Iquitos-Dom

Iquitos-Dom

Loreto

70/10060 min

Die Kathedrale St. Johannes der Täufer, die allgemein als Iquitos-Dom bekannt ist, ist die wichtigste katholische Kirche im historischen Zentrum von Iquitos, Peru. Sie wurde im neogotischen Stil errichtet und steht an der Kreuzung der Straßen Arica und Putumayo. Sie ist Sitz des örtlichen Bischofs. Der Bau begann 1911 nach dem Abriss des älteren Tempels; eingeweiht wurde die Kathedrale 1919, der Turm wurde 1924 fertiggestellt. Besonders hervorzuheben ist der beeindruckende 20-Meter-Turm: In ihm befindet sich eine öffentliche Uhr, die aus der Schweiz stammt, außerdem gibt es eine Krypta mit den sterblichen Überresten früher Bischöfe des Vikariats von Iquitos. 1996 wurde die Kathedrale zum Kulturerbe des Landes erklärt. Sie zählt zu den am besten erhaltenen historischen Gebäuden der Stadt. In den letzten Jahren wurden farbige Lichteffekte hinzugefügt, um die architektonischen Merkmale noch besser zur Geltung zu bringen. Der Dom ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein Symbol für die Identität der Stadt und ihre religiöse Geschichte – und steht dabei für die Abkehr von neoklassizistischen Stilrichtungen hin zur neugotischen mittelalterlichen Architektur.

Planen Sie Ihre Reise nach Peru mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besucher sollten am besten tagsüber kommen, um die neogotische Architektur des Doms und die farbigen Lichteffekte, die seit 2013 ergänzt wurden, in vollen Zügen zu genießen. Tickets müssen in der Regel nicht im Voraus gekauft werden, da es sich um einen religiösen Ort handelt – sinnvoll ist aber, sich nach besonderen Veranstaltungen oder den Zeiten der Messen zu erkundigen. Für Gruppen oder religiöse Pilgerfahrten können unter Umständen Ermäßigungen verfügbar sein. Der Dom ist gut erreichbar und liegt zentral, sodass er sich leicht mit weiteren Besuchen im historischen Viertel von Iquitos kombinieren lässt.

Interessante Fakten

  • Die öffentliche Uhr des Doms wurde aus der Schweiz importiert und 1925 installiert.
  • Der Turm ist 20 Meter hoch und damit der höchste religiöse Bau in Iquitos.
  • Im Dom befindet sich eine Krypta mit den sterblichen Überresten früher Bischöfe des Vikariats von Iquitos – darunter Monseñor Sotelo Redondo und José García Pulgar La Torre.
  • Die Uhr hat römische Ziffern mit IIII statt IV – eine traditionelle Gestaltungsweise, die man bei vielen europäischen Uhren findet.
  • Seit 2013 wird der Dom mit farbigen Lichtern angestrahlt, um seine neogotische Architektur besonders hervorzuheben.

Geschichte

1911

Der Bau des Iquitos-Doms begann 1911, nachdem der Vorgänger-Tempel abgerissen worden war.

1915

Damit wurde eine wichtige Phase der städtischen Entwicklung der Architektur in Iquitos zwischen 1915 und 1940 geprägt.

Die Kathedrale wurde am 16.

1919

März 1919 eingeweiht, der Turm war 1924 fertiggestellt.

1925

1925 wurde in den Turm eine öffentliche Uhr aus der Schweiz eingebaut – außerdem kamen Glockenturm und ein Metallkreuz auf der Spitze hinzu.

1944

Zwischen 1944 und 1949 erhielt die Kathedrale Erweiterungen, die ihr schließlich ihre heutige, endgültige Gestalt gaben.

1996

1996 wurde der Dom zum Kulturerbe des Landes Peru erklärt und damit seine architektonische und kulturelle Bedeutung gewürdigt.

Ortsführer

1
Hauptschiff und Altar1919

Der zentrale Bereich für die Andacht – mit neogotischen architektonischen Elementen, Bleiglasfenstern und religiöser Bildsprache, wie sie für die frühe Hälfte des 20. Jahrhunderts typisch ist.

2
Domturm und Uhr1924-1925

Der 20-Meter-Turm beherbergt eine öffentliche Uhr aus der Schweiz, die 1925 installiert wurde – zusammen mit dem Glockenturm und einem Metallkreuz auf dem Gipfel. So dient er als weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt.

3
Krypta

Hinter dem Hauptraum gelegen, enthält die Krypta die sterblichen Überreste der ersten Bischöfe des Vikariats von Iquitos – darunter Monseñor Sotelo Redondo und José García Pulgar La Torre sowie Monseñor Miguel Olaortúa Laspra.

Kontakt

Telefon: (065) 234465