Växjö Dom

Växjö Dom

Kronobergs län

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Der Växjö Dom, der nahe dem Stadtzentrum von Växjö in Schweden liegt, ist Bischofssitz des Bistums Växjö und ein bedeutendes religiöses und historisches Wahrzeichen. Seine Anfänge reichen bis in das späte 1100er-Jahrhundert zurück, als er zunächst als romanische Steinkirche mit einem massiven Westturm errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Architektur weiter – besonders im 15. Jahrhundert, als er zu einer gotischen Hallenkirche mit Mittelschiff und zwei Seitenschiffen umgestaltet wurde; Ziegel wurden dabei zum wichtigsten Baumaterial. Der Dom hat mehrere Brände überstanden, darunter 1276 und 1740. Dabei kam es zu großen Wiederaufbauten, die neoklassizistische Elemente einführten, sowie späteren Restaurierungen. Die markanten beiden Türme, die erstmals in den 1580er-Jahren ergänzt wurden und 1960 wieder in ihrer heutigen Form hergestellt wurden, sind prägende Merkmale der Stadtsilhouette. Das Innere wurde mehrfach umgebaut; bedeutende Restaurierungen im 20. Jahrhundert stärkten seine künstlerischen und liturgischen Elemente, darunter Bleiglasfenster und Skulpturen von der Künstlerin Eva Spångberg. Durch seine Verbindung mit dem heiligen Sigfrid, dem Schutzpatron von Växjö, hat der Dom besondere historische Bedeutung. Sein Grab ist im Inneren gekennzeichnet. Heute ist der Växjö Dom weiterhin eine aktive Pfarrkirche, die täglich für Besucher geöffnet ist – mit einer Mischung aus mittelalterlichem Erbe und moderner geistlicher Ausstrahlung.

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Tipp: Der Dom ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet; bei Gottesdiensten und besonderen Veranstaltungen gibt es längere Öffnungszeiten. Besucher werden gebeten, für Informationen zu Taufen und Hochzeitsbuchungen die offizielle Website zu prüfen. Um Menschenmengen zu vermeiden, eignen sich morgens und an Wochentagen außerhalb religiöser Feiertage besonders gut. Führungen sind möglicherweise über das Pfarramt verfügbar; für Besuche von Gruppen wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Ermäßigungen oder besonderer Zugang können für Studierende und Seniorinnen und Senioren verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Die beiden Türme des Doms wurden ursprünglich in den 1580er-Jahren hinzugefügt und 1960 in ihre heutige Form zurückversetzt.
  • Ein Runenstein, der als Tyke Vikings stone bekannt ist, wurde im 19. Jahrhundert in die Außenmauer des Chors des Doms eingelassen entdeckt und wird heute außerhalb des Gebäudes ausgestellt.
  • Der heilige Sigfrid, der Schutzpatron von Växjö, steht in engem Zusammenhang mit dem Dom: Sein Grab ist im Inneren gekennzeichnet, und sein Reliquienschrein wurde dort bis ins 1600er-Jahre hinein aufbewahrt.
  • Der Dom hat im Laufe seiner Geschichte mehrere große Brände erlebt – darunter einer 1276 und ein weiterer 1740, der durch einen Blitzschlag verursacht wurde.
  • Im Inneren befinden sich hölzerne Skulpturen der Apostel Peter und Paul, die von der Künstlerin Eva Spångberg geschaffen wurden. Sie gestaltete außerdem eine Mariendarstellung, die in einer Nische im nördlichen Querschiff steht.

Geschichte

Die Ursprünge des Växjö Doms liegen im späten 12.

Jahrhundert: Damals wurde er als romanische Steinkirche mit starkem Westturm errichtet.

1170

Um 1170 wurde er zum Sitz des Bistums Växjö, nachdem es sich vom Bistum Linköping getrennt hatte.

Im 15.

Jahrhundert erfolgte die gotische Umgestaltung – mit Hallenkirchenarchitektur und Ziegelbauweise.

1276

Der Dom erlitt durch Brände erhebliche Schäden: 1276 und 1740.

Letzterer Brand wurde durch einen Blitzschlag verursacht und machte einen umfangreichen Wiederaufbau erforderlich.

Im 19.

Jahrhundert leitete der Architekt Carl Georg Brunius umfangreiche Renovierungen, die die Außenansicht veränderten, darunter die Anfügung gestufter Giebel.

1958

Eine umfassende Restaurierung in den Jahren 1958–1960 stellte die beiden Türme wieder her und brachte ein steiles Satteldach zurück, das an das späte 16.

Jahrhundert erinnert; modernere Erneuerungen im Innenraum setzten sich bis in das späte 20.

Jahrhundert fort.

Ortsführer

1
Westturmspätes 12. Jahrhundert

Der massige Westturm ist ein erhalten gebliebenes Element der ursprünglichen romanischen Kathedrale, die Ende der 1100er-Jahre erbaut wurde. Er trägt die ikonischen beiden Türme, die die Silhouette des Doms prägen und 1960 in ihr heutiges Erscheinungsbild zurückversetzt wurden.

2
Mittelschiff und Seitenschiffe15. Jahrhundert

Ursprünglich war es eine romanische Kirche mit nur einem Kirchenschiff. Im 15. Jahrhundert wurde der Dom in eine Hallenkirche mit Mittelschiff und zwei Seitenschiffen umgewandelt – unter Einbezug gotischer Gestaltungselemente wie spitz zulaufender Gewölbe und Ziegelbauweise.

3
Kunst im Kirchenraumspätes 20. Jahrhundert bis 2002
Eva Spångberg

Im Inneren befinden sich hölzerne Skulpturen der Apostel Peter und Paul von Eva Spångberg sowie eine von derselben Künstlerin geschnitzte Marienstatue, die in einer Nische im nördlichen Querschiff steht. Im Bereich des Chors finden sich moderne Bleiglasfenster und ein Glasaltar, der 2002 fertiggestellt wurde.

Kontakt

Telefon: 0470-70 48 00