Maras-Salinen

Maras-Salinen

Cusco

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Die Maras-Salinen, die im Heiligen Tal nahe Cusco in Peru liegen, sind ein beeindruckendes Netzwerk aus tausenden kleinen Salzevaporationsteichen, die bis in vorspanische Zeiten zurückreichen. Auf etwa 3.200 Metern Höhe gelegen, werden die Becken von einer natürlichen, salzhaltigen Quelle gespeist, und das Salz wird gewonnen, indem das Wasser verdunstet und das Salz in kristallisierter Form zurücklässt. Die Anlage wird seit der Zeit des Frühen Horizonts durchgehend genutzt. In der Nähe wurden zudem archäologische Belege in Form von Keramikscherben aus den Kulturen von Chanapata, Killke und Inka gefunden. Historisch wurden die Minen in der Kolonialzeit von Nachfahren der inkaischen Noblen kontrolliert, bevor die Eigentumsverhältnisse im 19. Jahrhundert auf private Hände übergingen und später Ende des 20. Jahrhunderts wieder unter die Kontrolle lokaler Gemeinschaften gelangten. Heute verwalten rund 400 Familien die Salzquellen in einer Genossenschaft und bewahren dabei traditionelle Methoden der Salzgewinnung. Das Salz enthält neben Natriumchlorid verschiedene Mineralien, darunter Calcium, Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer. Die Salinen sind nicht nur eine wichtige wirtschaftliche Ressource, sondern auch eine eindrucksvolle Landschaft – ein echter Blickfang für Fotografen und Besucher aus aller Welt. 2019 begannen die Bemühungen, die Stätte für den UNESCO-Welterbestatus zu nominieren, um ihre kulturelle und historische Bedeutung hervorzuheben.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Maras-Salinen ist die Trockenzeit von April bis September, wenn das Wetter sonnig ist und die Verdunstung für die Kristallbildung des Salzes optimal läuft. Besuchern wird empfohlen, früh am Tag anzukommen, um Menschenmengen zu vermeiden, und aufgrund der großen Höhe sowie der starken Sonne unbedingt Sonnenschutz mitzubringen. Wo möglich, empfiehlt es sich, Tickets im Voraus zu kaufen, und auch geführte Touren in Betracht zu ziehen, die nahegelegene Attraktionen wie die archäologische Stätte Moray einschließen. Lokale Genossenschaften verwalten das Gelände, und Besucher können die Gemeinschaft unterstützen, indem sie Salzprodukte direkt vor Ort erwerben. Bequeme Wanderschuhe sind empfehlenswert, da das Gelände unebene Wege und Terrassen umfasst.

Interessante Fakten

  • Die Salzbecken zählen etwa 3.000 einzelne Becken, von denen jedes ungefähr 5 Quadratmeter Fläche hat.
  • Die Salzgewinnung erfolgt hier mit traditionellen Methoden, die seit über tausend Jahren auf natürlicher Verdunstung basieren.
  • Das Salz enthält neben Natriumchlorid auch wohltuende Mineralien wie Calcium, Eisen, Magnesium, Zink und Kupfer.
  • Die Anlage liegt in einer Höhe von etwa 3.200 Metern (10.500 Fuß) über dem Meeresspiegel.
  • 2019 hat die peruanische Regierung den Prozess gestartet, um die Salinen als UNESCO-Welterbestätte zu nominieren.

Geschichte

Die Maras-Salinen haben ihren Ursprung in der Zeit des Frühen Horizonts.

Archäologische Funde deuten auf eine fortlaufende Nutzung bis in die Inka-Zeit und darüber hinaus hin.

Im 16.

1591

Jahrhundert lag das Eigentum bei Nachfahren inkaischer Adliger, wie in kolonialen Landbewertungen nach einem kaiserlichen Dekret im Jahr 1591 dokumentiert ist.

Im 19.

Jahrhundert wechselte die Kontrolle der Minen auf private Personen, was zu Streitigkeiten führte.

1969

1969 übernahm die peruanische Regierung die Salzgewinnung, doch bereits 1980 erlangten lokale Gemeinschaften durch die Genossenschaft Marasal S.A.

wieder die Kontrolle, die heute die Salzquellen verwaltet.

Aktuelle Bemühungen zielen darauf ab, die Salinen als UNESCO-Welterbestätte anzuerkennen und ihre anhaltende kulturelle Bedeutung hervorzuheben.

Ortsführer

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Salzverdunstungsbecken

Tausende kleine, terrassierte Becken, die in die Bergflanke eingearbeitet sind. Dort wird das salzige Wasser aus einer natürlichen Quelle entlanggeleitet. Das Wasser verdunstet, und das kristallisierte Salz wird von lokalen Familien gewonnen.

Kontakt

Telefon: 984 940 670