Dimitrie Gusti Nationales Dorfmuseum

Bucharest-Ilfov Region

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Das Dimitrie Gusti Nationale Dorfmuseum ist ein Freilichtmuseum für Ethnografie im King-Michael-I-Park in Bukarest, Rumänien. Es erstreckt sich über mehr als 100.000 Quadratmeter und umfasst 123 authentische Bauerndörfer, 363 Monumente und mehr als 50.000 Exponate, die das traditionelle Dorfleben Rumäniens abbilden. Die Gebäude stammen aus dem 17. bis 20. Jahrhundert und repräsentieren verschiedene ethnografische Regionen wie Banat, Siebenbürgen, Moldau, Maramures, Oltenien, Dobrogea und Muntenien. Gegründet vom Volkskundler und Soziologen Dimitrie Gusti, wurde das Museum am 10. Mai 1936 eingeweiht – mit Unterstützung der Royal Cultural Foundation und in Anwesenheit von König Carol II. Es war eines der frühesten Freilichtmuseen in Europa, nach Skansen in Schweden und dem Norsk Folkemuseum in Norwegen. Ein Höhepunkt des Museums ist die hölzerne Kirche aus Dragomirești im Kreis Maramures, die auch im Logo des Museums zu sehen ist. Besucher können traditionelle Häuser, Kirchen, Mühlen, Gasthöfe und andere ländliche Bauten erkunden – und gewinnen so einen tiefen Einblick in das kulturelle Erbe Rumäniens sowie in die ländliche Architektur.

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Tipp: Um das Museum in vollen Zügen zu genießen, planen Sie Ihren Besuch am besten im Frühling oder im frühen Herbst, wenn das Wetter mild ist und sich die Ausstellungen im Freien am leichtesten zugänglich machen lassen. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen – besonders an Wochenenden und Feiertagen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Das Museum bietet häufig Ermäßigungen für Schüler, Senioren und Gruppen. Geführte Touren und kulturelle Workshops sind verfügbar und bereichern das Erlebnis mit ausführlichen Erklärungen zu traditionellen Handwerken und dem Dorfleben. Prüfen Sie die offizielle Website für aktualisierte Öffnungszeiten und besondere Veranstaltungen.

Interessante Fakten

  • Das Museum war das vierte Freilichtmuseum in Europa, das nach Skansen (Schweden), Norsk Folkemuseum (Norwegen) und dem Ethnographic Museum of Transylvania (Rumänien) gegründet wurde.
  • Die hölzerne Kirche aus Dragomirești im Kreis Maramures, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, ist das zentrale Stück des Museums und Teil seines Logos.
  • Das Museum beherbergt über 50.000 Exponate und 363 Monumente, die das traditionelle Dorfleben Rumäniens darstellen.
  • Es erstreckt sich über eine große Fläche von mehr als 100.000 Quadratmetern und zählt damit zu den größten Freilichtmuseen Europas.

Geschichte

1936

Das Museum wurde 1936 als wegweisendes Freilichtmuseum in Europa gegründet, inspiriert von ähnlichen Einrichtungen in Skandinavien.

Es wurde von Dimitrie Gusti, einem bedeutenden rumänischen Soziologen und Volkskundler, geschaffen – mit architektonischen Plänen von Victor Ion Popa und Henri H.

Stahl.

Anfangs umfasste es 4,5 Hektar mit 33 authentischen Siedlungen, die aus verschiedenen rumänischen Dörfern hierher verlegt wurden.

100

Im Laufe der Zeit wuchs das Museum auf mehr als 100.000 Quadratmeter an – mit hunderten von Monumenten.

Die hölzerne Kirche aus Dragomirești ist seit der Eröffnung des Museums ein zentrales historisches Element.

Während seines Bestehens hat das Museum das ländliche Erbe Rumäniens bewahrt und präsentiert, seinen Bestand fortlaufend angepasst und erweitert, um die vielfältigen ethnografischen Regionen des Landes abzubilden.

Ortsführer

1
Holzkirche von Maramures17. Jahrhundert

Eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert aus Dragomirești im Kreis Maramures – bekannt für ihre traditionelle Holzbauweise und ihre religiöse Bedeutung. Sie dient als das emblematische Wahrzeichen des Museums.

2
Traditionelle Häuser von Bauern17. bis 20. Jahrhundert

Häuser aus verschiedenen rumänischen ethnografischen Regionen, darunter Banat, Siebenbürgen, Moldau, Oltenien und Dobrogea. Sie zeigen unterschiedliche Baustile und das ländliche Leben von der Zeit des 17. bis ins 20. Jahrhundert.

3
Ethnografische Ausstellungen und Exponate

Über 50.000 Exponate, darunter Werkzeuge, Haushaltsgegenstände und traditionelle Kleidung, die den Alltag und die Bräuche der rumänischen Dorfbewohner veranschaulichen.

Kontakt

Telefon: 021 317 9103