
Grliško-See
Zaječarski okrug
Der Grliško-See ist ein künstlich angelegter Stausee im Osten Serbiens, innerhalb der Gemeinde Zaječar. Er entstand 1989 durch das Aufstauen der Grlišćka River, etwa 4,5 Kilometer flussaufwärts von ihrer Mündung in den Beli Timok River. Der See erfüllt mehrere Aufgaben: Er dient der Trinkwasserversorgung der Stadt Zaječar, der Bewässerung und der Zurückhaltung von Sedimenten. Bei einer Fläche von etwa 110 Hektar und einer maximalen Tiefe von 20 Metern fasst der See rund 12 Millionen Kubikmeter Wasser. Sein Wasser ist klar und durchsichtig, wodurch er sich besonders zum Angeln eignet – unter anderem auf Brachsen, Karpfen, Welse, Schleien, Rotaugen, Döbel und weitere Arten. Aufgrund seiner Bedeutung für die Trinkwasserversorgung gibt es keine touristische Infrastruktur und es ist nicht gestattet, mit Booten auf dem See zu fahren. In der Nähe liegt das Kloster Sveti Petar i Pavle (Heilige Peter und Paul) eingebettet in einen Nadelwald, der im frühen 20. Jahrhundert angepflanzt wurde – das verleiht der Naturlandschaft zusätzlich kulturelles Interesse. Der See ist seit 1990 in Betrieb und erlebte kurz nach seiner Entstehung eine Eutrophierung.
Planen Sie Ihre Reise nach Serbien mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Wer am Grliško-See angeln möchte, sollte wissen, dass das Befahren mit Booten verboten ist, um die Wasserqualität zu schützen. Die beste Zeit für einen Besuch sind die wärmeren Monate, wenn die Bedingungen fürs Angeln ideal sind. Da es keine touristischen Einrichtungen gibt, empfiehlt es sich, Proviant und Ausrüstung selbst mitzubringen. Falls die lokalen Vorschriften es verlangen, ist es ratsam, die Angelkarten im Voraus zu kaufen.
Interessante Fakten
- •Der Grliško-See wurde 1989 durch das Aufstauen der Grlišćka River geschaffen.
- •Der See umfasst etwa 110 Hektar und erreicht Tiefen bis zu 20 Metern.
- •Er fasst ungefähr 12 Millionen Kubikmeter Wasser.
- •Im See leben verschiedene Fischarten, darunter Karpfen, Welse und Brachsen, was ihn zum beliebten Angelziel macht.
- •Das Befahren mit Booten ist verboten, um die Trinkwasserversorgung des Sees zu schützen.
- •Nahe am See befindet sich das Kloster Sveti Petar i Pavle, umgeben von einem Nadelwald, der im frühen 20. Jahrhundert angepflanzt wurde.
Geschichte
Der Grliško-See wurde 1989 durch das Aufstauen der Grlišćka River gebildet, um vor allem die Trinkwasserversorgung von Zaječar sicherzustellen.
Er ging 1990 in Betrieb.
Kurz nach seiner Entstehung kam es zu einer Eutrophierung, einem natürlichen Prozess, der den Nährstoffgehalt beeinflusst.
Im Laufe der Zeit erfüllte der See weitere Aufgaben, darunter Bewässerung und Sedimentrückhalt – und blieb damit für das Wassermanagement der Region von großer Bedeutung.
Ortsführer
Kloster Sveti Petar i Pavle1920s
Nahe am Grliško-See gelegen, befindet sich dieses Kloster in einem Nadelwald, der von Hieromonk Yermonenko in den 1920er Jahren angelegt wurde. Es bietet einen ruhigen Ort für Kultur und Spiritualität – direkt am natürlichen Reiz des Sees.