Mathaf: Arab Museum of Modern Art

Mathaf: Arab Museum of Modern Art

Ar Rayyān

85/10090 min

Mathaf: Arab Museum of Modern Art, in Dohas Education City gelegen, ist eine führende Kultureinrichtung, die sich der modernen und zeitgenössischen arabischen Kunst widmet. Das Museum wurde 2010 gegründet und beherbergt die weltweit größte Sammlung arabischer Kunst – vom Beginn der 1840er-Jahre bis in die Gegenwart. Zu sehen sind über 9.000 Werke, darunter Gemälde und Skulpturen. Untergebracht ist das Museum in einem ehemaligen Schulgebäude mit 5.500 Quadratmetern, das der französische Architekt Jean-François Bodin neu gestaltet hat. Die Sammlung wurde zunächst von Scheich Hassan bin Mohammed Al Thani zusammengestellt, und zwar ab den frühen 1990er-Jahren. Ziel war es, das künstlerische Erbe der arabischen Welt über zwei Jahrhunderte hinweg abzubilden. Mit seinen ersten Ausstellungen setzte Mathaf hohe Maßstäbe: kuratierte Präsentationen wie „Sajjil: A Century of Modern Art“ und „Interventions: A Dialogue Between the Modern and the Contemporary“. 2013 startete das Museum außerdem die „Encyclopedia of Modern Art and the Arab World“ und stellte damit wissenschaftliche Ressourcen zu arabischen Künstlerinnen und Künstlern bereit. Mathaf hält Besucherinnen und Besucher zudem mit temporären Ausstellungen neben der ständigen Sammlung bei Laune – unter anderem mit prominenten Künstlern wie Etel Adnan, Shirin Neshat und Wael Shawky. Als Pionierinstitution in Katar spielt Mathaf eine wichtige Rolle dabei, arabische künstlerische Erzählungen in die globale Gegenwartskunstszene einzubringen.

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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten möglichst in den kühleren Monaten kommen, um Education City bequem erkunden zu können. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus zu buchen – besonders für Sonderausstellungen. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Studierende und Gruppen. Schauen Sie auf der Website des Museums nach oder kontaktieren Sie vorher, um die aktuellen Öffnungszeiten sowie eventuelle COVID-19-bedingte Vorgaben zu erfahren.

Interessante Fakten

  • Mathaf beherbergt über 9.000 Werke und ist damit die weltweit größte Sammlung moderner und zeitgenössischer arabischer Kunst.
  • Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude, das der französische Architekt Jean-François Bodin neu gestaltet hat.
  • Mathaf brachte 2013 die „Encyclopedia of Modern Art and the Arab World“ heraus – eine umfassende wissenschaftliche Ressource.
  • Die ersten Ausstellungen im Jahr 2010 umfassten über 240 Werke von mehr als 100 Künstlerinnen und Künstlern.
  • Die Sammlung spannt künstlerische Strömungen von den 1840er-Jahren bis in die Gegenwart und deckt damit über 200 Jahre Geschichte der arabischen Kunst ab.

Geschichte

Mathaf wurde auf der Grundlage der privaten Sammlung von Scheich Hassan bin Mohammed Al Thani gegründet, der ab dem 19.

Jahrhundert begann, arabische Kunst zusammenzutragen – und zwar ab den frühen 1990er-Jahren.

2010

Die Sammlung war zunächst in privaten Villen untergebracht und entwickelte sich schließlich zu einem öffentlichen Museum, das 2010 innerhalb von Education City in Doha in einem umgenutzten Schulgebäude eröffnet wurde.

Das Museum wurde vom französischen Architekten Jean-François Bodin entworfen und markierte Katars erste Einrichtung, die sich der modernen und zeitgenössischen Kunst widmete.

2021

Zu den Veränderungen in der Leitung gehörten zentrale Kuratorinnen und Kuratoren sowie Direktorinnen und Direktoren, die den Kurs mitprägten; 2021 wurde Zeina Arida als Direktorin ernannt.

Das Museum hat sich außerdem Herausforderungen wie der COVID-19-Pandemie angepasst, indem es Teilen der Sammlung einen Online-Zugang anbot.

Ortsführer

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Permanent Collection Galleries

Sieben Galerien im Obergeschoss präsentieren die ständige Sammlung von Mathaf. Zu sehen sind bedeutende moderne und zeitgenössische arabische Künstlerinnen und Künstler wie Etel Adnan, Shirin Neshat und Wael Shawky – sie stehen für eine große Bandbreite an Stilen und Epochen.

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Temporary Exhibition Spaces

Das Atrium des Museums und fünf Galerien sind für wechselnde temporäre Ausstellungen gedacht. Sie beleuchten zeitgenössische Themen sowie neue Auftragsarbeiten von arabischen und internationalen Künstlern.

Kontakt

Telefon: 4402 8855