Markt San Pedro

Cusco

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Der Markt San Pedro im historischen Zentrum von Cusco, Peru, ist der wichtigste und älteste traditionelle Markt der Stadt. Er wurde im frühen 20. Jahrhundert gegründet und in den 1910er-Jahren aus hygienischen Gründen in das Viertel San Pedro verlegt. Die Markthalle, die teilweise vom französischen Ingenieur Gustave Eiffel entworfen wurde, ist ein bemerkenswertes Beispiel neoklassizistischer Architektur: mit eisernen Säulen und einem großen, wellblechgedeckten Dach. In dem Markt befinden sich über 1.180 Stände, die eine breite Palette an Produkten anbieten – darunter frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Kunsthandwerk aus den Anden sowie traditionelle Speisen. Im Laufe der Zeit hat sich der Markt vom lokalen Versorgungszentrum zu einer lebendigen Touristenattraktion entwickelt und spiegelt damit die kulturelle Vielfalt Cuscos sowie andine Traditionen wider. Die Anordnung ist nach Produkttypen gegliedert, sodass Besucher sich leichter zurechtfinden und alles entdecken können. Im Markt selbst und auch in den umliegenden Straßen herrscht reges Treiben – so ist der Markt San Pedro ein zentraler sozialer und wirtschaftlicher Treffpunkt in Cusco.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Markts San Pedro ist am Morgen: Dann sind die Händler am aktivsten und frische Produkte reichlich vorhanden. Wer tiefer in die Kultur eintauchen möchte, sollte in Erwägung ziehen, Tickets für geführte Touren zu kaufen, die Einblicke geben und traditionelle Produkte erklären. Feilschen ist üblich – entsprechend sollte man auf jeden Fall bereit sein, Preise respektvoll zu verhandeln. Früh da zu sein hilft, Menschenmengen zu vermeiden, besonders am Wochenende. Je nach Anbieter vor Ort können es auch Rabatte oder Sonderangebote geben. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, denn der Markt ist groß und das Ambiente sehr lebhaft.

Interessante Fakten

  • Die eisernen Bauteile des Markts San Pedro wurden von Gustave Eiffel entworfen – demselben Ingenieur, der auch für den Eiffelturm in Paris berühmt ist.
  • Der Markt San Pedro erstreckt sich über ein großes Areal mit über 1.180 Verkaufsständen.
  • Ursprünglich ersetzte der Markt aus hygienischen Gründen die städtischen Versorgungsmärkte, die auf dem Plaza de Armas und dem Plaza San Francisco lagen.
  • Der neoklassizistische Baustil umfasst eisene Säulen und ein großes, aus England importiertes Wellblechdach.
  • Der Markt hat sich von einem lokalen Versorgungmarkt zu einem beliebten Touristenziel entwickelt und spiegelt so das kulturelle Erbe Cuscos wider.

Geschichte

Der Markt San Pedro wurde in den späten 1910er-Jahren von den Hauptplätzen Cuscos in das Viertel San Pedro verlegt, um die Hygiene in der Stadt zu verbessern.

1925

Der Bau begann 1925, mit der ersten offiziellen Eröffnung noch in diesem Jahr, doch die vollständige Fertigstellung zog sich bis 1950 hin.

Die Eisenkonstruktion wurde von Gustave Eiffel entworfen und ist damit ein bedeutendes architektonisches Werk in Cusco.

1950

Nach einem zerstörerischen Erdbeben im Jahr 1950 wurde der Markt 1955 erweitert, um der wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden.

Seitdem ist er das kommerzielle Herz der Stadt und fördert einen lebendigen Handel sowie das Gemeinschaftsleben rund um sein Areal.

Ortsführer

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Haupthalle des Markts1925-1950
Gustave Eiffel (Strukturentwurf)

Der zentrale überdachte Bereich zeigt Reihen aus eisernen Säulen, die ein großzügiges wellblechgedecktes Dach tragen. Hier befinden sich die meisten der 1.180 Stände, die frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Textilien aus den Anden sowie traditionelle Speisen verkaufen.

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Bereich der Food Court AreaMitte des 20. Jahrhunderts

Ein Bereich, der auf zubereitete traditionelle Speisen aus den Anden und Peru ausgerichtet ist – und dabei den ursprünglichen architektonischen Stil des Markts bewahrt, während Besucher gleichzeitig die lokale Küche probieren können.