Palast Mogoșoaia

Palast Mogoșoaia

Bucharest-Ilfov Region

80/10090 min

Der Palast Mogoșoaia, etwa 10 Kilometer von Bukarest, Rumänien, entfernt, ist ein bemerkenswertes Beispiel für den Stil der rumänischen Renaissance bzw. Brâncovenesc. Er wurde zwischen 1698 und 1702 von Fürst Constantin Brâncoveanu erbaut und zeigt eine einzigartige Mischung aus byzantinischen, osmanischen und westlich-rheinassanceinspirierten Einflüssen. Der Palast ist nach der Witwe des Bojaren Mogoș benannt, die ursprünglich das Land besaß. Nach der Hinrichtung Brâncoveanus im Jahr 1714 wechselte der Palast mehrfach den Besitzer; er erlitt Schäden in Kriegen und wurde mehrfach restauriert, unter anderem durch die Familie Bibescu im 18. und 19. Jahrhundert. Heute dient der Palast als Museum und Kunstgalerie, die der Kunst im Stil Brâncovenesc gewidmet ist, eingebettet in liebevoll gepflegte Gärten und Anlagen. Besucher können die elegante Architektur, die historische Kirche und die Tunnel erkunden – letztere waren ebenfalls in modernen Filmen zu sehen. Der Palast ist bis heute ein bedeutendes Kulturdenkmal und ein beliebtes Touristenziel und vermittelt spannende Einblicke in Rumäniens adlige Vergangenheit sowie das künstlerische Erbe.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Palast Mogoșoaia ist von Mai bis Oktober, wenn die Gärten in voller Blüte stehen und die Öffnungszeiten bis 19:00 Uhr verlängert sind. Es wird empfohlen, geführte Touren im Voraus zu buchen – besonders für Angebote auf Englisch oder Spanisch. Ermäßigungen gibt es für Schüler, Senioren und Kinder; für Vorschulkinder und Menschen mit Behinderungen ist der Eintritt frei. Das Fotografieren im Palast ist nur gegen eine kleine zusätzliche Gebühr möglich. Hinweis: Der Palast ist montags geschlossen.

Interessante Fakten

  • Der Palast wurde im charakteristischen Brâncovenesc-Stil erbaut – einer einzigartigen rumänischen Renaissance-Architektursprache, die byzantinische, osmanische und westliche Elemente verbindet.
  • Der Palast Mogoșoaia wurde 1916 im Ersten Weltkrieg von deutschen Luftstreitkräften bombardiert, später jedoch von der Familie Bibescu wiederhergestellt.
  • Die kleine weiße Kirche auf dem Gelände des Palastes stammt aus dem Jahr 1688 und dient als Familienbegräbnisstätte der Familie Bibesco.
  • Die Außenansicht des Palastes sowie die Tunnel waren 2018 in dem Horrorfilm „The Nun“ zu sehen.
  • Die Palastgärten und der Park sind wegen ihrer Schönheit weithin bekannt und neben den historischen Gebäuden eine der Hauptattraktionen.

Geschichte

1698

Der Palast Mogoșoaia wurde zwischen 1698 und 1702 von Constantin Brâncoveanu im Stil der rumänischen Renaissance erbaut.

1714

Nach der Hinrichtung Brâncoveanus im Jahr 1714 wurde der Palast von den Osmanen beschlagnahmt und in eine Herberge umgewandelt.

Später wurde er von den Nachkommen Brâncoveanus zurückerworben und mehrfach restauriert, unter anderem durch die Familie Bibescu.

1945

Während des Ersten Weltkriegs wurde der Palast von deutschen Luftstreitkräften bombardiert und erlitt danach Vernachlässigung sowie Verstaatlichung unter dem kommunistischen Regime nach 1945.

1957

1957 wurde er in ein Museum umgewandelt und damit seine kulturelle und architektonische Bedeutung bewahrt.

Ortsführer

1
Das Palastgebäude1698-1702
Constantin Brâncoveanu

Die zentrale Anlage des Palastes Mogoșoaia zeigt den Brâncovenesc-Stil mit reich verzierten Steinarbeiten, Bögen und einer stimmigen Verbindung östlicher und westlicher architektonischer Elemente. Hier ist das Museum untergebracht, das der Kunst im Stil Brâncovenesc gewidmet ist.

2
Die Kirche von 16881688

Eine kleine weiße Kirche, die 1688 auf dem Palastgelände errichtet wurde, und als Begräbnisstätte für Mitglieder der Familie Bibesco dient – darunter Fürst George Bibesco und Elizabeth Bibesco.

3
Palastgärten und Park

Die weitläufigen Gärten rund um den Palast umfassen angelegte Parkbereiche, Wege zum Spazierengehen und malerische Aussichtspunkte – ideal für eine ruhige Atmosphäre, in der Besucher die natürliche Schönheit gemeinsam mit der historischen Architektur genießen können.

Kontakt

Telefon: 0760 906 090

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