Hällingsåfallet

Hällingsåfallet

Jämtlands län

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Hällingsåfallet ist ein eindrucksvoller Naturwasserfall in der Kirchengemeinde Frostviken innerhalb der Gemeinde Strömsund im nördlichen Jämtland, Schweden. Der Wasserfall stürzt 42 Meter in eine tiefe Schlucht hinab, die etwa 800 Meter lang ist. Sie entstand durch eine Spaltenbruchzone im Schiefergestein, die sich während der letzten Eiszeit vor etwa 9.000 Jahren vergrößerte. Hohe, über 50 Meter mächtige Felswände säumen die Schlucht; durch den beständigen Nebel entsteht ein feuchtes Mikroklima. Diese Luftfeuchtigkeit unterstützt eine besondere und artenreiche Pflanzenwelt aus Moosen und Flechten – darunter mehrere Arten auf der Roten Liste, von denen einige vom Aussterben bedroht sind. Das umliegende Naturschutzgebiet umfasst zehn Hektar und gehört zum Natura-2000-Netzwerk, was seine ökologische Bedeutung unterstreicht. Die Umgebung bietet alpine Bäche mit standortreicher Ufervegetation, Silikat- und Kalkschutt-Hänge sowie einen westlichen Taigawald. Die hier vorkommenden seltenen Pilzarten tragen zusätzlich zur Biodiversität und zum ökologischen Wert des Ortes bei. Hällingsåfallet zählt zu den meistbesuchten Naturattraktionen in der Gemeinde Strömsund und zieht Naturfreunde und Wanderer an, die die dramatische Landschaft und das reiche Naturerbe besonders schätzen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Hällingsåfallet sind die wärmeren Monate, wenn der Wasserfall am eindrucksvollsten ist und die umliegende Vegetation besonders lebendig wirkt. Besucher sollten aufgrund des unebenen Geländes rund um die Schlucht robustes Schuhwerk tragen. Vorab müssen keine Tickets oder Erlaubnisse gekauft werden, dennoch wird empfohlen, sich bei den lokalen Besucherinformationen nach möglichen Zugangsbeschränkungen oder Angeboten für geführte Touren zu erkundigen. Da der Ort Teil eines Naturschutzgebiets ist, hilft es, die Umwelt zu respektieren und auf markierten Wegen zu bleiben, um sein einzigartiges Ökosystem zu bewahren. Je nach Gruppe können über regionale Tourismusprogramme Vergünstigungen oder Kontingente verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Die Schlucht bei Hällingsåfallet ist etwa 800 Meter lang und wird von Felswänden mit einer Höhe von über 50 Metern eingerahmt.
  • Der Wasserfall stürzt 42 Meter in die Tiefe und erzeugt einen beständigen Nebel, der ein einzigartiges Mikroklima begünstigt.
  • Mehrere Arten auf der Roten Liste aus Moosen, Flechten und Pilzen sind hier zu finden, darunter auch vom Aussterben bedrohte Flechten.
  • Hällingsåfallet gehört zu den beiden meistbesuchten Natursehenswürdigkeiten in der Gemeinde Strömsund und zieht etwa 12.000 Besucher pro Jahr an.
  • Die Schlucht entstand durch eine Spaltenbruchzone im Schiefergrundgestein, die durch glaziales Schmelzwasser vor etwa 9.000 Jahren verbreitert wurde.

Geschichte

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Die Schlucht von Hällingsåfallet entstand etwa vor 9.000 Jahren während des Schmelzens der letzten Eiszeit.

Dabei weiteten Schmelzwässer die Bruchzone im Schiefergrundgestein aus.

Wasserfall und umliegende Schlucht haben sich seitdem zu einem bedeutenden Naturmerkmal im nördlichen Jämtland entwickelt.

Das Gebiet wurde als Naturschutzgebiet ausgewiesen, um die einzigartigen geologischen Formationen und seltenen Pflanzenarten zu schützen.

Im Laufe der Zeit ist der Ort als Reiseziel immer beliebter geworden und trägt – neben der traditionellen Forstwirtschaft – zur lokalen Wirtschaft bei.

Er bleibt ein wichtiges Beispiel für die Entwicklung postglazialer Landschaften in Schweden.

Ortsführer

1
Der Wasserfall

Das zentrale Highlight von Hällingsåfallet: Dieser 42 Meter hohe Wasserfall stürzt eindrucksvoll in die tiefe Schlucht hinab. So entsteht eine nebelige Umgebung und es bieten sich spektakuläre Ausblicke.

2
Die Schluchtcirca 7000 BCE

Eine 800 Meter lange Felsenschlucht mit steil abfallenden Wänden, die über 50 Meter hoch sind. Sie entstand durch die Erosion durch Schmelzwasser während der letzten Eiszeit.

3
Flora und Fauna

Die feuchte Umgebung rund um den Wasserfall ermöglicht eine vielfältige Artenwelt aus Moosen, Flechten und Pilzen – darunter mehrere Arten auf der Roten Liste und vom Aussterben bedrohte Arten.