Etpison Museum

Etpison Museum

Koror

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Das Etpison Museum in der Koror City auf Palau ist eine dreistöckige kulturelle Einrichtung, die sich der Bewahrung und Präsentation der reichen Geschichte und Traditionen von Palau widmet. Das Museum wurde im August 1999 eröffnet und von Shallum und Mandy Etpison entworfen und gebaut – auf einem Grundstück, das der ehemalige Präsident Ngiratkel Etpison zur Verfügung gestellt hat. Zu den Highlights gehören umfangreiche Sammlungen an Exponaten, darunter traditionelles Geld, archäologische Funde, Kleidung sowie Zeremonialgegenstände, wie zum Beispiel solche rund um die Geburt und traditionelle Kanus. Besonders erwähnenswert ist die große Sammlung von Modell-bai, traditionellen palauischen Meetinghouses, die Einblicke in die sozial-politischen Strukturen der Insel geben. Außerdem setzt sich das Museum für Umweltbildung ein: Es gibt Wandgemälde mit einheimischen Vögeln und die iBird-App wird beworben, um das Bewusstsein für die endemischen Arten Palauʼs zu stärken. Besucher können Workshops entdecken, die palauische Kunst und Kultur vorstellen, und im Museumshop traditionelle Handwerkskunst erwerben. Das Etpison Museum ist zudem der Standort des niederländischen Konsulats in Palau – ein Zeichen für seine kulturelle und diplomatische Bedeutung in der Region.

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Tipp: Das Museum ist montags bis freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und am Wochenende von 12:30 bis 17:00 Uhr. Für ein ruhigeres Erlebnis empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche. Der Eintritt ist für Palauer, Kinder unter 12 Jahren sowie Schulgruppen kostenlos; außerdem gibt es Rabatte. Für Bildungs-Workshops oder Gruppenbesuche wird eine Voranmeldung empfohlen. Verpassen Sie nicht das interaktive Vogel-Wandbild und das Selfie-bai-Wandbild – für ganz besondere Fotomotive.

Interessante Fakten

  • Das Museum beherbergt eine der größten Sammlungen an Modell-bai, traditionellen palauischen Meetinghouses, und vermittelt damit Einblicke in das soziale und politische Leben der Insel.
  • Es arbeitet mit der niederländischen Botschaft zusammen, um durch Bildungsprogramme und Wandgemälde das Bewusstsein für die endemischen Vögel Palauʼs zu fördern.
  • Die Direktorin des Museums, Mandy Etpison, ist außerdem die Ehrenkonsulin der Niederlande in Palau.
  • Das Gebäude umfasst über 279 Quadratmeter (3.000 sq ft) und verfügt über einen großen Museumshop mit traditioneller palauischer Handwerkskunst.

Geschichte

1999

Das Etpison Museum wurde im August 1999 gegründet – auf einem Grundstück, das der ehemalige Präsident Ngiratkel Etpison gestiftet hat.

Das Gebäude wurde von seinen Kindern entworfen und gebaut: Shallum und Mandy Etpison, die auch die Betriebsführung des Museums übernehmen.

2014

Im Jahr 2014 wurde es renoviert, um die Ausstellungen zu erweitern und die Einrichtungen zu verbessern.

Seit der Eröffnung spielt das Museum eine wichtige Rolle dabei, Palauʼs kulturelles Erbe und seine Geschichte zu dokumentieren und zu fördern – darunter auch durch die Austragung des niederländischen Konsulats, das Mandy Etpisonʼs niederländische Herkunft widerspiegelt.

Ortsführer

1
Modell-bai-Sammlung

Eine herausragende Ausstellung mit detaillierten maßstabsgetreuen Modellen traditioneller palauischer Meetinghouses, die ihre architektonischen Stilrichtungen und ihre kulturelle Bedeutung in der lokalen Verwaltung und bei sozialen Zeremonien veranschaulichen.

2
Vogel-Wandbild und iBird-App-Integration

Ein interaktives Wandgemälde, das die endemischen Vogelarten Palauʼs zeigt, begleitet von der iBird-App – für Sounds, Fotos und Informationen zu jedem Vogel. Das stärkt die Umweltbildung.

3
Ausstellungen zu traditionellen Fundstücken

Zu sehen sind verschiedene Arten traditionellen Geldes, Gegenstände für Zeremonien rund um die Geburt, traditionelle Kanus, Fischfallen und seltene Muscheln aus dem Meer – und damit unterschiedliche Aspekte der palauischen Kultur und Geschichte.

4
Museumsshop

Im obersten Stockwerk gelegen, bietet der Museumsshop traditionelle palauische Handwerkskunst, Kunst, Schmuck, Bücher und Souvenirs. So unterstützt er lokale Kunsthandwerker und hilft beim Erhalt der Kultur.

Kontakt

Telefon: 488 6730