Leuchtturm Barra

Leuchtturm Barra

Aveiro

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Der Leuchtturm Barra, auch bekannt als Farol de Aveiro, ist der höchste Leuchtturm in Portugal. Er liegt auf Praia da Barra am südlichen Rand der Ria de Aveiro. Der 1893 fertiggestellte, 62 Meter hohe achteckige Steinturm ist ein bedeutendes maritimes Wahrzeichen, das die Atlantikküste überwacht. Er ersetzte frühere Navigationshilfen und war ursprünglich mit einer Petroleum-Glühlampe und einem Horn ausgestattet. Im Laufe der Zeit erhielt er mehrere Modernisierungen, darunter die Elektrifizierung 1936 und die Automatisierung 1990. Architektonisch zeigt er markante weiße und rote Farbbänder sowie eine konische Form; gebaut wurde er mit rotem Sandstein und Granit. Besucher können seine 271 Stufen zählende Wendeltreppe hinaufsteigen oder den in den späten 1950er-Jahren installierten Aufzug nutzen, um die Laternenstube zu erreichen. Der Leuchtturm ist weiterhin in Betrieb: Seine Lichtreichweite beträgt etwa 23 Seemeilen. Er ist für die Öffentlichkeit an den Mittwochen zu festgelegten Zeiten geöffnet und bietet Panoramablicke auf die Küste sowie die Lagune der Ria de Aveiro. Als einer der höchsten gemauerten Leuchttürme weltweit und als der zweithöchste auf der Iberischen Halbinsel hat er kulturelle und historische Bedeutung – als Symbol für das maritime Erbe Portugals.

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Tipp: Besuchen Sie den Leuchtturm an den Mittwochen, wenn er für die Öffentlichkeit geöffnet ist: im Sommer von 14:00 bis 17:00 Uhr und im Winter von 13:30 bis 16:30 Uhr. Aufgrund der Beliebtheit empfiehlt sich eine vorherige Ticketbuchung. Wenn Sie den Aufzug nicht nutzen, tragen Sie bequeme Schuhe für den Aufstieg über die 271 Stufen. Am frühen Nachmittag gibt es gutes Licht für Fotos und angenehmes Wetter. Prüfen Sie vorab die lokalen Wetterbedingungen, da Atlantikstürme die Erreichbarkeit beeinträchtigen können. Ermäßigungen für Gruppen und Senior:innen sind möglicherweise verfügbar.

Interessante Fakten

  • Der Leuchtturm Barra ist der höchste Leuchtturm in Portugal und der zweithöchste auf der Iberischen Halbinsel.
  • Zum Zeitpunkt seines Baus war er der sechsthöchste gemauerte Leuchtturm der Welt und gehört bis heute zu den 26 höchsten weltweit.
  • Der Leuchtturm verfügt über eine 271-stufige Wendeltreppe sowie einen Aufzug, der in den 1950er-Jahren für einen leichteren Zugang zur Laternenstube gebaut wurde.
  • Er wurde 1936 elektrifiziert und 1990 automatisiert – ein Hinweis auf den technologischen Fortschritt im Leuchtturm-Betrieb.
  • Das Licht des Leuchtturms erreicht aktuell bis zu 23 Seemeilen (etwa 43 Kilometer) unter normalen atmosphärischen Bedingungen.

Geschichte

1856

Der Bedarf für einen Leuchtturm an der Mündung der Ria de Aveiro wurde 1856 festgelegt.

1879

Mit dem Bau des Leuchtturms Barra wurde 1879 begonnen und er wurde 1893 fertiggestellt.

Er ersetzte frühere Navigationshilfen, darunter die Einsiedelei (Hermitage) der Senhora das Areias.

Der Turm war zunächst als achteckige Mauerwerkskonstruktion geplant und erhielt eine Petroleum-Lampe sowie ein Nebelhorn.

Im Laufe des 20.

1929

Jahrhunderts wurden Reparaturen notwendig: 1929 aufgrund von strukturellen Schwingungen, außerdem erfolgte 1936 die Elektrifizierung und in den späten 1950er-Jahren die Installation eines Aufzugs.

1990

1990 wurde der Leuchtturm automatisiert – und erfüllt bis heute seine wichtige Aufgabe als Leitsignal an der Küste.

Ortsführer

1
Der Leuchtturm-Turm1893
Engineers Silvério Pereira da Silva and José Maria de Mello e Matos

Ein 62 Meter hoher achteckiger Steinturm mit markanten weißen und roten Farbbändern. Besucher können entweder über eine 271-stufige Wendeltreppe oder per Aufzug zur Laternenstube hinaufsteigen und dabei Panoramablicke auf Praia da Barra und die Lagune der Ria de Aveiro genießen.

2
Laternenstube1947

Befindet sich die Leuchtanlage des Leuchtturms: derzeit eine Fresnel-Linse 3. Ordnung, die vier weiße Blinklichter alle 13 Sekunden erzeugt und bis zu 23 Seemeilen sichtbar ist. Das Leuchtfeuer wurde 1947 modernisiert und 1990 automatisiert.

3
Aufzug und Zugangseinrichtungen1958-1959

In den späten 1950er-Jahren installiert, um den Zugang zur Laternenstube für Besucher zu erleichtern – als Ergänzung zur steinernen Wendeltreppe.