Naturschutzgebiet Eriksberg

Blekinge län

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Das Naturschutzgebiet Eriksberg wurde 1976 gegründet und liegt in der Gemeinde Karlshamn in Blekinge, Schweden. Es umfasst 925 Hektar eingezäuntes Gelände und ist damit der größte Safari-Park der nordischen Länder. Das Schutzgebiet liegt auf zwei Halbinseln zwischen der Bucht Mahraviken und der Insel Dragsö. Historisch war das Gebiet einst ein Dorf namens Mara, das im 18. Jahrhundert später von Graf Eric Ruuth in Eriksberg umbenannt wurde. Im Laufe der Zeit wurde das Anwesen für Landwirtschaft, Bootsbau, Ziegeleien und Steinmetzarbeiten genutzt. 1938 erwarb der Zoologe und Naturfotograf Bengt Berg das Gelände, begann mit Wildtierforschung und ließ das Areal einzäunen, um Arten wie das Rotwild zu schützen, außerdem führte er in Schweden die Kanadagans ein. Nach Bergs Tod setzte sein Sohn die Tradition fort und wandelte Eriksberg schließlich unter späteren Eigentümern in einen Safari-Park um. Heute können Besucher das Schutzgebiet mit dem Auto oder auf geführten Bustouren entlang einer 10 km langen Strecke erkunden und Tiere wie Wildschweine, Rotwild, Damwild, Europäische Wisente (Wisent), Mufflons und Persisches Damwild (Davids Hirsch) beobachten. Zu den Einrichtungen gehören ein Hotel, ein Restaurant, Konferenzräume und Ausstellungen – geöffnet ist das ganze Jahr über. Das Naturschutzgebiet vereint eine reiche Naturlandschaft mit kultureller Geschichte und bietet Gästen eine seltene Gelegenheit, skandinavische Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben.

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Tipp: Für das beste Erlebnis kommen Sie am besten im Frühling oder im frühen Herbst, wenn die Tiere besonders aktiv sind und die Landschaft voller Farben steckt. Es wird empfohlen, geführte Safaritouren im Voraus zu buchen, vor allem in den Hauptsaisons. Möglicherweise gibt es Rabatte für Familien, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Das Hotel und das Restaurant sind das ganze Jahr über geöffnet und bieten komfortable Übernachtungsmöglichkeiten sowie passende Verpflegung. Außerdem können Besucher den Relaxbereich mit Sauna und beheiztem Außenpool genießen – mit Blick auf den Safari-Park.

Interessante Fakten

  • Das Naturschutzgebiet Eriksberg ist der größte Safari-Park in den nordischen Ländern und erstreckt sich über 925 Hektar.
  • Ursprünglich war es ein Dorf namens Mara, bevor es zu einem Gut wurde und später zum Naturschutzgebiet.
  • Bengt Berg, Zoologe und Naturfotograf, führte die Kanadagans in Schweden im Eriksberg ein.
  • Das Schutzgebiet ist eine wichtige Zuchtstation für Europäische Wisente (Wisent) in Schweden und leistet damit Beiträge zu Wiedereinbürgerungsmaßnahmen in anderen Regionen, darunter im Kaukasus.
  • Besucher können den Park über eine 10 km lange Strecke mit dem Auto oder per geführtem Bus erkunden – inklusive ausgewiesener Bereiche, in denen Gäste ihre Fahrzeuge zum besseren Beobachten verlassen dürfen.

Geschichte

1758

Ursprünglich als Mara bekannt, wurde das Anwesen 1758 von Graf Eric Ruuth in Eriksberg umbenannt, der seine grundherrschaftlichen Rechte aus Finnland übertragen hatte.

Im 19.

Jahrhundert beherbergte das Grundstück verschiedene Industriezweige, darunter Bootsbau und Steinmetzarbeiten.

1938

1938 kaufte Bengt Berg Eriksberg und ließ das Gelände für die Wildtierforschung einzäunen, wobei er unter anderem die Kanadagans einführte.

1967

Nach Bergs Tod im Jahr 1967 führte sein Sohn Iens Illum Berg die Bewirtschaftung weiter und verkaufte das Anwesen später an Alexander Wendt, der daraus einen Safari-Park entwickelte.

1976

Seit 1976 ist Eriksberg ein geschütztes Naturschutzgebiet.

2010

Die Eigentumsverhältnisse wechselten mehrfach; zudem gab es nach einem Blitzschlag, der das Herrenhaus im Jahr 2010 beschädigte, Renovierungen und einen Wiederaufbau.

Heute betreibt man es als Hotel und Safari-Park – mit Bewahrung des natürlichen und kulturellen Erbes.

Ortsführer

1
Safari-Route

Ein 10 Kilometer langer Rundweg durch das Schutzgebiet, auf dem Besucher frei umherlaufende Tiere wie Wildschweine, Rotwild, Damwild, Europäische Wisente, Mufflons und Persisches Damwild (Davids Hirsch) vom Fahrzeug aus oder aus geführten Bussen heraus beobachten können. An bestimmten Stopps dürfen Gäste aussteigen und die Tiere näher in Augenschein nehmen.

2
Aussichtspunkt Utsikten

Ein malerischer Aussichtspunkt mit Panoramablick über die Insel Dragsö und das umliegende Naturschutzgebiet – ideal für Fotografie und die Beobachtung von Wildtieren.

3
Eriksberg-Herrenhaus und Einrichtungen18. Jahrhundert (Ursprung des Herrenhauses), neu aufgebaut 2010

Das historische Herrenhaus und die umliegenden Gebäude wurden nach einem Brand nach einem Blitzschlag im Jahr 2010 wiederhergestellt. Der Ort beherbergt heute Hotelunterkünfte, ein Restaurant, Konferenzeinrichtungen sowie Ausstellungen, die mit der natürlichen und kulturellen Geschichte des Schutzgebiets verbunden sind.

Kontakt

Telefon: 0454-56 43 00