
Bergbau- und Hüttenmuseum Bor
Borski okrug
Das Bergbau- und Hüttenmuseum Bor im gleichnamigen Distrikt von Serbien ist der Bewahrung und Vermittlung des historischen sowie technischen Erbes des Bergbaus und der Metallurgie in der Region gewidmet. Das Museum wurde zunächst 1961 als „Volksmuseum“ gegründet und 1974 umbenannt, um seinen spezialisierten Fokus widerzuspiegeln. Es spielt eine entscheidende Rolle dabei, die Entwicklung der Bergbau- und metallurgischen Verfahren von der Antike bis zu den modernen Errungenschaften zu dokumentieren. Es beherbergt archäologische und ethnologische Abteilungen und zeigt bedeutende Exponate wie prähistorische Werkzeuge aus dem Bergbau sowie bronzene Gürtel aus der Lazar-Höhle – ein eindrucksvolles Licht auf die kulturellen und religiösen Aspekte früher Bergleute. Das Museum arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Institut für Bergbau und Metallurgie Bor und der Technischen Fakultät Bor zusammen und verfolgt so einen multidisziplinären Ansatz für seine Sammlungen und Ausstellungen. Zu den laufenden Projekten gehören die professionelle Digitalisierung von Archivmaterialien, um sein dokumentarisches Erbe zu bewahren und zu fördern. Das Museum ist nicht nur eine Kultureinrichtung, sondern auch ein Zentrum für wissenschaftliche Forschung und für den Austausch mit der Gemeinschaft in der Region Bor.
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Tipp: Besucher sollten die offizielle Website des Museums prüfen oder sie telefonisch nach Öffnungszeiten und Ticketinformationen fragen. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Werktage, um Menschenmengen zu vermeiden. Das Museum bietet möglicherweise Ermäßigungen für Schüler, Senioren und Gruppen – am besten vorher nachfragen. Für geführte Touren oder Sonderausstellungen wird eine vorherige Buchung empfohlen, um die Verfügbarkeit zu sichern.
Interessante Fakten
- •Die archäologische Abteilung wurde 1961 gegründet und führte in der Lazar-Höhle systematische Forschungen durch, bei denen prähistorische Bergbau-Standorte entdeckt wurden.
- •Ein bemerkenswertes Exponat ist ein bronzener Gürtel aus der Lazar-Höhle, der aufwendig mit konzentrischen Kreisen und Wellenmustern verziert ist – ein Hinweis auf fortgeschrittene Metallverarbeitungskunst in der Bronzezeit.
- •Die ethnologische Abteilung widmet sich dem multikulturellen Erbe der Region Bor vom 18. bis ins 20. Jahrhundert, mit besonderem Augenmerk auf Bergbautraditionen.
- •Das Museum startete 2013 ein professionelles Digitalisierungsprojekt, um seine dokumentarischen Sammlungen zu bewahren und zu fördern.
- •Das Bergbau- und Hüttenmuseum Bor ist Teil der Gemeinschaft der wissenschaftlichen und technischen Museen Serbiens, gegründet 1991.
Geschichte
Die Initiative zur Gründung eines Museums in Bor begann am 15.
Dezember 1950, angeführt vom örtlichen Verband der Veteranen, der einen achtköpfigen Ausschuss bildete.
1961 wurden qualifizierte Museumsfachleute eingesetzt, um das grundlegende Konzept des Museums auszuarbeiten – mit dem Schwerpunkt auf den reichen Erfahrungen im Bergbau und in der Metallurgie.
Das Museum hieß zunächst „Volksmuseum“ und wurde 1974 zum „Bergbau- und Hüttenmuseum“ umbenannt.
1991 wurde es Teil der Gemeinschaft der wissenschaftlichen und technischen Museen Serbiens und setzte damit ein Zeichen für den Schutz des technischen Kulturerbes.
Im Laufe der Jahrzehnte erweiterte das Museum seine Sammlungen und die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen sowie kulturellen Einrichtungen.
Ortsführer
Archäologische Abteilung1961
Die 1961 gegründete Abteilung führt Forschungen zu prähistorischen Bergbauaktivitäten durch, insbesondere in der Lazar-Höhle, und zeigt Exponate wie keramische Opfergefäße und Metallarbeiten aus der Bronzezeit.
Ethnologische Abteilung1961
Sie wurde 1961 gegründet und konzentriert sich auf den Schutz, die Erforschung und die Präsentation des multikulturellen Erbes von Bor und der Umgebung aus dem 18. bis ins 20. Jahrhundert – mit besonderem Fokus auf die Bergbaukultur.
Kontakt
Telefon: 030 423560