Borgholm-Schloss

Borgholm-Schloss

Kalmar län

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Das Borgholm-Schloss liegt auf der Insel Öland in Schweden und ist eine markante Ruine einer Festung, die ursprünglich im späten 13. Jahrhundert erbaut wurde. Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr sie zahlreiche Umbauten und entwickelte sich von einer mittelalterlichen Wehrburg zu einem Renaissance-Schloss unter König Johann III. und später zu einem barocken Palast, den König Karl X. Gustav in Auftrag gab. Das Schloss spielte eine strategisch wichtige militärische Rolle, insbesondere in den Auseinandersetzungen zwischen Schweden und Dänemark, darunter der Kalmarer Krieg Anfang des 17. Jahrhunderts. Trotz seiner Pracht wurde der Palast 1806 durch einen Brand verwüstet und ist seitdem eine Ruine. Heute handelt es sich um ein staatlich verwaltetes Kulturdenkmal, das von der National Property Board of Sweden betreut wird. Es beherbergt ein Museum sowie verschiedene kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen im Innenhof. Die architektonischen Merkmale der gotischen und italienisch geprägten Bastionen sowie seine dramatische Lage auf einer Klippe mit Blick auf die Meerenge von Kalmarsund machen es zu einem einzigartigen und eindrucksvollen historischen Ort.

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Tipp: Besucher sollten den offiziellen Website besuchen, um die aktuellsten Öffnungszeiten und den Veranstaltungskalender zu prüfen – besonders im Sommer, wenn Konzerte und Ausstellungen stattfinden. Für besondere Veranstaltungen wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen. Das Schloss bietet geführte Touren an, darunter auch familienfreundliche Aktivitäten wie Ostern-Rätselrallyes. Ein Besuch im späten Frühling bis in den frühen Herbst bietet das beste Wetter und die vielfältigsten Veranstaltungsmöglichkeiten. Ermäßigungen sind in der Regel für Senioren, Studierende und Gruppen verfügbar.

Interessante Fakten

  • Das Borgholm-Schloss war eine der ersten Bastionsfestungen Schwedens; umgestaltet wurde es im italienischen Stil durch die mailändischen Ingenieure, die Pahr-Brüder.
  • Die Ruinen des Schlosses sind ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte, darunter Auftritte von Bob Dylan im Jahr 2001 und der schwedischen Popgruppe Roxette im Jahr 1989.
  • Das Schloss überblickt die Meerenge von Kalmarsund und war strategisch wichtig, um die Seewege zwischen den nördlichen und südlichen Regionen der Ostsee zu kontrollieren.
  • Trotz der Pläne des Architekten Nicodemus Tessin des Älteren wurde der barocke Palast nie vollständig fertiggestellt, bevor der Bau nach dem Tod von König Karl X. Gustav gestoppt wurde.
  • Die Ruinen des Schlosses gelten als eine der größten und wichtigsten Touristenattraktionen auf Öland und ziehen Besucher an, die sich für Geschichte, Architektur und kulturelle Veranstaltungen interessieren.

Geschichte

Das Borgholm-Schloss wurde vermutlich im späten 12.

oder frühen 13.

Jahrhundert gegründet, möglicherweise auf Anordnung von König Knut I.

als defensive Festung an Schwedens Ostküste.

1361

Im Verlauf des Mittelalters wurde es ausgebaut und befestigt und erlitt Schäden in Konflikten wie dem dänischen Angriff im Jahr 1361.

Während der Kalmarer Union und den darauf folgenden schwedisch-dänischen Kriegen wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer und wurde häufig in Mitleidenschaft gezogen.

Bedeutende Wiederaufbauarbeiten fanden unter König Johann III.

im späten 16.

Jahrhundert statt, wodurch es zu einer Renaissance-Bastionsfestung umgestaltet wurde, die von den Pahr-Brüdern angeführt wurde.

Mitte des 17.

Jahrhunderts beauftragte König Karl X.

1709

Gustav den Architekten Nicodemus Tessin der Ältere mit dem Wiederaufbau als barocken Palast; das Projekt wurde 1709 abgeschlossen.

1806

Nach einem Jahrhundert des Niedergangs ließ ein verheerender Brand im Jahr 1806 das Schloss in Ruinen zurück – und so ist es bis heute geblieben.

Ortsführer

1
Innenhof

Der zentrale, offene Bereich des Schlosses, der heute für Konzerte, Theater und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Er bietet eine eindrucksvolle Kulisse, umgeben von den verwitterten Mauern der Festung.

2
Ruinen des Barockpalasts17. Jahrhundert
Nicodemus Tessin der Ältere

Die Überreste des im 17. Jahrhundert unter König Karl X. Gustav und dem Architekten Nicodemus Tessin dem Älteren errichteten Palasts zeigen barocke Stilelemente und Bastionsbefestigungen.

3
Grundmauern der mittelalterlichen FestungSpätes 12. bis 13. Jahrhundert

Die frühesten Teile des Schlosses reichen bis ins späte 12. und 13. Jahrhundert zurück – darunter die ursprünglichen Türme und die massiven Verteidigungsmauern, die zum Schutz vor Bedrohungen aus der Ostsee errichtet wurden.

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Telefon: 0485-885 00