Basilika und Kloster San Francisco

Basilika und Kloster San Francisco

Municipalidad Metropolitana de Lima

85/10090 min

Die Basilika und das Kloster San Francisco im historischen Zentrum von Lima, Peru, gehören zu den bedeutendsten religiösen und architektonischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Während der spanischen Kolonialzeit gegründet, sticht sie vor allem durch ihre beeindruckende barocke Fassade hervor: mit rhythmischem Werksteinmauerwerk und einem hölzernen Balustradengeländer. Im Inneren können Besucher einen neoklassizistischen Hauptaltar bewundern, die berühmten Katakomben sowie ein Museum, das koloniale Kunst und Artefakte bewahrt. Zum Ensemble gehört auch die Sakristei, die 1730 fertiggestellt wurde und wichtige Werke beherbergt, die dem Atelier von Francisco de Zurbarán zugeschrieben werden, sowie ein geräumiges Atrium mit wertvollen Gemälden der Schule von Lima. Der Kreuzgang des Klosters ist ein wunderschöner quadratischer Innenhof, der von Arkadengängen mit halbrunden Bögen umgeben ist; dekoriert sind die Flächen mit Fliesen aus dem 17. Jahrhundert aus Sevilla, die franziskanische Heilige darstellen. 1963 wurde die Anlage von Papst Johannes XXIII. zum Rang einer Minor Basilica erhoben – ein Zeichen für ihre historische und architektonische Bedeutung. Bis heute ist sie ein wichtiger kultureller und religiöser Mittelpunkt und bietet einen Blick auf Limas koloniale Vergangenheit und franziskanische Traditionen.

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Tipp: Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Katakomben zu erkunden – ein einzigartiges historisches Erlebnis. Am besten kommen Sie werktags oder früh am Morgen, um Menschenmengen zu vermeiden. Tickets können vor Ort gekauft werden, doch es wird empfohlen, für Updates und mögliche geführte Touren die offizielle Website zu prüfen. Die Anlage ist täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Spenden sind willkommen, um Erhaltungsmaßnahmen zu unterstützen und das Besuchserlebnis zu verbessern.

Interessante Fakten

  • Die Katakomben des Klosters dienten als Begräbnisstätte und gehören zu den umfangreichsten in Südamerika.
  • In der Sakristei befinden sich Gemälde, die dem Atelier von Francisco de Zurbarán zugeschrieben werden, einem berühmten spanischen Barockmaler.
  • Die Wände des Kreuzgangs sind mit Fliesen aus Sevilla dekoriert, die bis ins Jahr 1620 zurückreichen und franziskanische Heilige darstellen.
  • Die Fassade ist ein herausragendes Beispiel für barocke Architektur in Lima – besonders bemerkenswert wegen ihrer monumentalen und rhythmischen Werkstein-Gestaltung.
  • 1963 verlieh Papst Johannes XXIII. der Kirche den Status einer Minor Basilica und hob damit ihre Bedeutung für das katholische Erbe hervor.

Geschichte

1535

Die Basilika und das Kloster San Francisco wurden während der spanischen Kolonialzeit im historischen Zentrum von Lima errichtet – einer Stadt, die 1535 von Francisco Pizarro gegründet wurde.

Sie hat mehrere Erdbeben überstanden und dabei ihren barocken Baustil bewahrt.

1730

Die Sakristei wurde 1730 fertiggestellt, doch ihr Gewölbe stürzte 1966 beim Erdbeben ein und wurde in den 1990er-Jahren mit Unterstützung der spanischen Regierung wiederhergestellt.

1963

1963 erhob Papst Johannes XXIII.

die Kirche zur Minor Basilica und würdigte damit ihre kulturelle und historische Bedeutung.

Das Kloster ist seit langem ein Zentrum für die franziskanische Evangelisierung und die Kunst in Peru.

Ortsführer

1
Fassade17. Jahrhundert

Die Fassade der Kirche ist ein monumentales Beispiel für den Barockstil von Lima. Zu sehen sind rhythmisches Werksteinmauerwerk und ein hölzernes Balustradengeländer oben auf der Fassade – das schafft einen prächtigen und eleganten Eingangsbereich.

2
Hauptaltar18. Jahrhundert

Der neoklassizistische Hauptaltar ist der zentrale Blickfang im Inneren der Basilika und zeigt ausgewählte, kunstvolle Details – im Kontrast zur barocken Außenwirkung.

3
KatakombenKolonialzeit

Unter dem Kloster liegen umfangreiche Katakomben, die in der Kolonialzeit als Begräbnisstätten dienten – und Besuchern einen geheimnisvollen Einblick in Limas Vergangenheit ermöglichen.

4
Sakristei1730
Lucas de Meléndez (portal)

Die 1730 fertiggestellte Sakristei ist ein Schmuckstück des Klosters: Sie beherbergt wichtige Gemälde aus dem Atelier von Francisco de Zurbarán und verfügt über einen wunderschön gestalteten hölzernen Schrank für liturgische Gewänder.

5
Kreuzgang17. Jahrhundert

Der Haupt-Kreuzgang ist ein quadratischer Innenhof, umgeben von halbrunden Arkaden, die von Pilastern getragen werden. Die Wände sind mit Fliesen aus Sevilla aus dem 17. Jahrhundert verziert, die franziskanische Heilige darstellen – und sorgen so für eine ruhige, zugleich künstlerische Atmosphäre.

Kontakt

Telefon: (01) 4267377