
Zoo Opole
Opolskie
Der Zoo Opole liegt auf der Bolko-Insel in Opole (Polen) und umfasst eine Fläche von etwa 30,31 Hektar. Er beherbergt über 1.000 Tiere aus 227 Arten – darunter Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und wirbellose Tiere. Besonders hervorzuheben sind die Flachlandgorillas und die Kalifornischen Seelöwen, zwei Arten, die in polnischen Zoos nur selten zu sehen sind. Die Anfänge des Zoos gehen auf das Jahr 1912 zurück, als ein privates Tiergehege für den Genuss der örtlichen Bevölkerung geschaffen wurde. In den 1930er-Jahren entwickelte sich daraus ein öffentlicher Zoo. Trotz Schäden im Zweiten Weltkrieg und einer schweren Überschwemmung im Jahr 1997 wurde der Zoo wiederaufgebaut und modernisiert – viele Anlagen wurden im 21. Jahrhundert errichtet, darunter das Giraffenpavillon und der Seelöwenpool. Der Zoo gilt als einer der modernsten in Polen und nimmt aktiv an europäischen Artenschutzprogrammen teil. Er züchtet gefährdete Arten wie die Uganda-Giraffe und verschiedene Tamarine. Der Zoo bietet täglich pädagogische Tierfütterungen und Vorführungen zum medizinischen Training, die das Interesse der Besucher wecken und das Bewusstsein für den Tierschutz stärken. Der Zoo Opole kooperiert außerdem international, um bedrohte Arten zu schützen, und ist Mitglied des European Association of Zoos and Aquaria (EAZA).
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Tipp: Besuchen Sie den Zoo Opole unter der Woche oder außerhalb der Hauptsaison im Sommer, dann ist es deutlich entspannter. Tägliche Tierfütterungen und Trainingsrunden im medizinischen Bereich finden zu festen Zeiten statt, etwa Gorillafütterungen um 13:00 und Seelöwentraining um 12:00. Fahrkarten im Voraus oder Kombitickets mit lokalen Attraktionen wie dem Museum of Polish Song können praktisch sein und sich lohnen. Der Zoo hat täglich von 9:00 bis 16:00 geöffnet. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach saisonalen Veranstaltungen sowie möglichen temporären Schließungen.
Interessante Fakten
- •Der Zoo Opole ist der einzige Zoo in Polen, in dem Kalifornische Seelöwen gehalten werden.
- •In den 1950er-Jahren war er der Erste in Polen, der Himalaya-Bären und Rote Riesenkängurus züchtete.
- •Der Zoo beherbergt über 1.000 Tiere aus 227 Arten – darunter 89 Vogelarten und 73 Säugetierarten.
- •Viele der Gebäude des Zoos wurden im 21. Jahrhundert errichtet, wodurch er zu den modernsten zoologischen Gärten in Polen zählt.
- •Der Zoo ist Mitglied der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) und unterstützt gemeinsam mit zehn weiteren großen polnischen Zoos Artenschutzmaßnahmen.
Geschichte
Die Anfänge des Zoos reichen bis ins Jahr 1912 zurück, als auf der Bolko-Insel ein privates Tiergehege eingerichtet wurde.
In den 1930er-Jahren wurde er offiziell zum öffentlichen Zoo und erweiterte seine Sammlung um exotische und einheimische Arten.
Die Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber 1953 wiedereröffnet.
1980 wurde das Areal vergrößert, und nach der schweren Überschwemmung von 1997 begann der Wiederaufbau in Etappen – daraus entstanden moderne Einrichtungen, die vor allem Anfang der 2000er-Jahre gebaut wurden.
Seitdem zählt der Zoo zu den größten und modernsten im Oberschlesien und setzt den Fokus auf Artenschutz- und Zuchtprogramme für gefährdete Arten.
Ortsführer
Gorilla-Anlage
Zuhause der Flachlandgorillas: Diese Anlage bietet tägliche Fütterungsvorführungen um 13:00 und gibt Besuchern die Möglichkeit, das Verhalten dieser Primaten ganz nah zu beobachten.
Seelöwenpool (Kalifornische Seelöwen)
Diese Anlage zeigt Kalifornische Seelöwen – mit täglichem medizinischem Training um 12:00 sowie Fütterungssessions um 14:30. So werden Tierpflege und Trainingsmethoden anschaulich dargestellt.
Aquarium- und Water-World-Anlage21st century
Eine moderne Aquarium-Darstellung mit Wasserarten: Sie gibt Einblicke in Unterwasser-Ökosysteme und die Vielfalt der Biodiversität.
Giraffenpavillon2002
Ein eigener Pavillon für Giraffen, der 2002 errichtet wurde und Besuchern besonders nahe Einblicke in die imposanten Bewohner der Savanne ermöglicht.
Lemur-Inseln
Ein Außenbereich für Ringelschwanzmakis mit täglichen Fütterungen um 14:00. So können Besucher diese einzigartigen Primaten in einer naturnah gestalteten Umgebung erleben.
Kontakt
Telefon: 77 454 28 58