
St.-Laurentius-Kirche, Falkenberg
Hallands län
Die St.-Laurentius-Kirche, auch lokal bekannt als Sankt Laurentii kyrka oder Falkenbergs gamla kyrka, ist eine historische mittelalterliche Kirche im Zentrum von Falkenberg, Schweden. Voraussichtlich im 14. Jahrhundert errichtet, bezeugen ihre meterdicken Mauern das hohe Alter. In der Spätzeit des Mittelalters wurde die Kirche erweitert; am östlichen Ende schließt der Chor gerade ab. Das Fenster wurde nach dem Zukauern 1954 wieder geöffnet. Während des Nordischen Siebenjährigen Kriegs (1563–1570) erlitt die Kirche Brandschäden, wurde aber ab 1586 mit Geldern aus den lokalen Zolleinnahmen wieder aufgebaut. Große Renovierungen fanden 1668 statt, 1739 wurde eine Gewölbedecke eingezogen. Der ursprüngliche hölzerne Turm wurde 1787 durch den heutigen steinernen Turm ersetzt, gekrönt von einem Kupferdach und einem Wetterhahn; außerdem wurde ein Vorbau hinzugefügt. 1892 als Pfarrkirche aufgegeben, als eine neue Kirche eingeweiht wurde, diente sie zeitweise als Turnhalle für eine Schule und als Veranstaltungsort für kulturelle Events, bevor Restaurierungsarbeiten zwischen 1925 und 1928 unter Leitung des Architekten Hakon Ahlberg begannen. Die Kirche beherbergt bemerkenswerte Innenausstattungen: Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert, die 1924 freigelegt wurden, Deckengemälde aus den Jahren 1753–54 von Paul Christopher Linkmeyer, eine hölzerne Taufkapelle (möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert) sowie ein Kreuz aus Oberammergau. 1978 wurde eine neue Orgel mit 17 Registern installiert. Heute ist die Kirche ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Kirchenarchitektur und des lokalen Erbes in Hallands län.
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Tipp: Am besten besucht man die St.-Laurentius-Kirche im Frühling und Sommer, wenn das Tageslicht die mittelalterliche Architektur und die Innenmalereien besonders gut zur Geltung bringt. Besucher sollten die Öffnungszeiten im Voraus prüfen und außerdem geführte Touren in Erwägung ziehen, die über die Kirchengemeinde Falkenberg angeboten werden. Tickets sind in der Regel kostenlos oder günstig; Spenden unterstützen die fortlaufende Erhaltung. Fotografieren ist oft erlaubt, bitte vor Ort bestätigen. Die Kirche ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und liegt zentral in Falkenberg.
Interessante Fakten
- •Die Kirche wurde während des Nordischen Siebenjährigen Kriegs (1563–1570) durch einen Brand beschädigt und mit Geldern aus lokalen Abgaben wieder aufgebaut.
- •Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert wurden 1924 bei der Restaurierung entdeckt, weil sie hinter Putz verborgen gewesen waren.
- •Der heutige steinerne Turm mit dem markanten Kupferdach stammt aus dem Jahr 1787 und ersetzt den ursprünglichen hölzernen Turm.
- •Die hölzerne Taufkapelle stammt möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert oder früher; sie ist aus einem einzigen Eichenstamm geschnitzt.
- •Die Deckengemälde aus den Jahren 1753–54 wurden vom Künstler Paul Christopher Linkmeyer geschaffen.
- •Die Kirche wurde vor der Restaurierung in den 1920er-Jahren als Schul-Turnhalle und als Ort für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Geschichte
Die St.-Laurentius-Kirche wurde wahrscheinlich im 14.
Jahrhundert erbaut, was durch ihre dicken Mauern aus Stein belegt wird.
Im späten Mittelalter wurde sie erweitert und erlitt während des Nordischen Siebenjährigen Kriegs (1563–1570) Brandschäden.
Der Wiederaufbau begann 1586 und wurde mit Einnahmen aus den lokalen Abgaben finanziert.
1668 gab es große Renovierungsarbeiten und 1739 wurde eine Gewölbedecke installiert.
Der hölzerne Turm wurde 1787 durch einen steinernen Turm mit Kupferdach ersetzt.
Der regelmäßige Pfarrbetrieb endete 1892, doch nach einer Nutzung als Schul-Turnhalle und kultureller Veranstaltungsort wurde sie restauriert und 1928 erneut geweiht.
Ortsführer
Mittelalterliches Kirchenschiff und Chor14th century
Der Hauptteil der Kirche zeichnet sich durch dicke mittelalterliche Mauern aus Stein sowie einen geraden Abschluss des östlichen Chors aus und spiegelt damit den Baustil des 14. Jahrhunderts sowie spätere mittelalterliche Erweiterungen wider.
Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert1500s
Diese im Jahr 1924 hinter Putz freigelegten mittelalterlichen Wandmalereien geben seltenen Einblick in die sakrale Kunst dieser Epoche.
Steinerner Turm mit Kupferdach1787
Er ersetzte 1787 den ursprünglichen hölzernen Turm; der steinerne Turm ist mit einem markanten Kupferdach und einem Wetterhahn gekrönt – ein lokales Wahrzeichen.
Hölzerne Taufkapelle1500s or older
Eine seltene hölzerne Taufkapelle, aus einem Eichenstamm geschnitzt, möglicherweise aus dem 16. Jahrhundert oder früher – ein Beispiel für besondere Handwerkskunst.
Deckengemälde von Paul Christopher Linkmeyer1753-1754
Diese Gemälde aus dem 18. Jahrhundert wurden freigelegt, als bei der Restaurierung die hölzerne Verkleidung der Decke entfernt wurde – das bereichert den Innenraum zusätzlich mit künstlerischem Wert.
Kontakt
Telefon: 0346-371 30