
Museum von Évora
Évora
Das Frei- Manuel-do-Cenáculo-Nationalmuseum, früher als Évora Museum bekannt, ist eine bedeutende Kultureinrichtung im historischen Zentrum von Évora, Portugal. Es verfügt über eine umfangreiche Sammlung von mehr als 20.000 Exponaten, darunter Gemälde vom 15. bis zum 20. Jahrhundert, archäologische Funde, Skulpturen, Kunsthandwerk und Numismatik. Die Kunstsammlung stellt herausragende portugiesische Künstlerinnen und Künstler wie Baltazar Gomes Figueira, Josefa de Óbidos, Domingos Sequeira und Silva Porto in den Fokus – ergänzt durch ausländische Malerinnen und Maler, die in Portugal arbeiteten. Zu den bedeutenden Werken zählen ein 13-teiliges Polyptychon vom ehemaligen Hochaltar der Kathedrale von Évora sowie das Triptychon des Convento de Valverde von Gregório Lopes. Der archäologische Bereich zeigt wichtige regionale Entdeckungen, darunter vor allem Funde aus megalithischen Stätten wie dem Großen Dolmen von Zambujeiro. Das Museum bewahrt außerdem Skulpturen von Nicolas Chantereine und António Teixeira Lopes. Seit 2023 wird es von Museus e Monumentos de Portugal verwaltet. Zwischen 2004 und 2009 fanden umfangreiche Renovierungsarbeiten statt, die die Ausstellungsbereiche und die Erhaltung/ Konservierung verbesserten. Die vielseitigen Sammlungen machen das Museum zu einem unverzichtbaren Ort, um Portugals Geschichte, Kunst und Kultur zu verstehen.
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Tipp: Planen Sie Ihren Besuch am besten zwischen Frühling und frühem Herbst, wenn das Wetter in Évora besonders angenehm ist. In der Hochsaison empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu buchen, um Warteschlangen zu vermeiden. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach oder kontaktieren Sie das Museum für aktuelle Öffnungszeiten und Sonderausstellungen. Nehmen Sie sich genügend Zeit, um die umfangreichen Sammlungen in Ruhe und gründlich zu erkunden.
Interessante Fakten
- •Die Sammlung des Museums umfasst über 20.000 Exponate aus mehreren Disziplinen wie Malerei, Archäologie, Skulptur, Kunsthandwerk und Numismatik.
- •Es beherbergt ein 13-teiliges Polyptychon vom ehemaligen Hochaltar der Kathedrale von Évora – ein seltenes und bedeutendes religiöses Kunstwerk.
- •Die archäologische Sammlung umfasst Funde vom Großen Dolmen von Zambujeiro, einem der größten Megalithdenkmäler Europas.
- •Die Anfänge des Museums reichen bis zu Erzbischof Frei Manuel do Cenáculo zurück, der bei der Zusammenstellung der frühen Sammlungen eine einflussreiche Rolle spielte – und nach dem das Museum benannt ist.
- •Das Museum wurde zwischen 2004 und 2009 umfassend renoviert, wobei auch wichtige Restaurierungen zentraler Werke durchgeführt wurden.
Geschichte
Das Museum von Évora wurde 1914 genehmigt und 1915 offiziell als Regionalmuseum von Évora gegründet.
Zunächst eröffnete es 1921 im Palácio Amaral, bevor es 1929 in sein heutiges Gebäude auf dem Largo do Conde de Vila Flor umzog.
Die ersten Ausstellungsräume öffneten 1931, und der archäologische Bereich wurde 1936 integriert, nachdem er zuvor in der öffentlichen Bibliothek untergebracht gewesen war.
Unter Direktor Mário Tavares Chicó wurde das Museum ab 1943 einer Umstrukturierung im Inneren unterzogen; der Bereich Urgeschichte wurde 1970 eröffnet.
Von 2004 bis 2009 blieb das Museum wegen umfangreicher Renovierungen geschlossen und öffnete anschließend mit verbesserten Einrichtungen wieder.
Seit 2023 wird es von Museus e Monumentos de Portugal verwaltet.
Ortsführer
Gemäldesammlung
Präsentiert portugiesische und ausländische Gemälde vom 15. bis zum 20. Jahrhundert – darunter Werke von Baltazar Gomes Figueira, Josefa de Óbidos, Domingos Sequeira und Gregório Lopes. Zu sehen sind sowohl religiöse als auch königliche Auftragsarbeiten.
Archäologischer Bereich
Zeigt archäologische Fundstücke, die in der Region Évora ausgegraben wurden – darunter bedeutende megalithische Funde vom Großen Dolmen von Zambujeiro sowie weitere Fundstellen in der Umgebung.
Sammlung Bildhauerei
Enthält Skulpturen und architektonische Elemente aus Denkmälern in Évora. Zu sehen sind Werke von Nicolas Chantereine und António Teixeira Lopes, die einen Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert abdecken.
Kontakt
Telefon: 266 730 480