Bartek-Eiche

Bartek-Eiche

Świętokrzyskie

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Die Bartek-Eiche, nahe Zagnańsk in den Świętokrzyskie-Bergen in Polen, zählt zu den ältesten Eichen des Landes. Schätzungsweise ist sie (Stand 2016) etwa 686 Jahre alt. Beeindruckend ist ihre Höhe von ungefähr 28,5 bis 33,5 Metern sowie ihr massiger Stammumfang von mehr als 13 Metern am Fuß. Die Krone breitet sich weit aus und bedeckt etwa 40 Meter. Historisch ist sie mit der polnischen Monarchie verbunden: Legenden zufolge hielt König Kasimir III. unter ihr Hof, und König Jan III. Sobieski soll sich nach der Schlacht von Wien unter ihren Ästen ausgeruht haben. Dabei sollen er sogar ein türkisches Säbelstück und eine Weinflasche in der Höhlung des Baumes versteckt haben. Trotz ihres hohen Alters lebt die Eiche noch, ist jedoch rückläufig: Das Splintholz lichtet sich, und der Stamm ist schief. Zu den Schutzmaßnahmen gehörte, die Höhlung mit Harz zu füllen und Teleskopstützen zu installieren, um die schweren Äste zu stabilisieren. Der Baum ist als Naturdenkmal geschützt und bleibt ein Symbol für Polens Naturerbe und seine Widerstandskraft.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Bartek-Eiche ist der Zeitraum vom späten Frühling bis in den frühen Herbst, wenn die Waldwege rundherum gut begehbar sind und das Laub besonders kräftig ist. Besucher werden ermutigt, den nahegelegenen grünen Wanderweg von Bliżyn nach Zagnańsk zu nehmen, um mit einem schönen Blickwinkel anzukommen. Während der Baum selbst kostenlos zu besichtigen ist, kann es sich lohnen, die Erhaltungsmaßnahmen mit lokalen Spendenaktionen zu unterstützen. Eine Eintrittskarte im Voraus ist nicht nötig, aber geführte Touren in der Region können zusätzliche historische Zusammenhänge vermitteln.

Interessante Fakten

  • 1934 wurde die Bartek-Eiche von einem Gremium, das von Professor Władysław Szafer geleitet wurde, als der prächtigste Baum Polens ausgezeichnet.
  • Im Inneren der hohlen Stelle befanden sich einst ein türkisches Säbelstück, ein Arkebuse (Reiterbüchse) und eine Flasche Wein – angeblich hinterlassen von König Jan III. Sobieski nach der Schlacht von Wien.
  • Trotz ihres hohlen Stamms bleibt die Bartek-Eiche am Leben, mit einer dünnen Schicht lebenden Splintholzes zwischen 5 und 20 cm Dicke.
  • 1933 wurde nahe dem Baum ein Gedenkstein enthüllt, um an das 25-jährige Bestehen der ZWC- und Związek Strzelecki-Organisationen zu erinnern.

Geschichte

1200

Das Alter der Bartek-Eiche wurde früher auf bis zu 1200 Jahre geschätzt, doch moderne Methoden zur Ringzählung ermittelten sie 2016 auf etwa 686 Jahre.

1829

Im Jahr 1829 hatte der Baum 14 Hauptäste, aber bis 2008 waren es nur noch acht geblieben – bedingt durch natürlichen Rückgang und Schäden.

1906

1906 erlitt die Eiche Brandschäden und wurde 1920 mit Zement versehen, um die Höhlung des Stamms zu schützen.

Diese Maßnahme wurde später in den 1960er-Jahren durch das Auffüllen mit Harz ersetzt.

1954

1954 wurde sie offiziell zum Naturdenkmal erklärt.

Seitdem wurden verschiedene Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt, darunter Blitzschutz und statische Stützen.

2025

Im Jahr 2025 brach während eines Sturms einer ihrer Äste im Südosten ab – ein weiteres Zeichen für die weiterhin bestehenden Herausforderungen bei der Erhaltung.

Ortsführer

1
Hauptstamm und Höhlung1920s

Der massive hohle Stamm ist ein prägendes Merkmal der Bartek-Eiche. Historisch wurde er in den 1920er-Jahren mit Kalkstein gefüllt und später durch Harz ersetzt, um die Struktur des Baumes zu erhalten. Besucher können den ausgedehnten Bereich der Höhlung beobachten, der das Alter und die Widerstandskraft des Baumes widerspiegelt.

2
Krone und Äste

Barteks Krone erstreckt sich über etwa 40 Meter, allerdings hat sich die Zahl der Hauptäste verringert: von 14 im Jahr 1829 auf 8 in den letzten Jahrzehnten – bedingt durch das natürliche Älterwerden sowie Sturmschäden. Zur Stabilisierung der schweren Äste wurden Teleskopstützen installiert.

3
Gedenkstein1933

Östlich der Eiche befindet sich dieser Stein. Er wurde 1933 enthüllt, um das 25-jährige Bestehen der ZWC- und Związek Strzelecki-Organisationen, lokaler patriotischer Vereine, zu würdigen. Über mehr als 30 Jahre lag er umgedreht, sodass die Inschrift zum Boden zeigte, bevor er wieder an seinen heutigen Platz gebracht wurde.

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