Römisch-katholische Kirche, Šabac

Römisch-katholische Kirche, Šabac

Mačvanski okrug

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Die Römisch-katholische Kirche der Heiligen Anna in Šabac, Serbien, ist ein bedeutendes religiöses und kulturelles Wahrzeichen, das 1928 errichtet wurde. Sie war die erste römisch-katholische Kirche in Serbien außerhalb von Belgrad, die nach dem Ersten Weltkrieg gebaut wurde. Damit wird eine Geste christlicher Vergebung und Einheit nach den im Krieg begangenen Gräueltaten von kroatischen Soldaten in der Armee der Österreichisch-Ungarischen Monarchie symbolisiert. Die Kirche dient der römisch-katholischen Gemeinde innerhalb des Erzbistums Belgrad und ist wegen ihres historischen und erinnerungskulturellen Werts anerkannt: Sie ist als unbewegliches Kulturdenkmal vom Institut zum Schutz von Kulturdenkmälern in Valjevo erfasst. Architektonisch besitzt sie zwei Seitenaltäre, die der Seligen Jungfrau Maria und dem Heiligen Antonius von Padua gewidmet sind. Die hölzernen Statuen wurden von Dragutin Horvat aus Domžale bei Ljubljana gefertigt. Die Errichtung der Kirche wurde von der örtlichen Gemeinde unterstützt, die das Grundstück spendete; an der Weihe im Oktober 1928 nahmen sowohl katholische als auch serbisch-orthodoxe Geistliche teil, was gegenseitigen Respekt zwischen den Konfessionen widerspiegelt. Obwohl es 2008 Vorschläge gab, die Kirche durch einen größeren Bau zu ersetzen, ist sie bis heute ein Zeugnis für die Widerstandskraft und die multikulturelle Geschichte der Region Šabac.

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Tipp: Besucher sollten vor der Planung die Öffnungszeiten der Kirche über die offizielle Website prüfen oder telefonisch nachfragen. Die beste Zeit für einen Besuch sind religiöse Feste oder Veranstaltungen in der Gemeinde, um lokale kulturelle Traditionen zu erleben. Tickets werden in der Regel nicht benötigt, aber Spenden sind willkommen. Für Gruppenbesuche oder besondere Zeremonien wird eine frühzeitige Ankündigung empfohlen.

Interessante Fakten

  • Die Kirche war die erste römisch-katholische Kirche in Serbien außerhalb von Belgrad, die nach dem Ersten Weltkrieg gebaut wurde.
  • Sie symbolisiert christliche Vergebung für die im Krieg von kroatischen Soldaten in der Armee der Österreichisch-Ungarischen Monarchie begangenen Gräueltaten.
  • Die hölzernen Statuen in den Seitenaltären wurden von Dragutin Horvat aus Domžale bei Ljubljana gefertigt.
  • Die Kirche ist als unbewegliches Kulturdenkmal vom Institut zum Schutz von Kulturdenkmälern in Serbien registriert.
  • An der Weihe nahmen sowohl katholische als auch serbisch-orthodoxe Geistliche teil, was eine Verbundenheit zwischen den Konfessionen widerspiegelt.

Geschichte

1928

Die Kirche wurde 1928 errichtet, dreizehn Jahre nach den tragischen Ereignissen des Ersten Weltkriegs in der Region Mačva, in der Gräueltaten durch österreichisch-ungarische Truppen begangen wurden, darunter kroatische und ungarische Soldaten.

Die serbische Gemeinde in Šabac betrachtete den Kirchenbau als Symbol für christliche Vergebung und Versöhnung.

1927

Das Grundstück für die Kirche wurde 1927 von der Gemeinde Šabac gespendet, und am 21.

1928

Oktober 1928 wurde die Kirche geweiht.

150

Im Laufe der Zeit wurde sie zum Zentrum der örtlichen römisch-katholischen Gemeinde, die zur damaligen Zeit in der Stadt etwa 150 Personen zählte.

1935

1935 wurden zwei Seitenaltäre mit hölzernen Statuen geweiht, wodurch die künstlerische und spirituelle Bedeutung der Kirche noch stärker wurde.

2008

2008 gab es eine Initiative, die Kirche abzureißen und durch einen größeren Bau zu ersetzen, doch der historische Wert und die Verbundenheit vor Ort bewahrten das Gebäude.

Ortsführer

1
Hauptschiff und Altar1928

Der zentrale Bereich für den Gottesdienst umfasst einen Hauptaltar, der der Heiligen Anna gewidmet ist, umgeben von Sitzplätzen für die Gemeinde. Er spiegelt den schlichten, aber bedeutungsvollen Baustil der späten 1920er-Jahre wider.

2
Seitenaltäre mit hölzernen Statuen1935
Dragutin Horvat

Zwei Seitenaltäre, die der Seligen Jungfrau Maria und dem Heiligen Antonius von Padua gewidmet sind, zeigen hölzerne Statuen, die von Dragutin Horvat aus Domžale bei Ljubljana geschnitzt wurden. Diese Altäre wurden 1935 geweiht und sind bis heute bedeutende gestalterische Elemente der Kirche.

Kontakt

Telefon: 069 5703800