
Kloster Saint George's, Wadi Qelt
Jericho - Al Aghwar
Das Kloster Saint George's, auch bekannt als Kloster Wadi Qelt, ist ein bemerkenswertes Kloster aus der Byzantinischen Zeit, das in den Felsen der judäischen Wüste bei Jericho liegt. Das im 5. Jahrhundert gegründete Kloster ist dem Heiligen Georg von Choziba gewidmet und diente über Jahrhunderte hinweg als geistige Zuflucht für Mönche. Berühmt ist es für seine dramatische Lage: hoch auf einer Klippe über dem Tal des Wadi Qelt – mit spektakulären Blicken auf die Wüstenlandschaft. Architektonisch finden sich hier alte Steinbauten, Kapellen und Fresken, die auf die lange religiöse Tradition des Ortes verweisen. Das Areal ist bis heute ein aktives Kloster, bewahrt die stille Atmosphäre und ermöglicht Besuchern einen Einblick in das klösterliche Leben sowie die frühe christliche Geschichte. Seine beschauliche Umgebung und die historische Bedeutung machen es zu einem einzigartigen Ziel für Pilger und Touristen gleichermaßen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Klosters Saint George's ist in den kühleren Monaten, von Herbst bis Frühjahr, um die Hitze in der Wüste zu vermeiden. Besucher sollten erwägen, Tickets zu kaufen oder geführte Touren im Voraus zu organisieren – besonders in den Hauptzeiten der Pilgerreisen. Angemessene, schlichte Kleidung wird empfohlen, da es sich um einen religiösen Ort handelt. Aufgrund des steilen und felsigen Geländes sind bequeme Schuhe ratsam. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Gruppen oder Studierende – bitte vor Ort nachfragen. Früh morgens bietet das beste Licht für Fotos und eine besonders ruhige Erfahrung, bevor die ersten Menschen eintreffen.
Interessante Fakten
- •Das Kloster ist in eine Felswand eingelassen – etwa 300 Meter oberhalb des Talbodens des Wadi Qelt.
- •Es gehört zu den ältesten Klöstern in der judäischen Wüste und ist seit der Byzantinischen Zeit durchgehend bewohnt.
- •Der Ort ist seit Jahrhunderten ein Pilgerziel und zieht Besucher aus dem gesamten christlichen Weltkreis an.
- •Im Kloster gibt es antike Fresken und Ikonen, die die Jahrhunderte der Wüsteneinwirkung überstanden haben.
Geschichte
Das Kloster wurde im 5.
Jahrhundert n.
Chr.
in der Byzantinischen Zeit als Zufluchtsort für christliche Mönche in der judäischen Wüste gegründet.
Zunächst trug es den Namen nach Saint George von Choziba, einem Mönch, der in der Gegend lebte.
Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Kloster Phasen des Verfalls und der Wiederherstellung – darunter auch Schäden in verschiedenen Konflikten sowie spätere Rekonstruktionsmaßnahmen.
Bis heute ist es ein durchgehend genutzter Ort christlicher Klosterkultur und Pilgerfahrt, der seine religiösen Traditionen von der Zeit des Osmanischen Reiches bis in die Gegenwart bewahrt.
Ortsführer
Hauptkirche (Katholikon)5. Jahrhundert
Die zentrale Kirche des Klosters mit byzantinischer Architektur und antiken Fresken, die biblische Szenen und Heilige zeigen.
Klösterliche ZellenByzantinische Zeit
Kleine, in die Felswand gehauene Räume, in denen Mönche lebten und beteten – ein Eindruck vom strengen Leben früher christlicher Einsiedler.
Terrasse an der Klippe
Eine Terrasse mit Panoramablick über das Tal des Wadi Qelt und die umliegende Wüstenlandschaft – ideal zum Innehalten und für Fotos.