelände.

Interessante Fakten

  • Die ursprüngliche Schlossanlage aus dem 17. Jahrhundert umfasste hohe Turmspitzen, von denen eine vermutlich über dem Eingangstor lag – Reste davon sind noch heute vorhanden.
  • Prinz Gustaf, bekannt als der „Singing Prince“ („Singender Prinz“), komponierte mehrere Lieder, während er im Stjernsund residierte, darunter „Du undersköna dal“ und „Glad såsom fågeln“.
  • Der Landsitz ist die Ursprungstätte der schwedischen Rotschecken-Rinderrasse, bekannt als Svensk rödbrokig boskap.
  • Das Stjernsund-Schloss bietet auf dem Gelände ein Kutschenmuseum und eine Molkerei – und erweitert damit das kulturelle Angebot für Besucher.

Geschichte

1637

Der Landsitz Stjernsund wurde 1637 von Johan Gabrielsson Oxenstierna gegründet, indem er mehrere Höfe zusammenlegte.

1717

Bis 1717 war er im Besitz von Adelsfamilien wie den Familien Soop und Dohna, danach wurde er 1785 an Olof Burén verkauft.

1798

Dieser ließ das heutige neoklassizistische Schloss errichten, das zwischen 1798 und 1801 gebaut wurde.

1823

Das Anwesen kam 1823 an König Karl XIV Johan und später an seinen Sohn Prinz Gustaf, der das Schloss Mitte des 19.

Jahrhunderts restaurieren ließ.

1951

Nach mehreren Eigentümerwechseln wurde der Landsitz dank des Vermächtnisses von Augusta Cassel 1951 von der Königlichen Schwedischen Akademie für Briefe, Geschichte und Altertümer als Kulturdenkmal erhalten.

Ortsführer

1
Hauptgebäude1798-1801
Carl Fredrik Sundvall

Das neoklassizistische Hauptgebäude, das zwischen 1798 und 1801 errichtet wurde, verfügt über einen zweistöckigen Bau mit einem vorstehenden Mittelteil, der von vier großen Säulen getragen wird, die auf einer hohen Steintreppe ruhen. So spiegelt sich der architektonische Stil der Epoche wider.

2
Reste des alten Schlosses17. Jahrhundert

Auf der nördlichen Seite des Landsitzes befinden sich Reste der ursprünglichen Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert: Keller und steinerne Terrassen, die Hinweise auf die frühere wehrhafte Architektur des Ortes geben.

3
Kutschenmuseum

Ein Museum auf dem Schlossgelände, das historische Kutschen zeigt – und so die Transportgeschichte des schwedischen Adels widerspiegelt.

4
Park und Gelände

Das Schloss liegt auf einer hohen Halbinsel zwischen Stora Hammarsundet und Alsen. Von hier aus genießen Sie schöne Ausblicke auf den See Vättern sowie in die Landschaft eingebettete Gärten, die sich ideal für Spaziergänge und Fotografie eignen.

Kontakt

Telefon: 070-679 32 31