Mount Pulag

Mount Pulag

Luzon Region

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Der Mount Pulag erreicht eine Höhe von 2.928 Metern (9.606 feet) und ist der höchste Berg in Luzon sowie der dritthöchste auf den Philippinen. Er liegt an der Schnittstelle der Provinzen Benguet, Ifugao und Nueva Vizcaya. Besonders bekannt ist er für das spektakuläre „Wolkenmeer“-Phänomen und für die beeindruckenden Ausblicke auf die Milchstraße bei Tagesanbruch. Der Berg gilt als heiliger Ort für indigene Gruppen wie die Ibaloi, Kalanguya, Kankana-ey, Karao und Ifugao – man glaubt, dass hier die Seelen der Ahnen ruhen. Die vielfältigen Ökosysteme des Mount Pulag reichen von tropischen Kiefernwäldern, die von Benguet-Kiefer und Zwergbambus dominiert werden, bis hin zu moosigen Wäldern voller Farne und Flechten. Er beherbergt zahlreiche endemische Arten, darunter vier Arten von Wolkenratten sowie den Vogel Koch pitta. Außerdem gibt es kulturell bedeutsame Stätten wie die Kabayan-Mumienbegräbnis-Höhlen, die als philippinische nationale Kulturschätze anerkannt sind. Als geschützter Nationalpark bietet der Mount Pulag mehrere Wanderwege, die vom Department of Environment and Natural Resources betreut werden. Das zieht Bergsteiger an, die sowohl natürliche Schönheit als auch kulturelles Erbe erleben möchten.

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Tipp: Die beste Zeit, um den Mount Pulag zu besuchen, ist die Trockenzeit – normalerweise von November bis April –, um klare Sicht auf das Wolkenmeer und die Milchstraße zu genießen. Es wird empfohlen, Genehmigungen und Guides im Voraus über das Mount Pulag National Park Office zu buchen, damit der Aufstieg sicher und geregelt abläuft. Besucher sollten sich auf kalte Temperaturen am Gipfel vorbereiten, vor allem in den frühen Morgenstunden, und die passende Ausrüstung mitbringen. Für lokale Bewohner und Studierende sind möglicherweise Ermäßigungen verfügbar. Respekt gegenüber lokalen Bräuchen und die Einhaltung der Regeln zum Umweltschutz sind während des Besuchs unerlässlich.

Interessante Fakten

  • Der Mount Pulag ist der 26.-höchste Inselgipfel der Welt und der zweithöchste Berg der Philippinen hinsichtlich seiner topografischen Prominenz.
  • Er ist der einzige Ort, an dem alle vier Arten von Wolkenratten vorkommen – einschließlich der seltenen Zwerg-Wolkenratte, die in der Cordillera-Region entdeckt wurde.
  • Die Kabayan-Mumienbegräbnis-Höhlen am Mount Pulag gelten als philippinische nationale Kulturschätze.
  • Der Mount Pulag ist als der kälteste Ort der Philippinen bekannt: In den Wintermonaten fallen die Temperaturen zeitweise unter den Gefrierpunkt.
  • Die Kiefernwälder am Berg wurden von den 1950er- bis in die 1970er-Jahre stark abgeholzt, sind seitdem jedoch als Teil des Nationalparks geschützt.

Geschichte

Der Mount Pulag ist seit langem ein heiliger Ort für indigene Völker wie die Ibaloi: Sie mumifizieren ihre Toten und bewahren sie in Bergeshöhlen auf, etwa in den Kabayan-Mumienbegräbnis-Höhlen.

1987

Offiziell zum Nationalpark erklärt wurde der Mount Pulag 1987 per Presidential Proclamation No.

75.

500

Der Schutz umfasst über 11.500 Hektar, um seine einzigartige Biodiversität und sein kulturelles Erbe zu bewahren.

2022

Im Jahr 2022 wurde er außerdem als geschützte Landschaft im Rahmen des National Integrated Protected Areas System ausgewiesen – als weiterer Ausbau der Schutzmaßnahmen.

Historisch war der Mount Pulag ein Zentrum für indigene Kulturpraktiken und den Erhalt der Biodiversität und überstand auch den Logging-Druck in der Mitte des 20.

Jahrhunderts.

Ortsführer

1
Kabayan Mummy Burial CavesPre-colonial period

Diese uralten Höhlen enthalten mumifizierte Überreste des Volkes der Ibaloi und stehen damit für ein einzigartiges kulturelles Erbe sowie eine besondere spirituelle Bedeutung. Sie werden als nationale Kulturschätze anerkannt und geben Einblicke in indigene Bestattungspraktiken.

2
Summit Grasslands and Sea of Clouds

Am Gipfel findet man weite Graslandschaften, von denen aus man einen Panoramablick auf die umliegenden Landschaften hat – und auf das berühmte Wolkenmeer-Phänomen: Dabei scheinen Wolken unterhalb des Gipfels zu „schweben“ und erzeugen eine unwirkliche Szenerie.

3
Montane and Mossy Forests

Diese Wälder bedecken die Berghänge und sind reich an Artenvielfalt. Dazu zählen auch endemische Pflanzen wie Benguet pine und Zwergbambus sowie zahlreiche Vogel- und Säugetierarten, die nur in der Region vorkommen.