Catedral de Ica

Catedral de Ica

Ica

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Die St.-Jerome-Kathedrale, auch bekannt als Catedral de San Jerónimo, ist die wichtigste katholische Kathedrale in Ica, Peru, an der Bolivar-Straße. Sie wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1814 umgebaut. Sie gehört zur monumentalen Gruppe der Company of Jesus. Die Außenfassade zeigt neoklassizistische Architektur, während das Innere reich im barocken Stil ausgeschmückt ist. Architektonisch hat die Kathedrale einen Grundriss im Stil des lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen und vier Kapellen. Zu sehen sind ein Tonnengewölbe mit Lünetten sowie verstärkte Bögen im Hauptschiff; in den Seitenschiffen befinden sich kleine Kuppeln. Die Fassade wird von einem dreieckigen Giebel und zwei Glockentürmen geprägt. Das Bauwerk setzt überwiegend auf traditionelle Quincha-Bautechniken: Es werden Schilfrohr bzw. Bambus und Lehm verwendet, mit hölzernen Lattenkonstruktionen, die durch Holzgitter-Spannwerke verbunden und durch Lederriemen miteinander gekreuzt bzw. verspannt sind. Diese Konstruktion verleiht dem Bau zusätzliche Stabilität. Im Jahr 2007 führte ein schweres Erdbeben zu einem teilweisen Einsturz der Hauptkuppel, zu Schäden an den Gewölben, an den Wänden und an einem Glockenturm, was laufende Restaurierungsarbeiten nach sich zog. Diese konzentrieren sich auf das Stabilisieren der Fundamente und das Bewahren der architektonischen Substanz der Kathedrale. Bei der Restaurierung wird besonders darauf geachtet, mit kompatiblen Materialien und reversiblen Techniken zu arbeiten, um Stil und Struktur möglichst im Originalzustand zu erhalten. Die Kathedrale ist bis heute ein kultur- und historisch bedeutendes Wahrzeichen in Ica und zieht Besucher an, die sich für koloniale Architektur und das peruanische Erbe interessieren.

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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch idealerweise außerhalb der Regenzeit planen, um Störungen zu vermeiden, und außerdem prüfen, ob es aufgrund von Restaurierungsarbeiten Einschränkungen beim Zugang gibt. Wenn geführte Touren angeboten werden, empfiehlt sich der Ticketkauf im Voraus. Besucher können außerdem nach Ermäßigungen für Schüler oder Senioren fragen. Durch die zentrale Lage an der Bolivar-Straße ist die Kathedrale innerhalb des historischen Zentrums von Ica bequem zu Fuß erreichbar.

Interessante Fakten

  • Beim Bau wird die traditionelle Quincha-Technik verwendet: Schilfrohr bzw. Bambus und Lehm werden mit hölzernen Lattenkonstruktionen kombiniert, die durch Lederriemen zusammengebunden sind und eine natürliche statische Spannung ermöglichen.
  • Das Erdbeben von 2007 führte zu einem teilweisen Einsturz der Hauptkuppel sowie zu erheblichen Schäden an den Gewölben und Glockentürmen und mündete in einen komplexen Restaurierungsprozess.
  • Die Fassade der Kathedrale besitzt einen dreieckigen Giebel und zwei Glockentürme – typisch für die Neoklassik – während das Innere barock gestaltet ist.
  • Bei den Restaurierungsarbeiten werden vor allem reversible und kompatible Materialien eingesetzt, um die ursprüngliche architektonische Substanz der Kathedrale zu bewahren.

Geschichte

Die Kathedrale wurde ursprünglich im 18.

1814

Jahrhundert errichtet und 1814 umgebaut.

Sie war stets ein wichtiger religiöser und kultureller Ort in Ica und gehört zur monumentalen Gruppe der Company of Jesus.

2007

2007 verursachte ein schweres Erdbeben erhebliche strukturelle Schäden, insbesondere an der Hauptkuppel und an den Gewölben.

Daraufhin folgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die sich auf das Verstärken des Fundaments und das Bewahren der ursprünglichen Quincha-Bautechnik konzentrierten.

Diese Restaurierungsmaßnahmen zielen darauf ab, die Kathedrale zu stabilisieren und zu schützen und dabei ihre historische sowie architektonische Authentizität zu respektieren.

Ortsführer

1
Hauptschiff18th century

Das Hauptschiff ist mit einem Tonnengewölbe mit Lünetten und verstärkten Bögen überdeckt. Es zeigt eine barocke Innengestaltung sowie traditionelle Quincha-Konstruktionsmethoden.

2
Glockentürme18th century

Die Kathedrale hat zwei Glockentürme an ihrer Fassade, typisch für den neoklassizistischen Stil. Der südliche Turm erlitt jedoch bei dem Erdbeben von 2007 erhebliche Schäden.

3
Fassade18th century

Die Fassade zeigt einen dreieckigen Giebel und besteht vor allem aus Ziegeln – ein Kontrast zu den Lehmziegel-Seitenwänden. So wird die Mischung der verwendeten Baumaterialien sichtbar.

4
Kuppeln und Gewölbe18th century

Die Seitenschiffe der Kathedrale besitzen kleine Kuppeln. Die Hauptkuppel stürzte beim Erdbeben von 2007 teilweise ein; die Restaurierungsarbeiten konzentrieren sich darauf, diese architektonischen Elemente wiederherzustellen.