
Kloster Naupara
Rasinski okrug
Das Kloster Naupara zählt zu den ältesten und bedeutendsten Beispielen des Morava-Stils und wurde im späten 14. Jahrhundert errichtet. Es liegt im Dorf Naupara an den Ufern des Flusses Rasina nahe Kruševac in Serbien und diente ursprünglich als Hofkirche für einen lokalen Adligen, bevor es zum Kloster wurde. Die Kirche ist der Jungfrau Maria geweiht und besitzt einen trikonchen Grundriss mit einer Kuppel über dem Kirchenschiff sowie einem Glockenturm oberhalb des Narthex. Die obere Fassade ist mit kunstvollen Steinverzierungen geschmückt, darunter eine monumentale Stein-Rosette an der Westfassade. Die Fresken im Inneren stammen aus dem späten 14. und 15. Jahrhundert und zeigen biblische Szenen, Heilige und religiöse Gestalten wie Christus Pantokrator auf der Kuppel – allerdings sind sie nur teilweise erhalten. Das Kloster wurde 1835 unter Fürst Miloš Obrenović restauriert und weitere Konservierungsarbeiten wurden 1995 abgeschlossen. Heute ist das Kloster Naupara als Kulturdenkmal von großer Bedeutung geschützt und bleibt in der Region eine spirituelle und kulturelle Sehenswürdigkeit.
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Tipp: Besucher sollten idealerweise im Frühling und im frühen Herbst kommen, wenn das Wetter angenehm ist und weniger los ist. Für geführte Touren wird eine vorherige Ticketbuchung empfohlen, vor allem an religiösen Feiertagen. Das Kloster bietet eine ruhige Atmosphäre zum Nachdenken und Fotografieren. Es wird eine schlichte, angemessene Kleidung empfohlen, die der religiösen Stätte Rechnung trägt. Für Gruppen und Studierende können Ermäßigungen verfügbar sein. Prüfen Sie die offizielle Website oder kontaktieren Sie das Kloster für Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen.
Interessante Fakten
- •Die steinerne Rosette am Westgiebel des Klosters gilt aufgrund ihrer Schönheit und Monumentalität als Meisterwerk der Morava-Dekorationskunst.
- •Die Fresken in der Kirche wurden in zwei Phasen gemalt: im späten 14. und im 15. Jahrhundert. Zu sehen sind unter anderem Christus Pantokrator auf der Kuppel sowie Zyklen der Großen Feste.
- •1895 besaß das Kloster 642 Hektar Land, davon waren 610 Hektar bewaldet, jedoch gab es keine nennenswerte Kapitalansammlung.
- •Das Kloster beherbergte einst eine Grundschule, die der lokalen Gemeinschaft diente.
- •Die Konservierungs- und Forschungsarbeiten an den Fresken und der Architektur des Klosters wurden erst 1995 abgeschlossen.
Geschichte
Das Kloster Naupara wurde im späten 14.
Jahrhundert, in den 8.
Jahrzehnten, errichtet – zunächst als Hofkirche für einen lokalen Adligen.
Es wurde in einer Urkunde aus dem Jahr 1382 von Fürst Lazar erwähnt und mit dem Besitz des Klosters Drenče in Verbindung gebracht.
1835 wurde es von Fürst Miloš Obrenović sowie den Brüdern Simić restauriert.
Bis 1870 gehörte es zum Bezirk Kruševac und beherbergte vier Mönche, außerdem gab es eine zugehörige Grundschule.
Das Kloster besaß bedeutenden Landbesitz, größtenteils bewaldet, verfügte jedoch nur über begrenztes Kapital.
Konservierungs- und Forschungsarbeiten an seiner Architektur und den Fresken fanden im frühen 20.
Jahrhundert statt und wurden 1995 abgeschlossen.
Heute ist es in Serbien ein geschütztes Kulturdenkmal von großer Bedeutung.
Ortsführer
Kirche der Jungfrau MariaSpätes 14. Jahrhundert
Das Hauptkirchengebäude des Klosters zeigt den Morava-Architekturstil mit seinem trikonchen Grundriss, der Kuppel über dem Kirchenschiff und dem Glockenturm oberhalb des Narthex. An der Fassade sind exquisite Steinverzierungen zu sehen, darunter eine monumentale Stein-Rosette auf der Westseite. Im Inneren befinden sich teilweise erhaltene Fresken aus dem späten 14. und 15. Jahrhundert mit biblischen Szenen und Heiligen.
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