Kloster Putna

Kloster Putna

Northeast Region

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Das Kloster Putna gehört zu den wichtigsten kulturellen, religiösen und künstlerischen Zentren, die im mittelalterlichen Moldau entstanden sind. Gegründet wurde es 1466 von Ștefan cel Mare (Stephen the Great) nach seinem militärischen Sieg bei Kilia. Das Kloster war der Jungfrau Maria geweiht und wurde auf Land errichtet, das nahe dem Fluss Putna liegt, in der Region Bukowina. Nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt und 1470 geweiht, wurde es zu einem bedeutenden Pilgerort, da es das Grab von Ștefan cel Mare sowie mehrere Angehörige seiner Familie beherbergt. Architektonisch wurde die heutige Kirche vor allem zwischen 1653 und 1662 neu aufgebaut: Sie vereint den traditionellen moldauischen Grundriss mit dekorativen Elementen aus dem 17. Jahrhundert. Das Kloster ist außerdem für seine hervorragende moldauische Kunst berühmt – darunter Ikonen-Schleier und Grabsteine aus der Zeit von Ștefan cel Mare –, sowie kostbare bestickte Epitaphien, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Heute dient es nicht nur als spirituelles Zentrum, sondern auch als Ausgangspunkt des Fernwanderwegs Via Transilvanica und zieht Besucher an, die sich für Geschichte, Kunst und Natur interessieren.

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Tipp: Besucher sollten das Kloster Putna in den wärmeren Monaten aufsuchen, um die Reise angenehmer zu gestalten und religiöse Zeremonien hautnah mitzuerleben. Eine vorherige Buchung von geführten Touren oder das Studium der offiziellen Website kann das Verständnis für die Geschichte und Kunst des Ortes vertiefen. Pilger und Touristen können von Gruppenermäßigungen oder besonderen Arrangements während religiöser Festtage profitieren. Frühzeitig anzukommen wird empfohlen, um Menschenmengen zu vermeiden und die Ruhe sowie die Bedeutung des Ortes in vollen Zügen zu genießen.

Interessante Fakten

  • Das Kloster Putna wurde 1466 unmittelbar nach dem militärischen Sieg von Ștefan cel Mare (Stephen the Great) bei Kilia gegründet.
  • Das Kloster beherbergt das Grab von Ștefan cel Mare sowie mehrere Angehörige seiner Familie, wodurch es zu einem bedeutenden Pilgerziel wird.
  • Die älteste Stickerei im Kloster, ein Epitaphion aus dem späten 14. Jahrhundert, wurde von einer serbischen Nonne namens Euphima und ihrer Tochter angefertigt.
  • Die heutige Kirche wurde im 17. Jahrhundert neu aufgebaut und vereint traditionelle moldauische Architektur mit neueren Stilrichtungen in der Gestaltung.
  • Das Kloster Putna ist der Ausgangspunkt des Fernwanderwegs Via Transilvanica, der verschiedene Regionen Rumäniens miteinander verbindet.

Geschichte

Das Kloster Putna wurde am 10.

1466

Juli 1466 von Ștefan cel Mare (Stephen the Great) als Zeichen des Dankes gegründet, nachdem er die Festung von Kilia erobert hatte.

Der Ort wurde zuvor bereits für ein einsiedlerisches Leben genutzt, wie Bestattungen unter den Fundamenten des Klosters belegen.

1470

Das Kloster war zwar nach drei Jahren fertiggestellt, aber erst 1470 wurde es von Metropolit Teoctist in einer Zeremonie geweiht, an der Ștefan und seine Familie teilnahmen.

Mitte des 17.

1653

Jahrhunderts, zwischen 1653 und 1662, wurde die Kirche praktisch neu errichtet – unter dem Patronat von Vasile Lupu und seinen Nachfolgern –, wobei architektonische Merkmale aus dem 17.

Jahrhundert integriert wurden.

Der Ort ist seitdem ein bedeutendes religiöses und kulturelles Wahrzeichen in Moldau.

Ortsführer

1
Hauptkirche1466-1470; rebuilt 1653-1662
Stephen the Great; rebuilt under Vasile Lupu and successors

Ursprünglich von Ștefan cel Mare (Stephen the Great) errichtet und 1470 geweiht, wurde die Kirche zwischen 1653 und 1662 neu gebaut. Sie verfügt über einen traditionellen moldauischen Grundriss und besitzt architektonische sowie dekorative Elemente aus dem 17. Jahrhundert und dient als geistiges Herz des Klosters.

2
Gräber von Ștefan cel Mare (Stephen the Great) und Familie15th century

Das Kloster enthält die Gräber von Ștefan III. von Moldau und mehrerer seiner Verwandten, wodurch es zu einem bedeutenden Pilgerort und einem Ort historischer Verehrung wird.

3
Ikonen-Schleier und Grabsteine15th century

Diese Artefakte gelten als besonders aussagekräftige Beispiele moldauischer Kunst aus der Zeit von Ștefan cel Mare (Stephen the Great) und zeigen die religiöse und kulturelle Gestaltungsqualität des mittelalterlichen Moldau.

4
Sammlung der StickereienLate 14th century
Euphima and her daughter Euprasijka

Das Kloster bewahrt die älteste bekannte Stickerei: ein Epitaphion aus Seide- und Goldfaden, hergestellt von Euphima, einer serbischen Nonne, und ihrer Tochter. Die Datierung reicht bis ins späte 14. Jahrhundert zurück.

Kontakt

Telefon: 0230 414 055