Museum von Sirogojno

Museum von Sirogojno

Zlatiborski okrug

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Das Museum von Sirogojno, auch bekannt als das Freilichtmuseum „Altes Dorf“, ist ein einzigartiges kultur- und historisches Ensemble in der Region Zlatibor in Serbien. Das Museum wurde 1979 gegründet und umfasst etwa 40 authentische Holzhäuser, die aus verschiedenen Teilen von Zlatibor hierher versetzt wurden. So werden die traditionelle Architektur und Lebensweise des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bewahrt. Die Anlage erstreckt sich über 4,5 Hektar und beinhaltet die Kirche der Heiligen Petrus und Paulus – ein schlichter Bau aus dem 18. Jahrhundert mit großem historischem und religiösem Wert. Das Museum ist ein lebendiges Zeugnis der dinarischen Blockbauweise und gibt Besuchern Einblicke in das ländliche Leben in Serbien sowie in Handwerk und Bräuche. Zu den Dauer­ausstellungen gehören zwei Gehöfte aus der Region Zlatibor sowie verschiedene Werkstätten, etwa für Töpferei, in denen traditionelle Techniken gezeigt werden. Das Museum organisiert aktiv Bildungsprogramme, Workshops und Feste wie das „Old Crafts Fair“ und das „World Music Festival“, um das immaterielle Kulturerbe zu bewahren. Es steht als Kulturdenkmal von außerordentlicher Bedeutung unter Schutz und ist Mitglied der European Museum Association – und hält sich an internationale museologische Standards. Zudem fördert das Museum das Engagement der lokalen Gemeinschaft durch Einbindung von Freiwilligen und Mitarbeitenden und ist damit ein lebendiger kultureller Anlaufpunkt.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum im Spätfrühling bis in den frühen Herbst – dann sind Wetter und Outdoor-Erlebnis am besten. Besonders in Festivalzeiten wie der „Old Crafts Fair“ und dem „World Music Festival“ wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen. Das Museum bietet Bildungs-Workshops und besondere Veranstaltungen, die den Besuch bereichern. Möglicherweise gibt es Ermäßigungen für Schüler, Senioren und Gruppen. Prüfen Sie die offizielle Website oder kontaktieren Sie das Museum für die aktuellsten Öffnungszeiten und Programmpläne.

Interessante Fakten

  • Das Museum besteht aus 40 originalen Holzhäusern, die von überall in Zlatibor hierher versetzt wurden, um ein authentisches ethnografisches Dorf zu schaffen.
  • Die Kirche der Heiligen Petrus und Paulus im Museumsbereich stammt aus dem Jahr 1764 und wurde sorgfältig anhand historischer Dokumente und Funde rekonstruiert.
  • Das Museum steht in Serbien als Kulturdenkmal von außerordentlicher Bedeutung unter Schutz.
  • 2014 wurde es für den Best European Museum Award (EMYA) nominiert.
  • Das Museum veranstaltet aktiv die „Old Crafts Fair“ und das „World Music Festival“, um das immaterielle Kulturerbe zu fördern.
  • Traditionelles Töpfern wird mit authentischen Materialien und Techniken vorgeführt, einschließlich des Brennens im offenen Feuer.

Geschichte

Die Idee für das Museum von Sirogojno geht auf Dobrilа Smiljanić zurück, eine bekannte Designerin für handgestrickte Pullover, sowie auf den Architekten Ranko Findrik, einen Forscher für Volksarchitektur.

1979

Das Museum wurde 1979 gegründet, um das traditionelle Dorfleben in Zlatibor zu bewahren und zu präsentieren.

1764

Im Laufe der Jahre ist es auf 40 authentische Holzhäuser und die Kirche der Heiligen Petrus und Paulus angewachsen, die auf das Jahr 1764 zurückgeht.

2014

2014 wurde das Museum für den Best European Museum Award (EMYA) nominiert – ein Zeichen für seine kulturelle Bedeutung und sein Engagement für den Erhalt des Erbes.

Ortsführer

1
Kirche der Heiligen Petrus und Paulus1764

Eine einschiffige Kirche aus dem 18. Jahrhundert ohne Kuppel, mit Satteldach und einem westlichen Glockenturm. Innen ist der Bau zwar schlicht, aber mit Bögen und Blendarkaden bereichert – das spiegelt die mittelalterliche serbisch-orthodoxe Kirchenarchitektur wider. Sie wurde anhand erhaltener historischer Aufzeichnungen und Ikonen rekonstruiert, die aus dem Jahr 1764 stammen.

2
Hauptwohnhaus19. Jahrhundert

Das größte und am besten errichtete Haus in einem traditionellen Gehöft ist in zwei Räume unterteilt. In einem Raum gibt es keine Fenster und keine Decke; dort befindet sich der Herd, der zum Kochen und für Familienrituale bei großen Feiertagen genutzt wurde. Der kleinere Raum, der um ein oder zwei Stufen erhöht und mit einem Holzfußboden versehen ist, wurde typischerweise vom ältesten Familienmitglied zum Schlafen genutzt.

3
Töpferei-Werkstatt

Eine authentische Töpferei-Werkstatt, die eine der ältesten Handwerkskünste vorführt. Der Töpfereiprozess umfasst die Vorbereitung des Materials, das Formen mit der Handdrehscheibe, das Trocknen und das Brennen im offenen Feuer. Die verwendeten Materialien sind eine Mischung aus Lehm, zerkleinertem Gestein und Kalkspat-Erz. Geformt und verziert wird mit traditionellen Werkzeugen, um verschiedene Gefäße wie Töpfe und Pfannen herzustellen.

Kontakt

Telefon: 031 3802291