Marinmuseum

Marinmuseum

Blekinge län

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Das Marinmuseum liegt auf der Insel Stumholmen in Karlskrona, Schweden, und ist ein staatliches Museum, das der Geschichte der schwedischen maritimen Verteidigung gewidmet ist. Ursprünglich 1752 vom König Adolf Friedrich als Modellkammer der Marine gegründet, zog das Museum 1997 an seinen heutigen Standort. Das Museumsgebäude ist bemerkenswert wegen seiner modernen Architektur mit Pfeilern und Glasbereichen, die über einen Pier in das Meer hinausreichen. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung maritimer Exponate, darunter eine großmaßstäbliche Rekonstruktion des Geschützdecks des Schiffs Dristigheten aus dem 18. Jahrhundert sowie eine Galerie mit von dem renommierten Bildhauer Johan Törnström geschnitzten Schiffsfiguren (Schiffsbug- bzw. Bugfiguren). Zu den Außenanlagen gehören mehrere historische Marinefahrzeuge, darunter Schwedens letztes vollriggiges Schiff HMS Jarramas, der Minensucher HMS Bremön, das Motortorpedoboot T38 und das Raketenboot HMS Västervik, berühmt für seine Rolle während des Zwischenfalls mit dem sowjetischen U-Boot U 137. Ein besonderes Highlight ist die 2014 eröffnete U-Boot-Halle, die die U-Boote HMS Neptun und Schwedens erstes U-Boot HMS Hajen zeigt – zusammen mit einer Ausstellung über 110 Jahre schwedische U-Boot-Geschichte. Das Museum verfügt außerdem über einen Unterwasser-Beobachtungstunnel namens Wreck Tunnel, der Einblicke in die Überreste von Schiffbrüchen aus dem 18. Jahrhundert bietet. Das Marinmuseum gehört zum Netzwerk der Schwedischen Nationalen Maritimen Museen, gemeinsam mit dem Vasa-Museum und dem Maritime Museum in Stockholm. Es ist eine einzigartige kulturelle und historische Einrichtung, die Schwedens Marine- und maritime Verteidigungsgeschichte anschaulich erzählt.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Marinmuseum sind die wärmeren Monate, wenn die Außen-Schiffe und Ausstellungsstücke auf dem Pier zugänglich sind. In der Hauptsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Das Museum bietet Ermäßigungen für Senioren, Studierende und Gruppen. Planen Sie mindestens zwei Stunden ein, um die Innenausstellungen und die Außenfahrzeuge gründlich zu erkunden. Die U-Boot-Halle ist ein Muss und bietet für Fans der Marine eine besondere Erfahrung. Geführte Touren sind verfügbar und können den Besuch durch detaillierten historischen Kontext bereichern. Das Museum ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Stadtzentrum Karlskronas aus erreichbar und bietet Einrichtungen für Besucher mit eingeschränkter Mobilität.

Interessante Fakten

  • Das Marinmuseum ist eines der ältesten Museen Schwedens, dessen Ursprung bis 1752 zurückreicht.
  • Das Museumsgebäude ragt als Pier in das Meer hinein und verbindet moderne Architektur mit maritimem Erbe.
  • Es beherbergt Schwedens letztes vollriggiges Schiff HMS Jarramas, das neben dem Museum fest vertäut ist.
  • Die U-Boot-Halle zeigt HMS Neptun und Schwedens erstes U-Boot HMS Hajen – die größten Indoor-Museumsexponate in Schweden nach dem Wasa-Schiff.
  • Der Unterwasser-Wreck Tunnel ermöglicht es Besuchern, die Überreste von Schiffbrüchen aus dem 18. Jahrhundert durch Unterwasserfenster zu betrachten.
  • Das Museum wurde 2015 zum Schwedens Museum des Jahres ernannt – nach der Eröffnung der U-Boot-Halle.

Geschichte

1752

Die Anfänge des Marinmuseum reichen bis 1752 zurück, als König Adolf Friedrich die Modellkammer der Marine einrichtete, um Schiffmodelle zu sammeln, die verschiedene Fahrzeuge repräsentierten.

1953

Von 1953 bis 1997 war das Museum in den ehemaligen Schiffsgarnisonen (Ship Goss Barracks) außerhalb des Marinestützpunkts von Karlskrona untergebracht.

1997

Im Juni 1997 zog es in eine eigens dafür errichtete Anlage auf der Insel Stumholmen um – entworfen, um sich mit der historischen Mariner Architektur zu harmonisieren.

2014

Die U-Boot-Halle wurde 2014 ergänzt und erweiterte das Angebot des Museums deutlich: zu sehen sind historische U-Boote und dazugehörige Ausstellungen.

Über die gesamte Geschichte hinweg war das Marinmuseum ein zentraler Ort, um die Geschichte der schwedischen maritimen Verteidigung zu bewahren und zu präsentieren, und gehört zur Gruppe der Schwedischen Nationalen Maritimen Museen.

Ortsführer

1
Hauptgebäude des Museums1997
Björn Malmström HMXW Architects

Das Hauptgebäude vereint moderne Architektur mit Pfeilern und großen Glasfenstern und wurde so gestaltet, dass es sich in die historische Umgebung der Marine auf Stumholmen einfügt. Es beherbergt die zentralen Ausstellungen zur Geschichte der schwedischen Marine und der maritimen Verteidigung.

2
U-Boot-Halle2014
Björn Malmström HMXW Architects

Die 2014 eröffnete Halle zeigt die U-Boote HMS Neptun und HMS Hajen sowie eine Ausstellung, die 110 Jahre schwedische U-Boot-Geschichte abdeckt. Architektonisch ist die Halle besonders: mit kantigen Formen, Glasfassaden und Verkleidungen aus Edelstahl.

3
Historische Marinefahrzeuge im Außenbereich

Mehrere historische Schiffe sind rund um den Pier des Museums fest vertäut, darunter HMS Jarramas (Schwedens letztes vollriggiges Schiff), der Minensucher HMS Bremön, das Motortorpedoboot T38 und das Raketenboot HMS Västervik – bekannt für seine Rolle beim Zwischenfall mit dem sowjetischen U-Boot U 137 im Jahr 1981.

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Wreck Tunnel

Ein spezieller Unterwasser-Beobachtungstunnel mit Fenstern, die es Besuchern ermöglichen, die Wrackreste aus dem 18. Jahrhundert in den Gewässern nahe Stumholmen zu betrachten.

Kontakt

Telefon: 0455-35 93 02