Huayllay National Sanctuary

Huayllay National Sanctuary

Pasco

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Das Huayllay National Sanctuary liegt in der Region Pasco in Peru und ist vor allem für seinen spektakulären „Rock Forest“ bekannt, der aus vulkanischer Ignimbrit-Lava entstand und sich über Jahrtausende durch Erosion formte. Diese Formationen, die oft mit Chinas Shilin Stone Forest und dem US-amerikanischen Garden of the Gods verglichen werden, schaffen eine unwirkliche Landschaft aus Natur-Skulpturen – mit Gestalten, die an Tiere, Menschen und andere Formen erinnern. Das Schutzgebiet umfasst 6.815 Hektar auf dem Hochplateau der Meseta de Bombón in Höhenlagen zwischen 4.100 und 4.600 Metern über dem Meeresspiegel. Es bewahrt ein kühles, trockenes Klima-Ökosystem mit heimischen Pflanzen, darunter der seltene Queñual-Baum (Polylepis sp.), sowie einer Fauna wie Vicuñas, Vizcachas und Andinen Wildkatzen. Besucher können hier Wanderwege und Routen zum Felsklettern erkunden – mitten in diesem einzigartigen geologischen und ökologischen Schutzgebiet. Außerdem gibt es im Rock Forest eine natürliche Thermalquelle mit Temperaturen von über 60 °C, was dem Reiz der Gegend zusätzlich Auftrieb gibt. Das Schutzgebiet wurde eingerichtet, um diese geologischen Formationen gemeinsam mit seiner heimischen Flora und Fauna zu schützen – und bietet einen seltenen Einblick in von Naturkräften über tausende Jahre geformte Vulkanlandschaften.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Huayllay National Sanctuary ist die Trockenzeit: Dann sind die Himmel meist klarer und das Wandern sicherer. Für geführte Touren und Kletteraktivitäten sollten Sie im Voraus buchen, damit noch Plätze verfügbar sind. Aufgrund der großen Höhe sollten Besucher mit kalten Temperaturen rechnen und Tickets oder Erlaubnisse am besten schon vorher besorgen, um Verzögerungen zu vermeiden. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Studierende und Gruppen. Nehmen Sie die passende Ausrüstung fürs Wandern und Klettern mit und respektieren Sie die geschützte Umgebung, indem Sie die Regeln des Schutzgebiets befolgen.

Interessante Fakten

  • Die Felsformationen von Huayllay bestehen hauptsächlich aus Ignimbrit – einem porösen vulkanischen Gestein, das besonders anfällig für Erosion ist.
  • Der Rock Forest im Schutzgebiet wird aufgrund seiner dramatischen Erosionslandschaft oft mit dem Shilin Stone Forest in China und dem Garden of the Gods in den Vereinigten Staaten verglichen.
  • Eine Thermalquelle im Rock Forest erreicht Temperaturen von über 60 °C und gilt traditionell als Heilquelle.
  • Das Schutzgebiet beherbergt eine besondere Tierwelt: die Anden-Vicuña, die Vizcacha und den seltenen Queñual-Baum – die einzige Baumart innerhalb des geschützten Areals.

Geschichte

Das Huayllay National Sanctuary wurde offiziell am 7.

1974

August 1974 eingerichtet, um die bemerkenswerten vulkanischen Felsformationen und die heimischen Ökosysteme zu schützen.

Der Rock Forest selbst reicht bis in das frühe Känozoikum zurück: Vulkanische Ascheablagerungen formten daraus ein Plateau.

000

Etwa vor 20.000 Jahren führten Vereisungs- und Auftauzyklen durch Gletscher zu einer besonders starken Erosion – so entstanden die einzigartigen Gesteinsformen, die man heute sieht.

Im Laufe der Jahrhunderte ist das Schutzgebiet zu einer geschützten Fläche geworden, die sowohl das geologische Erbe als auch die heimische Flora und Fauna des hochandinen Puna-Ökosystems bewahrt.

Ortsführer

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Bosque de Rocas (Rock Forest)Early Cenozoic to present

Die Hauptattraktion des Schutzgebiets: In diesem riesigen Bereich ragen vulkanische Felsformationen in die Höhe, die durch Erosion zu Formen gestaltet wurden, die an Tiere, Menschen und fantastische Gestalten erinnern. Besucher können zwischen diesen natürlichen Skulpturen wandern und die surreale Landschaft in vollen Zügen genießen.

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Thermal Spring

Diese natürliche heiße Quelle liegt im Rock Forest und erreicht Temperaturen von über 60 °C. Einige Besucher gehen davon aus, dass sie therapeutische Eigenschaften hat, und sie ist ein einzigartiges Natur-Highlight inmitten der kalten Höhenlage.

3
Native Flora and Fauna Zones

Zwischen der felsigen Landschaft sind Weideflächen und Feuchtgebiete verstreut. Dort wachsen heimische Pflanzen wie der Queñual-Baum (Polylepis sp.) und es leben zahlreiche Tiere – darunter Vicuñas, Vizcachas und Anden-Wildkatzen. Diese Bereiche machen die ökologische Vielfalt des Schutzgebiets besonders deutlich.