Kathedrale von Chiclayo

Kathedrale von Chiclayo

Lambayeque

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Die Kathedrale von Chiclayo, offiziell als Kathedrale der Heiligen Maria bekannt, ist Sitz der römisch-katholischen Diözese von Chiclayo in Peru. Im neoklassizistischen Stil errichtet, wurde ihr Entwurf beim renommierten Ingenieur Gustave Eiffel in Auftrag gegeben und brachte ihr den Spitznamen „Rose Meridionale“ ein. Mit dem Bau wurde 1869 begonnen, doch es kam wegen Geldmangels immer wieder zu Unterbrechungen; 1928 wurde die Errichtung wieder aufgenommen und 1939 abgeschlossen. Architektonisch besitzt die Kathedrale einen kreuzförmigen Grundriss. Die markante Fassade wird von zwei Glockentürmen und drei Portalen geprägt, wobei das mittlere Portal das größte ist. Oberhalb des Balkons im zweiten Obergeschoss krönt eine Statue von Santa María de los Valles de Chiclayo die Fassade – ein Zeichen für die franziskanischen Ursprünge der Stadt. Die große Kuppel sitzt über dem Querhaus. Die vier Glocken – „Ave Maria“, „Asumpta“, „Mater Dei“ und „Gratia Plena“ – wurden in Deutschland gegossen und über den Hafen von Pimentel verschifft. 2002 erhielt die Kathedrale eine umfassende Restaurierung, um ihre Böden, Gesimse, Dächer, Kuppeln und Glockentürme zu erhalten. Die Kathedrale ist bis heute ein spirituelles und kulturelles Wahrzeichen in Chiclayo und spiegelt die historische sowie religiöse Bedeutung der Stadt wider.

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Tipp: Besucher sollten idealerweise unter der Woche kommen, um Menschenmengen am Wochenende zu vermeiden und die regelmäßigen Gottesdienste zu erleben. Wenn verfügbar, empfiehlt sich der Vorabkauf von Tickets oder Eintrittskarten – besonders während religiöser Festtage. Für Gottesdienstbesucher ist der Eintritt frei, Spenden für die Instandhaltung sind jedoch willkommen. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist das Licht für Fotos besonders gut. Das Gelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in der Nähe von Chiclayos Plaza de Armas – so lässt sich der Besuch bequem mit weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt kombinieren.

Interessante Fakten

  • Der Entwurf der Kathedrale wurde bei Gustave Eiffel in Auftrag gegeben, der vor allem für den Eiffelturm in Paris bekannt ist.
  • Die vier Glocken wurden in Deutschland gegossen und über den nahegelegenen Hafen von Pimentel transportiert.
  • Die Statue auf der Fassade steht für Santa María de los Valles de Chiclayo, die Schutzpatronin der Stadt.
  • Im Jahr 2002 erhielt die Kathedrale eine große Restaurierung, die von den lokalen Architekten Mario Alfredo Seclén Rivadeneira und Jorge Cosmópolis Bullón geleitet wurde.
  • Papst Leo XIV, früher Bischof Robert Francis Prevost, war Bischof von Chiclayo und feierte zwischen 2015 und 2023 regelmäßig die Messe in der Kathedrale.

Geschichte

1869

Mit dem Bau der Kathedrale von Chiclayo wurde 1869 auf Basis von Plänen von Gustave Eiffel begonnen, jedoch 1871 wegen fehlender Gelder gestoppt.

1928

Nach langer Pause wurde der Bau 1928 mit Unterstützung des peruanischen Kongresses wieder aufgenommen und 1939 fertiggestellt.

Die Kathedrale wurde an dem Ort errichtet, der Santa María de los Valles de Chiclayo gewidmet ist, der Schutzpatronin, die mit der Gründung der Stadt durch die Franziskaner im 16.

Jahrhundert verbunden ist.

2002

Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Restaurierungen, darunter besonders 2002, um die bauliche und gestalterische Substanz zu bewahren.

Seit ihrer Fertigstellung diente die Kathedrale als religiöses Zentrum für Chiclayo und die römisch-katholische Diözese.

Ortsführer

1
Hauptfassade und Glockentürme1939
Gustave Eiffel (Entwurf)

Die Vorderseite der Kathedrale wird von zwei imposanten Glockentürmen und drei Portalen geprägt, wobei das mittlere Portal das größte ist. Die Fassade zeigt einen großen Balkon im zweiten Obergeschoss, der von einer Statue von Santa María de los Valles de Chiclayo gekrönt wird – sie steht sinnbildlich für das religiöse Erbe der Stadt.

2
Zentrale Kuppel1939
Gustave Eiffel (Entwurf)

Eine große Kuppel krönt das Querhaus der Kathedrale und bildet ein eindrucksvolles architektonisches Element, das von verschiedenen Punkten in der Stadt zu sehen ist. Die Kuppel trägt zum neoklassizistischen Stil der Kathedrale sowie zur räumlichen Wirkung im Inneren bei.

3
Innenraum: Langhaus und Heiligtum1939
Gustave Eiffel (Entwurf)

Im Inneren gibt es eine gewölbte Decke und ein geräumiges Langhaus, das zum Heiligtum führt, in dem religiöse Zeremonien stattfinden. Das Design des Langhauses betont neoklassizistische Elemente mit klaren Linien und ausgewogenen Proportionen.

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