Große Zlatoust-Kirche

Große Zlatoust-Kirche

Ural Federal District Region

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Die Große Zlatoust-Kirche, auch bekannt als Bolshoi Zlatoust, ist eine monumentale orthodoxe Kirche in Jekaterinburg (Russland). Besonders prägt sie der 77 Meter hohe Glockenturm, der einst das höchste Gebäude in der Uralregion war. Ursprünglich wurde sie 1847 von Wassili Morgan im russisch-byzantinischen Stil entworfen, inspiriert von Konstantin Thon. Die Bauzeit erstreckte sich über fast 30 Jahre. Die Kirche wurde dem Hl. Johannes Chrysostomus gewidmet und beherbergte im Erdgeschoss eine Kapelle zu Ehren des Hl. Maximian, Schutzpatron des Schwiegersohns des Zaren. Nach der Russischen Revolution wurde die Kirche geschlossen und 1930 abgetragen; an ihrer Stelle wurden Statuen von Lenin und Stalin aufgestellt. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde die Kirche sorgfältig anhand historischer Fotografien und Beschreibungen wieder aufgebaut und so ihre frühere Pracht wiederhergestellt. Heute ist sie ein bedeutendes Kultur- und Architekturerbe, das sowohl die religiöse Tradition als auch die bewegte Geschichte der Region widerspiegelt.

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Tipp: Besucher sollten sich über die Öffnungszeiten informieren und – wenn möglich – in den wärmeren Monaten kommen, um besseren Zugang und mehr Komfort zu haben. In der Hauptsaison wird der Ticketkauf im Voraus empfohlen. Ermäßigungen können für Studierende und Senioren verfügbar sein. Aufgrund der historischen Bedeutung der Kirche können geführte Touren das Erlebnis deutlich bereichern.

Interessante Fakten

  • Der Glockenturm war vor seiner Zerstörung im Jahr 1930 das höchste Gebäude in der Uralregion.
  • Die Architektur der Kirche spiegelt den russisch-byzantinischen Stil wider, der auf den Werken von Konstantin Thon basiert.
  • Die Kapelle im Erdgeschoss war dem Hl. Maximian gewidmet, Schutzpatron des Schwiegersohns des Zaren, Maximilian de Beauharnais.
  • Die Kirche wurde nach fast 80 Jahren wiederaufgebaut – ausschließlich mithilfe alter Fotografien und Beschreibungen.

Geschichte

1847

Die Große Zlatoust-Kirche wurde 1847 entworfen und benötigte nahezu drei Jahrzehnte bis zur Fertigstellung.

Damit wurde sie zu einem prägenden Element der Skyline von Jekaterinburg.

1930

Nach der Russischen Revolution wurde sie 1930 geschlossen und abgetragen; der Standort wurde für sowjetische Statuen umgenutzt.

Nach ungefähr 80 Jahren begann Anfang des 21.

Jahrhunderts der Wiederaufbau – anhand von Archivfotos und Beschreibungen – und endete in der Restaurierung der Kirche als Symbol für kulturelle Erneuerung in der Region.

Ortsführer

1
Glockenturm1847–1870s
Vasily Morgan

Der markante 77-Meter-Glockenturm, ursprünglich im 19. Jahrhundert erbaut, prägt die Silhouette der Kirche und war einst die höchste Konstruktion im Ural. Er ist ein Beispiel für den russisch-byzantinischen Architekturstil.

2
Kapelle im Erdgeschoss, dem Hl. Maximian gewidmet19th century

Diese Kapelle ehrt den Hl. Maximian, eine der Sieben Schlafenden und Schutzpatron des Schwiegersohns des Zaren. Sie zeigt die historischen Verbindungen der Kirche zur russischen Aristokratie.

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